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Dortmund bewies gegen Hoffenheim Mentalität
Dortmund bewies gegen Hoffenheim Mentalität - © THOMAS KIENZLE
Dortmund bewies gegen Hoffenheim Mentalität - © THOMAS KIENZLE
bundesliga

Wahnsinn gegen Hoffenheim: Dortmund mit Mega-Comeback

Allzu oft wurde Borussia Dortmund ein Mentalitätsproblem angedichtet. Früh in der neuen Saison beweist Schwarz-Gelb, dass das in dieser Spielzeit kein Thema werden soll. Dank einer Willensleistung kämpfte sich der BVB gegen starke Hoffenheimer ins Spiel zurück.

60 Minuten lang war es eine indisponierte und schwache Leistung von Borussia Dortmund gegen die TSG Hoffenheim. Defensiv zeigte sich der BVB anfällig und konnte sich bei Gregor Kobel bedanken, dass man "erst" in der 45. Minute in Rückstand geraten war. Zuvor hatte der Schweizer Schlussmann unter anderem stark gegen Adam Daghim gehalten. "Wir haben uns selbst in Schwierigkeiten gebracht", beschrieb Niko Kovač im Nachgang eine passive erste Halbzeit.

Auch aus der Kabine kam Dortmund nicht gut zurück, Tim Lemperle nutzte nach 54 Minuten schließlich seine zweite Top-Chance in der zweiten Halbzeit zur 2:0-Führung. Das Spiel schien angesichts der Dortmunder Leistung bis zu diesem Zeitpunkt fast schon entschieden, denn die TSG machte einfach weiter. Und der BVB? "Wir sind erst nach dem 2:0 aufgewacht", sah Kovač die Leistung seines Teams bis dato kritisch. 

Aber weil Adam Hložek nach knapp 60 Minuten die Entscheidung verpasste, bekam Dortmund noch einmal einen Fuß in die Tür. Und nicht nur das. 

Rückkehr zu den BVB-Tugenden

Der BVB besann sich wieder auf seine eigentlichen Stärken und das machte sich direkt bezahlt. Die Dortmunder attackierten wieder höher und wurden aktiver im Pressing. "Wir sind alles oder nichts gegangen", beschrieb Kovač die Anpassungen, die er in diesem Moment vornahm. 

Prompt gewann Waldemar Anton hoch den Ball gegen Leon Avdullahu und leitete so den Anschlusstreffer ein. Im Strafraum legte er quer für Serhou Guirassy, der sich vor dem Tor nicht zweimal bitten ließ und seine ganze Qualität zeigte: Mit Ruhe hob er den Ball über Baumann und brachte Dortmund zurück ins Spiel. 

Auch Kovač bewies im Anschluss ein goldenes Händchen und brachte in Fabio Silva den Torschützen zum 2:2, auch hier zeigte Guirassy bei der Torvorlage seine ganze Qualität. "Die Jungs, die reingekommen sind haben noch einmal das gewisse Extra reingebracht", lobte Dortmunds Cheftrainer. 

Guirassy trifft zum Anschluss
Guirassy trifft zum Anschluss - IMAGO

Joker drehen das Spiel

Mit viel Wille und Mentalität biss sich der BVB zurück ins Spiel. Auch wenn Hoffenheim danach wieder besser wurde und Dortmund auch teilweise in die eigene Hälfte drückte, der BVB ließ sich nicht beirren, verteidigte nun konsequenter und ließ kaum mehr etwas zu. 

Im Gegenteil: Der für den verletzten Filippo Mané eingewechselte Neuzugang Ethan Nwaneri leitete mit seiner Hereingabe kurz vor Schluss noch das Eigentor von Albian Hajdari ein und sorgte dafür, dass Dortmund einen 0:2-Rückstand noch in einen Dreier verwandelte. Kovač konstatierte: "Ein glücklicher Sieg, aber eine tolle Energieleistung!"

Es ist das erste Mal, dass Dortmund seit der Beinahe-Meister-Saison 2022/23 nach zwei Spieltagen wieder sechs Punkte auf dem Konto hat. Zumindest die Mentalität so früh in dieser Saison war schon einmal meisterlich. 

Dortmunds Joker jubeln
Dortmunds Joker jubeln - IMAGO/Bahho Kara

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