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Fingerzeig Richtung WM: Deutschland will in der Schweiz ein Ausrufezeichen setzen
Fingerzeig Richtung WM: Deutschland will in der Schweiz ein Ausrufezeichen setzen - © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON
Fingerzeig Richtung WM: Deutschland will in der Schweiz ein Ausrufezeichen setzen - © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON
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Erster Gradmesser: Nagelsmann-Elf will im Nachbarland ein Zeichen setzen

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Deutschland trifft im ersten WM-Test des Jahres am Freitagabend um 20:45 Uhr in Basel auf die Schweiz. Bundestrainer Julian Nagelsmann will die Partie nutzen, um Abläufe zu festigen und personelle Optionen zu prüfen.

Am Freitagabend wartet auf die Nationalmannschaft der nächste Härtetest auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2026. In Basel trifft die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann auf die Schweiz – ein Duell zweier bereits qualifizierter Teams, die sich früh im Jahr auf Topniveau messen wollen.

Für das DFB-Team steht dabei weniger das Ergebnis als vielmehr die Weiterentwicklung im Fokus. "Jedes Spiel ist eine Chance, uns zu entwickeln und zu verbessern", betont Kapitän Joshua Kimmich. Gerade mit Blick auf die WM gehe es darum, als Mannschaft enger zusammenzuwachsen und Abläufe zu festigen. Die Testspiele gegen die Schweiz und Ghana böten die Möglichkeit, "losgelöst vom Druck" an Details zu arbeiten und sich als Team weiter zu finden.

Kimmich erwartet anspruchsvollen Test

Mit der Schweiz wartet allerdings ein unbequemer Gegner. Schon beim letzten Aufeinandertreffen bei der EM (1:1) bekam Deutschland die körperliche und taktische Qualität der "Nati" zu spüren. "Ich erwarte wieder einen unangenehmen und harten Gegner, der uns fordern wird", sagt Kimmich. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin gilt als defensiv stabil, zweikampfstark und eingespielt – Qualitäten, die Deutschland erneut vor Herausforderungen stellen dürften.

Auch personell steht die Partie im Zeichen von Entwicklung und Chancen. Einige Ausfälle zwingen Nagelsmann zum Umdenken, gleichzeitig rücken neue und formstarke Spieler in den Fokus. Kimmich fordert von allen Beteiligten, sich "100 Prozent dem großen Ganzen hinzugeben", um rechtzeitig vor dem Turnier bereit zu sein.

Zurück bei 100 Prozent: Kai Havertz fühlt sich bereit für 90 Minuten im DFB-Team - IMAGO/Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank

Auf dem Weg zur Topform

Im Offensivbereich richtet sich der Blick auch auf Kai Havertz, der nach längerer Pause wieder angreifen will. "Ich fühle mich sehr, sehr gut und bin bereit Spiele zu starten und künftig wieder über 90 Minuten durchzuhalten.", sagt der Angreifer, der sich Schritt für Schritt an die Topform herantastet. Für ihn gehe es nun darum, wieder Verantwortung zu übernehmen und "mit Leistung vorneweg zu gehen". Mit Blick auf die WM zeigt sich Havertz optimistisch: "Wir werden alles dafür tun, eine Einheit zu sein. Das ist bei einem Turnier extrem wichtig."

Gespielt wird im St. Jakob-Park in Basel vor rund 38.500 Zuschauern. Die Voraussetzungen für ein intensives Nachbarschaftsduell sind gegeben – und für das DFB-Team bietet sich die Chance, ein erstes sportliches Signal im WM-Jahr zu setzen.

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