
"Neue Impulse setzen": KSC und Eichner trennen sich im Sommer
Nach sechseinhalb Jahren mit Christian Eichner als Cheftrainer vollzieht der Karlsruher SC zur Saison 2026/27 einen Trainerwechsel. Diese Entscheidung erfolgte nach mehreren intensiven Gesprächen, die in den vergangenen Wochen und Tagen stattgefunden haben.
Zur neuen Saison nimmt der Karlsruher SC eine Veränderung auf der Position des Cheftrainers vor. Nach intensiven und offenen Gesprächen zwischen den Verantwortlichen um Geschäftsführer Sport Mario Eggimann und Christian Eichner ist die gemeinsame Entscheidung gereift, am Saisonende einen Trainerwechsel zu vollziehen.
Formell hat der Beirat am späten Dienstagabend nach einem Austausch mit dem Aufsichtsrat dem entsprechenden Vorschlag der Geschäftsführung einstimmig zugestimmt. Die Mannschaft wurde am Mittwochmorgen vorab und persönlich von Mario Eggimann über die Entscheidung informiert. Nun richtet sich der volle Fokus auf die verbleibenden sechs Aufgaben in der 2. Bundesliga, um dem langjährigen Cheftrainer Christian Eichner den bestmöglichen Abschied zu bereiten.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport:
"Über die Bedeutung von Christian Eichner für den KSC gibt es keine zwei Meinungen. Christian hat sich über die Jahre durch gute Arbeit und Hingabe zu einem Aushängeschild unseres Clubs entwickelt. In unserer Verantwortung für den KSC ist es jedoch unsere Aufgabe, die Gesamtsituation zu jeder Zeit zu bewerten und zu hinterfragen."
"Über die Zeit ist der Eindruck gereift und hat sich immer weiter verfestigt, dass wir nach sechseinhalb Jahren gemeinsamer Arbeit einen Punkt in der Entwicklung erreicht haben, an dem wir für die Zukunft neue Impulse setzen wollen. Dass sich nach so einer langen Zeit, die im Profifußball heute beinahe außergewöhnlich ist, gewisse Dinge im Ablauf verändern, ist völlig normal."
Von daher sehen wir den Zeitpunkt im Sommer als genau den richtigen für eine Veränderung an. Die Gespräche mit Christian Eichner waren und sind stets vertrauensvoll und konstruktiv. Deshalb war es für uns auch ein Anliegen, dass wir frühzeitig Klarheit in der Personalie schaffen, um nun auch vollen Fokus auf die restlichen sechs Partien zu legen, damit wir Eiche den bestmöglichen Abschied bereiten, den er sich verdient hat."

Christian Eichner, Cheftrainer des KSC:
"Egal in welcher Funktion, ob als Spieler oder als Trainer, habe ich meine Rolle im Fußball immer so definiert, dass die Interessen des Vereins über allem anderen stehen. Insofern habe ich stets versucht, auch solche Entscheidungen loyal mitzutragen, die ich persönlich womöglich anders getroffen hätte. Ich denke, das ist mir während meiner jetzt fast sechseinhalb Jahre als Cheftrainer des KSC ganz gut gelungen, und deshalb will ich mich im Sommer auch genau so verabschieden."
"Dieser Verein und ebenso diese Mannschaft sind für mich etwas ganz Besonderes. Dementsprechend ist mir die Arbeit extrem ans Herz gewachsen, umso mehr als wir auch schwierige Phasen immer wieder gemeinsam mit viel Einsatz, Leidenschaft und Zusammenhalt bewältigt haben."
"Genau diese Tugenden möchte ich jetzt auch noch einmal in meinen letzten Wochen im Wildpark ganz besonders wecken. Es geht dabei nicht um mich, sondern um den Erfolg der Mannschaft, die angesichts unserer kommenden Gegner eine große Verpflichtung trägt im Abstiegs- und Aufstiegskampf."
"Zugleich haben unsere Jungs mit diesem Programm eine großartige Bühne, auf der sie sich für ganz Fußball-Deutschland ins Rampenlicht spielen können. Das sollen sie nutzen – für sich und für den KSC."
Holger Siegmund-Schultze, Beiratsvorsitzender:
"Wir sind Christian Eichner zu großem Dank verpflichtet. Er hat sowohl als Spieler als auch als Trainer große Verdienste für unseren KSC erworben. Der Name Christian Eichner wird immer in enger Verbindung mit dem KSC stehen."
Quelle: Karlsruher SC
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