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Der 1. FC Union Berlin will sich im Spitzenspiel bei RB Leipzig erneut durchsetzen - © Boris Streubel/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images
Der 1. FC Union Berlin will sich im Spitzenspiel bei RB Leipzig erneut durchsetzen - © Boris Streubel/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images
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Fünf Gründe für einen Sieg des 1. FC Union Berlin bei RB Leipzig

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Vierter gegen Zweiter - der 20. Spieltag in der Bundesliga hält das Topspiel am Samstagabend zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Union Berlin bereit. Die Gäste aus der Hauptstadt haben nach dem Restart schon wieder vier Spiele in Folge gewonnen und sind durch ihre Kompaktheit und Effizienz für jeden Gegner eine kaum zu knackende Nuss. bundesliga.de nennt fünf Gründe, warum die Elf von Urs Fischer das Spitzenduell gewinnt.

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1) An Union biss sich RBL zuletzt die Zähne aus

Die letzten vier Bundesliga-Duelle gegen RB Leipzig entschied der 1. FC Union Berlin allesamt für sich. Zuletzt gewann das Team von Urs Fischer in der Hinrunde mit 2:1 An der Alten Försterei. Damals schockten Jordan Siebatcheu und Sheraldo Becker die Sachsen innerhalb von sechs Minuten mit zwei Konter-Treffern. Mit ihrer kompakten und aggressiven Mannschaftsleistung trieben die Unioner Leipzig zur Weißglut. Mit einem erneuten Erfolg würden sich die Köpenicker sechs Punkte von RBL absetzen und Platz zwei zunehmend festigen. Ein erneuter Erfolg gegen Leipzig wäre historisch: Fünf Siege in Serie gelangen dem FCU in seiner Bundesliga-Historie noch nie gegen ein Team.

2) Effizienz-Maschine

Ähnlich wie im Hinspiel, als die Eisernen lediglich drei Schüsse aufs Tor für zwei Treffer benötigten, können sie sich auch in 2023 auf ihre Kaltschnäuzigkeit verlassen. Die Köpenicker weisen die zweitbeste Abschluss-Effizienz der Bundesliga (+8,8) auf und haben mit Sprinter Becker den Spieler mit der besten Abschluss-Effizienz (xG 4,5 bei sieben Toren) in ihren Reihen. Drei Plätze dahinter steht Abwehr-Hüne Danilho Doekhi mit einer Effizienz von 3,1 und vier erzielten Toren. Nach dem Restart kam Union jeweils mit maximal fünf Schüssen auf den Kasten aus, um alle vier Duelle gegen Hoffenheim, Bremen, Hertha und Mainz zu gewinnen. Dabei erzielte der FCU immer mindestens zwei Treffer.

Fragen und Antworten – hier geht‘s zum Bundesliga-FAQ

3) FCU-Spielweise liegt Leipzig nicht

Sicherlich werden Fischer und seine Video-Analysten vor dem Aufeinandertreffen das neue, alte RB Leipzig unter Marco Rose unter die Lupe nehmen. Am 3. Spieltag stand der zu diesem Zeitpunkt größtenteils auf Ballbesitz bedachte Domenico Tedesco an der Seitenlinie. Heute ist es Rose, der das RBL-typische Umschaltspiel wieder in den Mittelpunkt stellt. Dennoch liegen den Eisernen Teams wie Leipzig, die das Heft des Handelns grundsätzlich gerne in die Hand nehmen. Im Hinspiel kam Union auf 32 Prozent Ballbesitz, Leipzig auf 68. Der FCU ließ dennoch nur zwei Schüsse aufs Tor zu und verteidigte tief und kompakt mit allen Feldspielern in der eigenen Hälfte. Auch dieses Mal wird Union Leipzig vermutlich kommen lassen und mit ihrer Laufstärke einen immensen Aufwand betreiben, um die gegnerische Lust am Spiel zunichtezumachen.

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4) Körperlichkeit und Luftvorteil pro Union

Generell steht Leipzig Union in Sachen Standards in Nichts nach. Die zehn Standard-Tore des FCU kann RBL mit zwölf sogar toppen. Nach Ecken sind die Berliner bei vier erzielten Toren in 2022/2023 aber Bundesliga-Spitze. Die Innenverteidiger Doekhi (1,90 Meter), Robin Knoche (1,90) und Diogo Leite (1,88) sorgen per Kopf regelmäßig für Unruhe im gegnerischen Strafraum. Auch Sturmtank Jordan misst 1,90 Meter und kann sich im Luftkampf durchsetzen. Der größte Feldspieler bei den Sachsen ist Angreifer Yussuf Poulsen, der allerdings in den letzten Wochen kaum zum Zug kam. Ansonsten ist Marcel Halstenberg mit 1,88 Meter der zweitgrößte Leipziger, aber auch der spielte zuletzt nicht von Beginn an.

5) Union von Ausfällen weitestgehend verschont, Leipzig nicht

Bei RBL wird sehr wahrscheinlich Kapitän Willi Orban, der in der Hinrunde bei Union traf, aufgrund einer Stammzellenspende fehlen. Zudem scheint ein Einsatz von Christopher Nkunku zu früh kommen. Obendrein muss Rose nach wie vor auf Dani Olmo (Muskelfaseriss), Abdou Diallo (Kniebeschwerden) sowie Peter Gulacsi (Kreuzbandriss) verzichten. Keine unwichtigen Ausfälle, gerade Orban ist bei den Sachsen der Anführer schlechthin im Defensivverbund. Bei den Unionern fehlt dagegen mit Andras Schäfer weiterhin nur ein potenzieller Stammspieler. Ansonsten kann Fischer auf seine beste Elf zurückgreifen.