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Niko Kovač führt den BVB zum Erfolg
Niko Kovač führt den BVB zum Erfolg - © Lukas Schulze/Bundesliga
Niko Kovač führt den BVB zum Erfolg - © Lukas Schulze/Bundesliga
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Kovač und der BVB – die perfekte Kombination

Borussia Dortmund und Trainer Niko Kovač verlängern ihre Zusammenarbeit. Dieser Schritt ist folgerichtig, denn der Kroate passt perfekt zu den Schwarzgelben passt.

Es hatte sich bereits seit einigen Wochen abgezeichnet, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis Niko Kovač einen neuen Vertrag bei Borussia Dortmund unterschreibt. Am Dienstag vermeldete der BVB die Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem Chefcoach bis 2029. Zugleich unterzeichneten auch seine Assistenten Robert Kovač und Filip Tapalović neue Verträge.

Es ist ein Schritt, der für Kontinuität bei den Schwarzgelben sorgt – eine Kontinuität, die an der Strobelallee im vergangenen Jahrzehnt bisweilen vermisst wurde. Aber es ist auch ein folgerichtiger Schritt, denn es hat sich herausgestellt, dass die Kombination aus dem Verein Borussia Dortmund und dem Trainer Niko Kovač perfekt passt. 

Kovač macht den BVB stabil

Als Kovač den BVB im Frühjahr 2025 auf Platz elf stehend übernahm, war die Entscheidung der Verantwortlichen für ihn vor allem eine Entscheidung für Erfahrung. Zuvor hatte es Nuri Şahin als Trainernovize nicht geschafft, die Borussia mit seiner Fußballidee zum Erfolg zu führen. Kovač übernahm sozusagen das genaue Gegenteil. Er hatte zuvor als Profi und als Trainer bereits viel erlebt und sollte Dortmund schnell in ruhiges Fahrwasser führen.

Das gelang ihm – und noch mehr: Am Ende der Saison schaffte der BVB noch die Qualifikation für die Champions League. In seiner ersten kompletten Saison wurde Dortmund Vizemeister mit 73 Punkten. Das war die fünftbeste Ausbeute der Vereinsgeschichte. Seit Kovač Trainer ist, präsentiert sich der BVB vor allem defensiv stabil und weniger schwankend in den Leistungen als zuvor. Das Team steckt Rückschläge besser weg und die altbekannte Mentalitätsdebatte ist in Dortmund kaum noch Thema.

Auch der Start in die aktuelle Saison verlief trotz des kleinen Dämpfers gegen Bremen äußerst positiv. Nur die Tordifferenz trennt den BVB von Platz 1. Insgesamt holte Dortmund mit Kovač 114 Punkte in 53 Partien (35 Siege, neun Remis, neun Niederlagen). Sein Punkteschnitt von 2,2 und der Sieganteil von 66 Prozent ist jeweils historisch der beste aller Dortmunder Bundesliga-Trainer.

Lars Ricken arbeitet gerne mit Niko Kovač zusammen
Lars Ricken arbeitet gerne mit Niko Kovač zusammen - IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO

Bei seinen vorherigen Stationen wurde Kovač nicht glücklich

Doch Kovač war nicht nur die richtige Wahl für den BVB – Dortmund scheint auch genau der richtige Ort für den Trainer zu sein. Denn seit seiner erfolgreichen Zeit bei Eintracht Frankfurt zwischen 2016 und 2018 war er bei keiner seiner folgenden Stationen so richtig glücklich geworden. Sowohl beim FC Bayern München, als auch bei der AS Monaco und beim VfL Wolfsburg wurde er jeweils freigestellt. Zwei Saisons am Stück schaffte er bei keinem seiner drei vorherigen Vereine.

In Dortmund sollen noch einige weitere Spielzeiten hinzukommen. "Mit Niko befinden wir uns seit seinem Amtsantritt auf einem sehr guten Weg. Er hat die Mannschaft konstant weiterentwickelt und genießt innerhalb unseres Klubs eine hohe Akzeptanz", betonte der Geschäftsführer Sport Lars Ricken.

"Jeden Tag daran arbeiten, besser zu werden"

Und Kovač selbst betonte, dass er in Dortmund noch einiges vorhat: "Wir haben gemeinsam eine klare Entwicklung angestoßen und wichtige Grundlagen für die Zukunft gelegt. Darauf wollen wir aufbauen. Wir haben eine klare Vorstellung davon, wie wir Fußball spielen, wie wir als Mannschaft auftreten und was es braucht, um unsere Ziele zu erreichen. Entscheidend ist, dass wir uns nicht mit dem Erreichten zufriedengeben, sondern jeden Tag daran arbeiten, besser zu werden."

Kovač und der BVB – das ist die perfekte Kombination. Was in der Zusammenarbeit jetzt noch fehlt, wäre die Belohnung in Form eines Titelgewinns, auf den Dortmund seit einigen Jahren wartet. Gelingt dem Kroaten auch dieses Kunststück, dann könnte die Zusammenarbeit noch einige Jahre erfolgreich weitergehen.

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