Filip Kostic wird bei Eintracht Frankfurt erneut ein Schlüsselspieler werden - © imago images/osnapix
Filip Kostic wird bei Eintracht Frankfurt erneut ein Schlüsselspieler werden - © imago images/osnapix
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Eintracht Frankfurt im Check: Zurück nach Europa!?

Der Saisonstart rückt näher, am 18. September beginnt die neue Saison! bundesliga.de nimmt bis dahin alle Clubs unter die Lupe - hier Eintracht Frankfurt.

Kader

Personell ist bisher nicht viel passiert bei Eintracht Frankfurt: Die prominenteste Kaderveränderung bei den Hessen besteht im Abgang von Mijat Gacinovic zur TSG Hoffenheim - im Gegenzug holte die SGE prompt Steven Zuber an den Main. Der Schweizer zeigte in der Vorbereitung mit der Eintracht bereits seine Qualitäten. Auch Lucas Torro hat die Frankfurter in Richtung Spanien verlassen, Dejan Joveljic wurde zum Wolfsberger AC verliehen. Neu mit dabei im Sturm der Eintracht ist dafür Ragnar Ache, der von Sparta Rotterdam verpflichtet wurde. Die Säulen der Mannschaft von Adi Hütter haben sich unterdessen nicht verändert. Die Eintracht wird in der Spielzeit 2020/21 - Stand jetzt - vor allem mit bekannten Gesichtern einen neuen Angriff wagen.

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Schlüsselspieler: Filip Kostic

Elf Torvorlagen, vier Tore selbst erzielt, 86 Mal aufs Tor geschossen, über 2.000 Ballbesitzphasen in 33 Startelf-Einsätzen in der Bundesliga-Saison 2019/20: Die Leistungsdaten von Filip Kostic sprachen in der vergangenen Saison klar für sich. Während die Eintracht insgesamt nicht so recht in Fahrt kommen wollte, lieferte der Flügelflitzer immer wieder ab und war oft genug der entscheidenden Faktor auf Seiten der Mannschaft von Trainer Adi Hütter. Auch in der kommenden Saison wird es bei den Hessen auf Kostic ganz besonders ankommen.

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Überraschung der Vorbereitung: Dominik Kohr

Dominik Kohr ist bei der Eintracht angekommen. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich nach seinem Wechsel im letzten Sommer von Bayer 04 Leverkusen an den Main endgültig bei den Hessen eingelebt - und liefert in der Saisonvorbereitung gute Leistungen ab. "Ich habe des Öfteren mit Fredi Bobic gesprochen, der mir sagte, dass es nicht immer so sei, dass die Spieler, die neu nach Frankfurt kommen, direkt einschlagen. Er riet mir, alles mit Ruhe aufzunehmen und einfach weiter Gas zu geben", erklärt Kohr den Aufschwung in eigenen Worten. "In den Spielen spiegelt sich jetzt wider, dass ich in den letzten Jahren hart an mir gearbeitet habe." Die Leistungssteigerung könnte Kohr zu Saisonbeginn mehr Spielzeit und Verantwortung verschaffen als noch in der Vorsaison.

Adi Hütter hat seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt verlängert - Jan Huebner/imago images

Trainer und Taktik

Auch an der Seitenlinie ist bei der SGE in der kommenden Spielzeit Kontinuität angesagt. Der Vertrag von Trainer Adi Hütter wurde vorzeitig bis ins Jahr 2023 verlängert - somit dürfte auch die taktische Ausrichtung der Hessen keine allzu großen Veränderungen erfahren. "Für mich ist es wichtig, dass wir mit einer Art und Weise Fußball spielen, mit der wir und auch unsere Zuschauer sich identifizieren können", gibt der Schweizer die Richtung spielerisch vor. Die Kontinuität an der Seitenlinie und im Kader könnte zum Trumpf der Eintracht werden - Hütter kennt sein Team und die Mannschaft schätzt ihren Trainer.

Topfakt

Der nächste Bundesliga-Debütant für Eintracht Frankfurt wird der 439. Spieler, den die Hessen in der Bundesliga einsetzen – alleiniger Bundesliga-Rekord (bislang gemeinsam mit dem HSV).

>>> Der Spielplan von Eintracht Frankfurt

Saisonziel

Nachdem sich die Eintracht in der Vorsaison mit dem neunten Tabellenplatz begnügen musste, soll es nun wieder aufwärts gehen am Main. Das Ziel ist dabei eindeutig die Rückkehr ins internationale Geschäft. "Wir werden sicher alles dafür geben, um einen der sieben internationalen Startplätze zu erkämpfen", heißt es von Trainer Adi Hütter in Sachen Saisonziel. Dass die SGE dabei dieses Jahr nicht im Europapokal mitmischt, muss kein Nachteil sein, findet unterdessen Dominik Kohr: "Die Saison wird schon so hart genug werden mit einem engen Programm. Daher kann uns das zu Gute kommen", erklärt der Mittelfeldspieler, pflichtet seinem Trainer aber dennoch bei: "Wir sollten auf jeden Fall die internationalen Plätze angreifen. Das ist mit unserem aktuellen Kader möglich."