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Mohamed Alì Zoma und seine Nürnberger Teamkollegen bejubeln den 3:0-Endstand gegen FC Schalke 04.
Mohamed Alì Zoma und seine Nürnberger Teamkollegen bejubeln den 3:0-Endstand gegen FC Schalke 04. - © IMAGO/Sportfoto Zink / Daniel Marr
Mohamed Alì Zoma und seine Nürnberger Teamkollegen bejubeln den 3:0-Endstand gegen FC Schalke 04. - © IMAGO/Sportfoto Zink / Daniel Marr
2. Bundesliga

Klarer Sieger im Freundschaftsduell!

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Der 1. FC Nürnberg hat den FC Schalke 04 im letzten Heimspiel der Saison 2025/26 mit 3:0 (2:0) besiegt. Ron Schallenberg (19., Eigentor) und Henri Koudossou (45.+1) sorgten für die Pausenführung, Mohamed Alì Zoma (72.) stellte den Endstand her.

Am 33. Spieltag der 2. Bundesliga empfing der 1. FC Nürnberg den bereits aufgestiegenen und als Tabellenführer feststehenden FC Schalke 04 zum letzten Heimspiel der Saison. Beide Traditionsklubs verbindet eine der ältesten Fan-Freundschaften im deutschen Fußball, was sich in einer beeindruckenden gemeinsamen Choreo beider Fanlager vor dem Anpfiff widerspiegelte.

Auf Nürnberger Seite kehrte Top-Torjäger Mohamed Alì Zoma nach zwei Spielen Verletzungspause in die Startelf zurück. Auch Danilo Soares feierte nach neun Monaten sein Comeback in der Startelf. Bei Schalke fehlte Stammkeeper Loris Karius, für den Kevin Müller das Tor hütete.

Unglaubliche Choreo!09.05.2026

Eigentor leitet Nürnberger Führung ein

Die Partie begann mit einer langen Unterbrechung, nachdem Adam Markhiev und Javier Fernandez bei einem Luftzweikampf mit den Köpfen zusammenstießen und beide behandelt werden mussten. Nach der Wiederaufnahme des Spiels übernahm Nürnberg zunehmend die Kontrolle. In der 19. Minute fiel das erste Tor:

Nach einer Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld wurde der Ball scharf in den Strafraum gespielt, Fabio Gruber schoss, der Ball wurde geblockt und sprang von Ron Schallenbergs Knie unglücklich ins eigene Tor – 1:0 für den Club. Schalke antwortete prompt: Kenan Karaman schickte Adil Aouchiche in den Strafraum, doch Christian Mathenia parierte den Abschluss glänzend. Der Nachschuss von Soufiane El-Faouzi flog abgefälscht über das Tor.

Der Moment des Eigentors: Fabio Grubers Schuss springt von Ron Schallenbergs Knie ins Schalker Tor zum 1:0. - IMAGO/Sportfoto Zink / Daniel Marr

Zoma trifft – aber im Abseits

Nürnberg drängte auf das zweite Tor und dominierte das Spiel mit aktivem Gegenpressing. Danilo Soares war dabei ein auffälliger Aktivposten auf der linken Seite. In der 27. Minute lag der Ball erneut im Schalker Netz: Zoma war halblinks steil in den Strafraum geschickt worden, blieb vor Müller eiskalt – stand jedoch im Abseits.

Auch ein zweites Mal kurz vor der Pause traf Zoma nach einem Durchbruch über die halbrechte Seite, doch auch dieser Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Vitalie Becker sah in der 37. Minute nach einem harten Einsteigen gegen Zoma die Gelbe Karte, der VAR überprüfte die Szene, beließ es aber bei der Verwarnung.

Zoma zum ersten09.05.2026

Koudossou erhöht in der Nachspielzeit

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel dann doch noch das verdiente 2:0: Henri Koudossou hatte nach einem Chipball von Fabio Gruber über die Abwehrkette auf der rechten Seite zu viel Raum und traf aus spitzem Winkel ins kurze Eck (45.+1). Müller hatte auf den Querpass spekuliert und das kurze Eck offengelassen. Mit einem verdienten 2:0 ging es in die Kabine.

Zoma zum zweiten09.05.2026

Chancenreiche zweite Hälfte

Schalke wechselte in der Pause Vitalie Becker für Moussa Ndiaye aus und kam mit mehr Zug aus der Kabine. Direkt nach Wiederanpfiff gab es auf beiden Seiten klare Gelegenheiten: Koudossou traf den Pfosten (47.), auf der Gegenseite rettete Luka Lochoshvili El-Faouzis Schuss aus acht Metern auf der Linie, und Kenan Karaman schoss den Nachschuss aus kurzer Distanz unglaublich über das Tor.

Soares vergab ebenfalls eine gute Chance (49.). Javier Fernandez köpfte in der 56. Minute an den Pfosten. Das Spiel blieb bis zur Stunde offen und torreich an Chancen, auch wenn Schalke laut Expected Goals (3,03 zu 1,95) die besseren Möglichkeiten hatte.

Karaman verpasst den Anschluss09.05.2026

Zoma macht den Deckel drauf

In der 72. Minute fiel die Entscheidung: Zoma startete im richtigen Moment, wurde von Finn Becker auf die Reise geschickt, nahm den Ball technisch sauber mit und schoss aus rund 13 Metern mithilfe des linken Innenpfostens zum 3:0 ein. Dieses Mal blieb die Abseitsfahne unten.

Zoma zog sich beim Torjubel eine Maske über das Gesicht und sah dafür die Gelbe Karte (73.). Schalke blieb weiter aktiv: Felipe Sánchez traf in der 78. Minute den Pfosten, und auch Mertcan Ayhan vergab in der Nachspielzeit eine freie Kopfballchance. Nürnbergs Joker Rabby Nzingoula scheiterte in der 80. Minute freistehend an Müller. Am Ende blieb es beim verdienten 3:0-Heimsieg für den Club.

Maskenjubel mit Folgen09.05.2026

Bundesliga Match Facts
xGoals: Nürnberg 1,95 - Schalke 3,03
Schnellster Spieler: Henri Koudossou (FCN), 34,95 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:0 von Henri Koudossou (FCN), 9,58 Prozent
Most Pressed Player: Mohamed Alì Zoma (FCN), 20 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Christian Mathenia (FCN), +3,01