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Riesiger Jubel im Volksparkstadion: Der HSV feiert gegen Köln seinen ersten Saisonsieg
Riesiger Jubel im Volksparkstadion: Der HSV feiert gegen Köln seinen ersten Saisonsieg - © IMAGO/Fernando Soares
Riesiger Jubel im Volksparkstadion: Der HSV feiert gegen Köln seinen ersten Saisonsieg - © IMAGO/Fernando Soares
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Merlin Polzin lässt den Knoten beim HSV platzen!

Merlin Polzin ballte die Fäuste und das Hamburger Volksparkstadion bebte förmlich nach dem Schlusspfiff. Der Hamburger SV darf sich nach einem misslungenen Saisonstart über den ersten Sieg freuen. Das Fundament dafür waren eine Vertragsverlängerung am Vortag und ein taktischer Kniff des Trainers, der das Vertrauen direkt zurückzahlen konnte.

Nach drei Spieltagen sah die Bilanz des Hamburger SV miserabel aus: Null Punkte, null Tore, letzter Tabellenplatz. Vor der Partie gegen den 1. FC Köln waren die Sorgen bei den Hanseaten groß. Umso erstaunlicher, dass am Tag vor dem Spiel die vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Trainerteam kommuniziert wurde. Sportvorständin Kathleen Krüger erklärte: "Wir werden gemeinsam in die Zukunft gehen, wissen parallel auch um die aktuelle sportliche Situation. Vertrauen bedeutet nicht, dass Ergebnisse zweitrangig werden, sondern basiert auf kritischer Auseinandersetzung." 

Mit diesem Vertrauen des Vereins im Rücken schmiedete Polzin einen Matchplan gegen die "Geißböcke", der zunächst überraschte. In der Anfangsphase spielte nur Köln, der Hamburger Ballbesitz war mit 30 Prozent minimal. Aber die "Rothosen" hielten leidenschaftlich und geduldig dagegen. Und warteten auf ihren Moment. 

Und der Moment kam zum wohl bestmöglichen Zeitpunkt: Kurz vor der Pause köpfte Nicolás Capaldo zum umjubelten 1:0 ein. Polzins Plan ging auf! Die Kölner Angriffe zerschellten an der stabilen Hamburger Hintermannschaft und Daniel Heuer Fernandes. Und die Konter wurden genutzt, so wie beim vorentscheidenen 2:0 durch Yussuf Poulsen kurz nach dem Seitenwechsel.

"Man hat gesehen, dass die Mannschaft erstmal den Plan hatte eine Sicherheit reinzubekommen. Das macht man über die Kompaktheit und das haben wir gut umgesetzt", erklärte Polzin später seinen Ansatz. Ein weiterer Faktor dafür, dass der Hamburger Knoten endlich platzen konnte, war das Volksparkstadion: Die Kulisse war von Anfang an da, gierig darauf, den ersten Saisontreffer bejubeln zu dürfen. Und als der fiel, gab es kein Halten mehr. "Dieses Stadion ist dann einfach für die Mannschaft da und steht hinter uns. Es war ein schöner Moment, ein wichtiger Moment", lobte der Trainer die Fans. Der HSV ist damit in der Saison angekommen!

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