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Achterbahn im Klassiker: BVB gegen Bayern in der Analyse

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Mit dem 3:2-Erfolg im Klassiker auswärts beim BVB hat der FC Bayern München vielleicht schon mit einer Vorentscheidung im Titelkampf gesorgt, ganz sicher aber auch "Werbung für die Bundesliga" betrieben.

So hitzig der Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München auch auf dem Feld ablief, hinterher waren sich die beiden Trainer Niko Kovač und Vincent Kompany doch in einem einig: "Das war Werbung für die Bundesliga." 

Die Zuschauer im Signal Iduna Park erlebten am Samstagabend eine wahre Achterbahn der Gefühle und eine Partie, die sie so schnell nicht wieder vergessen werden. Die schwarzgelbe Führung durch Nico Schlotterbeck drehte Rekordjäger Harry Kane mit seinem nächsten Doppelpack, bevor Joshua Kimmich die nach dem 2:2 von Daniel Svensson aufkommende BVB-Euphorie mit seinem Siegtreffer endgültig erstickte.

Das Hin-und-her lässt sich in der AWS Match-Facts-Analyse auch an den unterschiedlichen Siegwahrscheinlichkeiten ablesen. Diese lag für die Münchner vor Anpfiff bei 45,5 Prozent und sank durch den 0:1-Halbzeitrückstand gar auf 16,2 Prozent ab.

Kimmich hatte den richtigen Riecher

Für einen war das aber mal gar kein Problem: "Wir wussten, je länger das Spiel dauert, desto größer wird unser Vorteil", gab Kimmich hinterher mit Blick auf den doch etwas volleren Terminkalender der Dortmunder zu Protokoll und feierte mit seinen Bayern nun bereits den Gewinn von 18 Punkten nach einem Rückstand in der laufenden Spielzeit.

Und auch in Sachen Meisterschaft ließ sich der 31-Jährige in Anbetracht von einem Vorsprung von elf Zählern zu einer Ansage verleiten: "Das hat noch keiner verspielt und das wird so bleiben." 

Sein Trainer blieb hingegen noch ein wenig zurückhaltender: "Es sind jetzt elf Punkte, aber es geht weiter", wollte Kompany einem möglichen Schlendrian sofort vorbeugen. Und auch die Borussia wird das Thema Titelkampf noch nicht ganz abgehakt haben, dafür war der eigene Auftritt trotz Niederlage doch zu stark.