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Hertha BSC feiert in Osnabrück den fünften Sieg im fünften Spiel
Hertha BSC feiert in Osnabrück den fünften Sieg im fünften Spiel - © IMAGO/Maximilian Koch
Hertha BSC feiert in Osnabrück den fünften Sieg im fünften Spiel - © IMAGO/Maximilian Koch
2. Bundesliga

Fünf Spiele, fünf Siege: Herthas Erfolgsformel

Hertha BSC baut den perfekten Saisonstart auch im fünften Saisonspiel weiter aus und folgt damit weiter dem vor der Saison formulierten Motto...

Fünf Siege aus fünf Spielen, bester Saisonstart der Vereinsgeschichte, dazu das Weiterkommen im DFB-Pokal: Dass die Saison von Hertha BSC derart gelungen starten würde, hätten nach den eher enttäuschenden Vorjahren und den zahlreichen Abgängen in diesem Sommer wohl die wenigsten erwartet. Viele hätten die Alte Dame eher im Tabellenmittelfeld verortet.

In der vergangenen Saison war das Ziel Aufstieg noch klar kommuniziert worden. Für die neue Spielzeit schlug Geschäftsführer Dr. Peter Görlich hingegen einen etwas vorsichtigeren Ton an: "Einen Aufstieg ruft man nicht aus, sondern erarbeitet man sich." Ein Motto, das derzeit genau das richtige zu sein scheint.

Hertha erarbeitet sich Siege

Denn "erarbeiten" ist genau das Stichwort, das auf die Hertha aktuell zutrifft. Nach zuletzt knappen Siegen wie gegen Magdeburg oder wilden Tor-Partys wie in Braunschweig war es dieses Mal ein später Treffer durch Farid Alfa-Ruprecht, der für die endgültige Erlösung sorgte und seinen Kapitän überglücklich machte.

"Ich hab kaum noch Worte dafür, was für Leistungen wir Woche für Woche auf den Platz bringen. Wir geben alles, jeder ist mit einhundert Prozent dabei. So macht es einfach Spaß!", resümierte Josip Brekalo nach der Partie. Brekalo hatte selbst per Distanztreffer die 1:0-Führung und ist mit bereits vier Saisontoren der erfolgreichste Hertha-Torschütze.

Josip Brekalo und Kevin Sessa liegen sich nach dem Sieg in Osnabrück in den Armen
Josip Brekalo und Kevin Sessa liegen sich nach dem Sieg in Osnabrück in den Armen - IMAGO/Maximilian Koch

"Unser Leben auf dem Platz gelassen"

Auch Brekalos Mittelfeld-Kollege Kevin Sessa trug sich in die Torschützenliste ein – im 46. Zweitliga-Auftritt sogar erstmals überhaupt für die Hertha. Und dass trotz einer nach eigener Aussage "schwierigen" ersten Halbzeit. "Aber wie in den anderen Spielen auch haben wir uns durchgekämpft und unser Leben auf dem Platz gelassen. Es macht gerade einfach unheimlich viel Spaß mit der Mannschaft."

Ein solcher Traumstart verleitet natürlich schnell zum Träumen – nicht aber bei der Hertha. Zumindest noch nicht. Die Marschroute der kommenden Wochen ist laut dem in Osnabrück eingewechselten Gustaf Nilsson jedenfalls eine andere: "Für uns als Team gilt es jetzt, sich nicht auf den Ergebnissen auszuruhen und weiter hart zu arbeiten." Denn nur durch fleißiges Arbeiten erreicht man laut Geschäftsführer Görlich den Aufstieg...

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