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Jubel trotz Niederlage: Der FCI feiert an der Bremer Brücker
Jubel trotz Niederlage: Der FCI feiert an der Bremer Brücker - © nordphoto GmbH / Treese via www.imago-images.de/imago images/Nordphoto
Jubel trotz Niederlage: Der FCI feiert an der Bremer Brücker - © nordphoto GmbH / Treese via www.imago-images.de/imago images/Nordphoto
2. Bundesliga

Sieg in der Relegation: Der FC Ingolstadt 04 trotzt den Dämonen

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Der FC Ingolstadt 04 hat sich nicht nur gegen den VfL Osnabrück durchgesetzt und kann den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern, sondern hat auch einige alte Dämonen besiegt. Nach zwei erfolglosen Relegationsduellen hat es diesmal geklappt - auch dank einer nervenstarken Vorstellung beim Rückspiel an der Bremer Brücke.

Vor einem Jahr war der FC Ingolstadt 04 schon ganz nah dran an der Rückkehr in die 2. Bundesliga, aber ein Tor des Nürnbergers Fabian Schleusener machte die Träume der Schanzer in der sechsten Minute der Nachspielzeit doch noch zunichte. Nach dem souveränen 3:0-Erfolg im Hinspiel gegen den VfL Osnabrück sah es diesmal so aus, als könnte man ein ruhigeres Rückspiel absolvieren, aber an der Bremer Brücke gab es dennoch einige Widerstände zu überwinden.

Schon die Nacht vor dem Spiel lief für die Oberbayern nicht reibungslos: Gegen drei Uhr morgens wurden außerhalb des Teamhotels Feuerwerkskörper gezündet und die Nachtruhe so gestört. Die Ingolstädter nahmen es mit Humor: Auf Twitter bedankte sich der Club für die Erinnerung, dass am Sonntag ein wichtiges Spiel ansteht. "Wir hätten es sonst echt vergessen", so der Tweet.

Etwas verpasst? #OSNFCI zum Nachlesen im Liveticker

In der Anfangsphase des Rückspiels war von dieser Gelassenheit aber wenig zu spüren. Die Gastgeber gingen mit dem Mute der Verzweiflung zur Sache und nach zwei schnellen Toren von Torjäger-Routinier Marc Heider wird sich der eine oder andere Ingolstädter Fan schon an die missglückten Relegationsspiele gegen Wehen Wiesbaden 2019 und den 1. FC Nürnberg 2020 zurückerinnert haben, als man zwischendurch auf einem guten Weg war, das direkte Duell um den verbliebenen Startplatz in der 2. Bundesliga für sich zu entscheiden - nur, um dann doch noch zu scheitern.

Diesmal aber behielten die Schanzer die Nerven. Gleich die erste Gelegenheit nutzte Filip Bilbija zum Anschlusstreffer - und dieses Tor brachte die Sicherheit zurück. Der VfL scheiterte zwar noch zwei Mal am Aluminium, aber insgesamt hatte der FCI das Geschehen deutlich besser im Griff und hatte auch Chancen, die Relegation vorzeitig zu entscheiden.

Bogenlampe ins Glück: Bilbijas Kopfball senkt sich ins linke Eck - Revierfoto via www.imago-images.de/imago images/Revierfoto

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Zumindest der Trainer hatte das letzte Jahr auch im Hinterkopf. "Das Spiel stand bis kurz vor Schluss noch auf Messers Schneide, denn wenn Osnabrück da noch ein Treffer gelingt, wissen wir ja, was in der Nachspielzeit noch alles passieren kann", so Tomas Oral nach der Partie. So aber schaukelten die Ingolstädter die Niederlage ziemlich souverän über die Runden und sind nach zwei Jahren in der 3. Liga zurück in der 2. Bundesliga. Und die Erfahrung, auch in schwierigen Situationen die Nerven zu behalten, wird den Schanzern in der kommenden Saison sicherlich weiterhelfen. Wobei Oral und Co. sicherlich gut auf eine vierte Relegation in Serie verzichten können.