Nicolas Gonzalez jubelt über sein frühes Führungstor - © imago images/Pressefoto Baumann
Nicolas Gonzalez jubelt über sein frühes Führungstor - © imago images/Pressefoto Baumann
2. Bundesliga

DFB-Pokal: Der VfB Stuttgart gewinnt nach Verlängerung beim Hamburger SV

Krimi statt Spektakel: Der VfB Stuttgart hat sich dank Hamadi Al Ghaddioui für die 2:6-Niederlage in der 2. Bundesliga revanchiert und den Hamburger SV nach einem packenden Thriller aus dem DFB-Pokal geschmissen. Drei Tage nach der Blamage gewannen die Schwaben Teil zwei des Doppelpacks an der Elbe mit 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung und zogen verdient ins Achtelfinale ein.

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Nicolas Gonzalez per Foulelfmeter (2.) und kurz vor Schluss dann der erst in der Verlängerung eingewechselte Al Ghaddioui (113.) trafen für entschlossen auftretende Stuttgarter zum umjubelten Weiterkommen, für den HSV war der zwischenzeitliche Ausgleich durch Aaron Hunt (16./Foulelfmeter) im Duell der beiden Top-Teams der 2. Liga zu wenig.

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Vor 45.503 Zuschauern im Volksparkstadion entwickelte sich sofort wieder eine unterhaltsame Partie. Schon 37 Sekunden nach Anpfiff gab es den ersten Aufreger, als sich Gideon Jung tölpelhaft anstellte und Philipp Förster zu Fall brachte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Gonzalez sicher. Ebenso lässig vom Punkt zeigte sich auch Hamburgs Hunt nur wenige Minuten später. Der zurückgekehrte HSV-Kapitän nutzte die Gelegenheit zum Ausgleich, nachdem Schiedsrichter Bastian Dankert schon wieder auf Foulelfmeter entschieden hatte. Diesmal war Santiago Ascacibar gegen David Kinsombi der Übeltäter.

Aaron Hunt bleibt eiskalt vom Punkt und trifft zum 1:1 - imago images/Nordphoto

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Erst gegen Ende der ersten Halbzeit nahmen beide Teams etwas das Tempo raus. Doch die Verschnaufpause auf dem Rasen hielt nicht lange an, gleich nach Wiederanpfiff setzte Badstuber einen Kopfball nur knapp neben das Tor von Daniel Heuer Fernandes. Der HSV überließ Stuttgart in der Folge seltsam viel Raum und Spielanteile, lauerte im eigenen Stadion vor allem auf Konter. Doch die Walter-Elf stellte die Räume diesmal sehr viel besser zu als noch vor drei Tagen und spielte zudem konsequenter nach vorne. In der 65. Minute vergaben die Gäste eine weitere gute Möglichkeit, Ascacibar zielte aus rund 16 Metern knapp über den Kasten.

Mit zunehmender Spieldauer und dann auch in der Verlängerung, in der Philipp Klement und Atakan Karazor eine Doppelchance (101.) für Stuttgart hatten, waren sowohl der HSV als auch Stuttgart vor allem darauf bedacht, nicht den alles entscheidenden Fehler zu machen. Und so sahen die Zuschauer nicht so ein Spektakel wie in der Liga am Samstag, aber einen stets unterhaltsamen und spannenden Pokal-Krimi.

Im weiteren Verlauf ist der VfB aber das bessere Team und ist verdient eine Runde weiter - imago images/Pressefoto Baumann