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bundesliga

Borussia Dortmund ist vor dem Spitzenspiel gegen den SC Freiburg zurück im Titelrennen

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Bei Borussia Dortmund läuft es wieder! Nach drei Siegen in Folge zum Start ins neue Jahr meldet sich die Terzic-Truppe im Titelkampf zurück. Am Samstag um 15.30 Uhr folgt mit dem Spitzenspiel gegen den SC Freiburg ein extrem wichtiges Duell, das besonders für einen BVB-Spieler sehr emotional werden könnte.

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Plötzlich ist alles wieder da: Selbstvertrauen, Gier, Aufbruchsstimmung. "Wir wachsen durch solche Siege", war sich Julian Brandt nach dem Erfolg von Borussia Dortmund bei Bayer 04 Leverkusen sicher. "Ein 2:0 in Leverkusen ist ein untypisches Ergebnis, aber genau das, was wir brauchen", fuhr er fort. "Wir haben in den vergangenen Spielen zu viele Gegentore gekriegt. Es ist ein super Zeichen, dass wir jetzt endlich wieder zu Null gespielt haben", freute sich Schlussmann Gregor Kobel. Das Team des BVB ist reifer geworden und nach neun Punkten aus den ersten drei Spielen des Jahres 2023 auch wieder mittendrin im Titelkampf.

Was zu dieser Entwicklung beigetragen hat: Trainer Edin Terzic kann 2023 endlich wieder aus dem Vollen schöpfen, viele vormals verletzte oder erkrankte Spieler wie Sebastien Haller oder Jamie Bynoe-Gittens sind wieder fit und geben dem Coach zahlreiche Möglichkeiten. Ein Spieler, der nun zwei Spiele in Serie starten durfte, ist Emre Can. Der zweikampfstarke Mittelfeldmann bildete gegen Mainz und gegen die Werkself zusammen mit Salih Özcan ein starkes Zentrum, wo dem dritten Mittelfeldspieler - gegen Mainz war es Brandt, gegen Leverkusen Jude Bellingham - viele offensive Freiheiten gewährt werden. Das Gespann Can-Özcan wird am kommenden Wochenende, wenn es zum Spitzenspiel zwischen Dortmund und Freiburg kommt, allerdings gesprengt: Özcan sah gegen Leverkusen seine fünfte Gelbe Karte.

Terzic hat Spaß beim Blick auf die Tabelle

Angst und Bange muss Schwarz-Gelb deswegen aber nicht werden: Mit ihren drei in diesem Jahr errungenen Arbeitssiegen kann das Terzic-Team voller Selbstvertrauen auftreten. Drei Siege hat sonst nämlich nur der Tabellenzweite 1. FC Union Berlin eingefahren. Weil die Bayern in diesem Jahr noch keinen Sieg geholt haben, konnten die Dortmunder einiges an Boden gut machen, holten sechs Zähler auf den FCB auf und haben nur noch drei Zähler Rückstand auf den Deutschen Meister an der Tabellenspitze. "Es macht immer Spaß, nach Siegen auf die Tabelle zu gucken ", sagte Terzic nach dem Dreier in Leverkusen. Die Tabellensituation hat sich verbessert. "Der Abstand zu den für uns wichtigen Plätzen hat sich verringert, der Abstand auf Leverkusen hat sich vergrößert."

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Worauf kommt es denn nun für die Dortmunder an? "Jetzt geht es darum: Sind wir bereit, den nächsten Schritt zu gehen? Bleiben wir jetzt mittendrin, indem wir mit dem Fuß auf dem Gaspedal bleiben?" Dass in diesem Dortmunder Team ordentlich Potenzial schlummert, war schon vor Saisonbeginn klar. Mit den Rückkehrern, die Terzic nun zahlreiche Wechsel-Alternativen bieten – gegen Augsburg und Mainz gab es jeweils Jokertore – und der Galligkeit in der Defensive, der Bereitschaft auch mal "Beton anzumischen" statt weiter voller Risiko anzugreifen, wird mehr als deutlich: Der BVB ist reifer geworden. Die nächste Reifeprüfung stellt dann der Sport-Club aus Freiburg dar.

Folgt gegen Freiburg der nächste Schritt?

Nur die um vier Treffer bessere Tordifferenz sorgt dafür, dass die Schwarz-Gelben derzeit in der Tabelle auf Rang vier knapp vor den Freiburgern stehen. Die Elf aus dem Breisgau spielt eine bärenstarke Saison und wird es Dortmund nicht leicht machen, die eigene Erfolgsserie fortzusetzen. Der SCF ist ein unangenehmer Gegner, läuft viel und kämpft bis zur letzten Minute. "Die jahrelange Arbeit vom Staff, vom Sportvorstand trägt ihre Früchte, das muss man anerkennen und einfach sagen: Ihr macht das echt gut!", sagt Nico Schlotterbeck. Er muss es wissen, denn der Innenverteidiger spielte bis zum vergangenen Sommer noch in Freiburg. Dementsprechend emotional wird das Duell mit Ex-Club für den Nationalspieler.

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Am Samstag will Schlotterbeck dazu beitragen, dass die erfolgreiche Heimserie des BVB gegen den SCF weitergeht. Aus den letzten zehn Spielen in Dortmund konnte Freiburg nur einen Punkt mitnehmen, kassierte insgesamt 34 Gegentore. Trainer Christian Streich weiß um diese Bilanz: "Es ist so, dass wir in Dortmund öfter nicht so gut ausgesehen haben. Das wollen wir verändern und diesmal richtig Paroli bieten." Es wird ein Duell zweier hochmotivierter Teams mit der Chance, ganz oben dranzubleiben. Die Vorzeichen für ein packendes Spitzenspiel könnten nicht besser sein.