Köln - Was sagen die Trainer zu den erzielten Ergebnissen ihrer Teams? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des 32. Spieltags zusammengestellt.

1. FC Köln - FC Schalke 04

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wir sind sehr zufrieden. Die Jungs haben ein tolles Spiel abgeliefert gegen eine Mannschaft, die um die Europa-League-Plätze spielt. Läuferisch und kämpferisch war das stark, wir haben die sich bietenden Möglichkeiten genutzt. Ich bin stolz auf die Spieler und den geschafften Klassenerhalt. Das war unser Saisonziel. Wir standen nie auf einem Abstiegsplatz und haben eine super Saison gespielt."

Roberto Di Matteo (Trainer FC Schalke 04): "Ich bin sehr enttäuscht. Wir können nicht viele positive Dinge zu unserem Spiel finden. Köln hat verdient gewonnen. Wir sind nie wirklich in die Partie gekommen. In der Rückrunde läuft es gerade auswärts bei uns nicht. Wir hatten uns für das Duell mit Köln etwas ganz anderes vorgenommen, wollten etwas zeigen. Es ist schwierig, so unmittelbar nach dem Spiel die richtigen Worte zu finden, um die 90 Minuten zu erklären. Eines ist klar: Wir müssen in den kommenden beiden Spielen ein anderes Gesicht zeigen und uns deutlich verbessern, wenn wir in die Europa League einziehen wollen. Wir müssen jetzt zusammenstehen und es gegen Paderborn anpacken."

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SC Paderborn - VfL Wolfsburg

Andre Breitenreiter (SC Paderborn): "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sondern kann sie loben für ein gutes Spiel in Ballbesitz gegen eine Mannschaft, die in einer anderen Liga spielt. Wir haben versucht, Chancen zu kreieren und nach vorne zu spielen. Vielleicht wäre das Spiel anders gelaufen, wenn Lukas Rupp in der elften Minute das Tor gemacht hätte. Auch nach den ersten beiden Gegentoren haben wir nie aufgegeben, weitergespielt und versucht, weiter zu pressen. Ich freue mich, dass meine Mannschaft sich mit einem schönen Tor noch für den Aufwand belohnt hat. Das lässt uns selbstbewusst in die letzten zwei Spiele gehen.“

Dieter Hecking (VfL Wolfsburg): "Einen Riesenglückwunsch an meine Mannschaft, dass sie den letzten Schritt gemacht hat und sich direkt für die Champions League qualifiziert hat. Wir haben den Kampf und die läuferische Herausforderung angenommen, und hatten dann die Effizienz, unsere Torchancen zu nutzen. In der zweiten Hälfte hat man gemerkt, dass der letzte Schritt immer der schwerste ist, da haben wir etwas unruhiger gespielt. Wir freuen uns auf die letzten zwei Ligaspiele und wollen den zweiten Platz unbedingt verteidigen. Den Paderbornern drücke ich die Daumen, dass sie den Klassenerhalt schaffen.“

VfB Stuttgart - 1. FSV Mainz 05

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Wir haben noch nichts, nur ein Spiel gewonnen. Wir brauchen noch zwei solche Spiele. Den einzigen Vorwurf, den ich den Jungs machen kann, ist, dass sie die Chancen nicht verwertet haben. Aber es hat Spaß gemacht, die Mannschaft heute anzuleiten."

Martin Schmidt (Trainer Mainz 05): "Ich muss eingestehen, dass das bessere Team gewonnen hat - besser, durch den unheimlichen Willen, den Stuttgart an den Tag gelegt hat. Damit kommen wir im Moment nicht klar, das war letzte Woche schon gegen den HSV so. Unser Plan, zu warten bis Stuttgart aufmachen muss, wurde durch das 1:0 zunichte gemacht."

FC Bayern München - FC Augsburg

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Es ist nicht einfach, nach dem Spiel in Barcelona 80 Minuten in Unterzahl zu spielen. Wir haben keine Spieler mehr, um über außen zu spielen, deswegen müssen unsere Außenverteidiger angreifen. Ich bin sehr stolz auf die Spieler. Wenn wir uns am Dienstag nur darauf fokussieren, Tore zu schießen, werden wir wie im letzten Jahr gegen Madrid verlieren. Wir müssen ruhig bleiben, unser Spiel kontrollieren und schauen, was passiert."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Wir waren leicht schockiert, als wir die Aufstellung gesehen haben, wir haben nicht damit gerechnet, dass die Bayern in Bestbesetzung spielen. Aber vielleicht hat das die Jungs zusätzlich motiviert. Es sind leider auch nur drei Punkte, wir haben noch zwei Spiele, in denen wir Vollgas geben müssen."

Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Gratulation an die Mannschaft. Wir sind richtig gut im Spiel gewesen und haben mit Überzeugung agiert. Wenn man zur Halbzeit drei gemacht hat, ist das toll. In der zweiten Hälfte haben wir nicht mehr so deutlich gespielt. Wir freuen uns über diesen Sieg."

Markus Gisdol (Trainer TSG Hoffenheim): "Die erste Halbzeit war sehr enttäuschend. Ich bin schier wahnsinnig gewonnen - ich habe meine Mannschaft selten so nachlässig gesehen. In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht, mehr als der Anschlusstreffer war uns aber nicht vergönnt und war auch nicht verdient."

Borussia Dortmund - Hertha BSC

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis und in großen Teilen auch mit dem Spiel. Wir haben zum günstigsten Zeitpunkt auch die Tore geschossen. Das war gut, aber wir können es noch besser. In der nächsten Woche gegen Wolfsburg müssen wir noch was drauflegen."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Wir haben keine klare Torchance herausgespielt. Die erste Halbzeit kann man komplett vergessen. Wir hatten zwar ab der 65. Minute ein paar gute Angriffe, aber am Ende nichts verdient."

Hannover 96 - SV Werder Bremen

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): "Ich kann meiner Mannschaft nur einen einzigen Vorwurf machen. Nach der ersten Halbzeit hätten wir höher als 1:0 führen müssen. Gegen den Freistoß zum Ausgleich war wenig zu machen, er war ausgesprochen gut geschossen. Die Mannschaft ist natürlich enttäuscht, aber sie wird die Köpfe auch wieder nach oben nehmen."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Glücklich sein können wir nach dem Spiel nur über das Ergebnis. Wir mussten wohl erst in Rückstand geraten, um besser ins Spiel zu finden. Es ist nur gut, dass wir nicht mehr im heißen Tabellenkeller sind."

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Borussia M'gladbach - Bayer Leverkusen

Lucien Favre: (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Es war ein schönes Spiel mit viel Tempo. Leverkusen hat hervorragend angefangen, das Pressing war sehr gut. Wir wollten keine gefährlichen Konter bekommen, das hat gut geklappt. Wir wollten keine Lücke lassen für Son oder Brandt. Das 1:0 war unerwartet und hat uns auf der Bank überrascht. Dann ist Leverkusen gekommen. Das 2:0 kam im richtigen Moment." 

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Gratulation an Lucien Favre und Borussia Mönchengladbach zum Sieg und der wahrscheinlichen Champions-League-Qualifikation. Es ist sehr schade, dass wir heute verloren haben. Wir haben eine gute Leistung gebracht. Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften ihre Waffen auf den Platz bringen können. Beim 0:1 waren wir unaufmerksam, hatten aber auch danach noch Chancen. Nach dem 0:2 wurde es eine Herkulesaufgabe."

Hamburger SV - SC Freiburg

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Wir haben zu einfache Fehler gemacht und uns mit dem Ball schwer getan. am Ende haben wir alles nach vorne geschmissen. Es war eine Willenssache. Am Ende haben wir uns den Punkt verdient. Wenn man in so einer Situation steckt muss man sagen, dass wir das Optimum aus den letzten drei Spielen geholt haben."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Meine Mannschaft hat ein großartiges Spiel gemacht, aber am Ende leider wieder nicht gewonnen. Es geht aber weiter. Wir geben nicht auf, dafür gibt es überhaupt keinen Grund."

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