
Drei Geschenke zum Jubiläum: Ermedin Demirović sorgt für VfB-Party
Der VfB Stuttgart ist erfolgreich in die Ligaphase der Champions League gestartet. Beim 3:1-Erfolg brachte ein Duo die Schwaben auf die Siegerstraße. Herausragender Mann beim Vereinsgeburtstag der Schwaben war allerdings Ermedin Demirović.
Es war alles angerichtet für eine große Geburtstagsparty zum 133. Vereinsjubiläum bei den Schwaben. Die Spieler enttäuschten ihre Anhänger dabei nicht und lieferten eine konzentrierte Vorstellung gegen Viking Stavanger ab. Besonders in der ersten Halbzeit überzeugte der VfB gegen die Norweger in der Offensive und zeigte eine große Spielfreude, die im Umfeld Lust auf mehr machen dürfte.
Eine wichtige Rolle spielte dabei ein Mann, der in dieser Spielzeit erstmals von Beginn an spielen durfte: Ermedin Demirović rotierte für Dženan Pejčinović in die Startelf. Dieser Wechsel erwies sich als goldrichtig! Der Bosnier zeigte seine bekannte Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor direkt und schlug innerhalb von zwölf Minuten in der ersten Halbzeit gleich dreimal zu.
Ein erfolgreicher Arbeitstag für den Mittelstürmer, der sich damit sogar in der Vereinsgeschichte einen neuen Eintrag verschafft hat. Der 28-Jährige war der erste Stuttgarter, der in der Champions League drei Tore in einer Partie erzielen konnte. "Er hat in zwölf Minuten drei Tore gemacht und Geschichte geschrieben heute. Ein großes Lob an ihn. Er fängt wieder damit an, was er macht, seitdem er Fußball spielt, und das ist Tore machen", lobte Sebastian Hoeneß den Torjäger.

Ein harmonisches Duo
Bei seinen Treffern profitierte Demirović auch von einem Mitspieler, mit dem er bereits seit längerer Zeit gut harmoniert. Zwei Tore bereitete Kapitän Deniz Undav seinem Mannschaftskollegen vor. Der deutsche Nationalspieler schien die Laufwege des Offensivkollegen im Schlaf zu beherrschen und zeigte sich in Spiellaune. Die Schwaben hatten Spaß in der ersten Halbzeit gegen den Außenseiter.
Im zweiten Durchgang verwaltete der VfB die Führung souverän, wobei auch Finn Jeltsch mit einem guten Auftritt mithalf. Der Verteidiger ist mit 20 Jahren und 54 Tagen nun der zweitjüngste Startelf-Debütant in der Champions League beim VfB nach Philipp Lahm.
Die Schwaben erwischten insgesamt einen sehr gelungenen Start in die neue Saison der Champions League. Weiter geht es in Europa auswärts im Oktober in Bratislava. Bereits am Samstag sind die Stuttgarter in der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim gefordert. Hoeneß hat dann in der Offensive die Qual der Wahl. Die Maschine ist in das Rollen gekommen. "Es gibt keine Grenze nach oben. Wir können gegen jeden gewinnen", blickt auch Demirović optimistisch auf die kommenden Wochen.