
Bremer Höhenflug: Füllkrug und Co. so gut wie lange nicht mehr
Es läuft einfach bei Werder Bremen. Auch gegen Hoffenheim gewinnen die Norddeutschen. Natürlich trifft auch Füllkrug wieder. Jetzt warten gleich zwei Top-Spiele.
Wer hätte das zu Saisonbeginn gedacht? Der SV Werder Bremen steht nach acht Spieltagen mit 15 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Aktuell wären sie damit für die Europa League qualifiziert. Klar, dafür ist es noch zu früh in der Saison. Am Weserstadion war die Stimmung aber schon lange nicht mehr so gut wie jetzt.
Nach acht Spieltagen hat Werder Bremen schon genauso viele Siege wie in der kompletten Hinrunde der Vorsaison. Das liegt auch an der Heimstärke in dieser Saison. Die Grün-Weißen haben im Weserstadion diese Saison noch gar nicht verloren. Diese Heimstärke musste auch die TSG Hoffenheim an diesem Samstag wieder spüren.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt
Auch wenn die Bremer um Niclas Füllkrug seit dem 2. Spieltag nicht mehr in der Bundesliga verloren haben, mussten sie am Samstag doch einen kleinen Rückschlag erleiden. Schon nach einer Viertelstunde musste Mitchell Weiser verletzt ausgewechselt werden. Dabei kam der Führungsspieler erst aus einer Verletzung und war wieder in Form.
Eine gute Form zeigt auch Niclas Füllkrug selbst, beziehungsweise gibt es aktuell vielleicht keinen Stürmer, der in besserer Form ist. Seitdem er wieder das grün-weiße Trikot anzieht, trifft er wie am Fließband. Mit neun Treffern ist er aktuell der beste Torjäger in der Bundesliga. Das ist ihm aber egal, erklärt er bei DAZN: "Das fühle ich gar nicht so sehr. Ich fühle jedes Spiel individuell, ich freue dasss es in diesem Moment klappt für uns als Mannschaft. Wir machen es extrem gut. Davon profitiert jeder Spieler. Wir ruhen uns auf gar nichts aus. Wir machen weiter."
Top-Spiele stehen an
Füllkrug ist aber nicht nur aktueller Top-Torschütze, sonder hat auch einen Rekord eingestellt. Durch den Treffer gegen Hoffenheim hat er im siebten Bundesligaspiel in Folge getroffen. Damit hat er den Werder-Rekord von Rudi Völler aus den 80er Jahren eingestellt, der ebenfalls eine solche Serie aufstellte.
Bei dieser Form passt es gut, dass die nächsten beide Spieler gleich Kracher sind. In einer Woche müssen sie zum VfB Stuttgart, der am Samstag Leverkusen geschlagen hat. Die Woche drauf kommt der Hamburger SV ins Weserstadion. Für Bremen könnte das Nordderby nicht zu einem besseren Zeitpunkt kommen.
