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Der FC Schalke 04 zieht auch dank der Stürmertore von Edin Džeko und Moussa Sylla in die 2. Runde ein
Der FC Schalke 04 zieht auch dank der Stürmertore von Edin Džeko und Moussa Sylla in die 2. Runde ein - © IMAGO/Christian Schroedter
Der FC Schalke 04 zieht auch dank der Stürmertore von Edin Džeko und Moussa Sylla in die 2. Runde ein - © IMAGO/Christian Schroedter

DFB-Pokal: Schalke rettet sich in Halle, Krimi für Wolfsburg

Die Bundesligisten 1. FC Köln, Hamburger SV und FC Schalke 04 ziehen in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. Auch Zweitligist VfL Wolfsburg übersteht die 1. Runde. In allen vier Spielen wurden reichlich Tore und viel Kampf geboten. Besonders spannend war der Montagabend aus Sicht der Wölfe, die ins Elfmeterschießen mussten.

Würzburger Kickers - 1. FC Köln 1:2 (0:1)

Die Partie begann erwartungsgemäß mit großer Dominanz des 1. FC Köln. Weil aber in der Anfangsphase kein Treffer fallen wollte, wurden die Würzburger Kickers mutiger und wagten sich vermehrt hinten raus. Nach einer Halbfeldflanke von der rechten Seite fiel David Abrangao der Ball im Fünfmeterraum etwas glücklich vor die Füße und er drückte ihn über die Linie (18.). Köln wirkte in der Folge geschockt und agierte ideenlos.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Geißböcke zielstrebiger. Ísak Jóhannesson erlöste die Kölner dann mit seinem Ausgleichstreffer in der 62. Spielminute, nur um kurz darauf mit einem tollen Schlenzer ins linke Eck sogar die Führung zu besorgen (77.). Der Doppelpack des Isländers stellte den Endstand von 2:1 für den Bundesligisten her, die in die zweite Runde des DFB-Pokals einziehen.

VSG Altglienicke - VfL Wolfsburg 5:6 n. E. (3:3)

Der Pokalabend in Berlin begann mit einem Paukenschlag. Altglienicke ging bereits nach sechs Minuten durch Jonas Nietfeld in Führung. Die Gastgeber blieben weiter mutig, ehe Wolfsburg nach und nach mehr Kontrolle über das Spiel bekam. Bei den Abschlüssen scheiterten die Niedersachsen aber regelmäßig an einem gut aufgelegten Luis Zwick im Tor. So ging der Regionalligist mit der 1:0 Führung in die Pause.

Im zweiten Abschnitt schlug der Favorit durch einen schönen Treffer aus der Distanz von Maximilian Arnold zurück (55.). Die Gäste wirkten nun deutlich besser im Spiel, aber die VSG schlug eiskalt zurück. Nach einem Fehlpass von Wolfsburgs Torhüter Jakub Zielinski behielt Jonas Saliger die Nerven. Der Offensivspieler ging an dem Schlussmann vorbei und schob ein (71.).

Erneut fand aber Arnold die passende Antwort und brachte den VfL mit einem Freistoßtor in die Verlängerung (83.). Dort wirkte der Außenseiter sehr müde und Wolfsburg machte das Spiel. Der Ball wollte aber nicht in das Tor und plötzlich war Altglienicke zur Stelle: Ein missglückter Kopfball zurück zum Torhüter von Arnold landete bei Mehmet Ibrahimi, der mit einem strammen Abschluss zum 3:2 für die Gastgeber traf (109.). Doch der VfL gab sich nicht geschlagen: In der 116. Minute glich Abwehrchef Hauke Wahl mit dem Knie zum 3:3 aus.

Im Elfmeterschießen ging es bis zum siebten Schützen, dann vergab Mehmet Ibrahimi für die Hausherren und Kilian Fischer konnte seine Wolfsburger mit einem coolen Elfmeter flach rechts ins Tor in die nächste Runde schießen! 6:5 endete dieser Krimi nach Elfmeterschießen.

SC Verl - Hamburger SV 0:3 (0:1)

Der Hamburger SV steht in der zweiten Pokalrunde. Dabei hatte der Gegner aus Verl mehr Spielanteile und Chancen in der ersten Halbzeit. Kurz vor der Pause verloren die Gastgeber den Ball aber nach dem Hamburger Pressing tief in der eigenen Hälfte. Albert Grønbæk spielte einen schönen Doppelpass mit Patson Daka und traf zur Führung (41.). Der Däne machte dann auch schon fast den Deckel drauf in der ersten Minute der zweiten Halbzeit. Nach einer schönen Einzelaktion traf er vom Strafraumrand zum 2:0 (46.).
Kurz darauf gab es dann den besonderen Moment für Louis Lemke. Der erst 16-jährige behielt im Strafraum die Nerven und erhöhte auf 3:0 (50.). Verl zeigte danach Moral und spielte weiter mutig, zeigte sich allerdings nicht konsequent genug im eigenen Abschluss. So blieb es beim 3:0 für die Rothosen.

Hallescher FC - FC Schalke 04 2:5 (1:0)

Der FC Schalke 04 erwischte den besseren Start in diesem Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals. Der Hallesche FC stand tief und lauerte auf Umschaltaktionen. Kurz vor der Pause erwischten sie den Bundesligisten kalt: Nach Eckball von der linken Seite stand Vin Kastull genau richtig, um per Abstauber zur Führung zu treffen (45.).

Nach der Pause drückte Schalke extrem und belohnte sich durch Dejan Ljubičić, der aus kurzer Distanz zum 1:1 einschob (62.). Es war den Königsblauen anzumerken, dass sie das Spiel in der regulären Spielzeit entscheiden wollten. Nach einem Foul an Moussa Sylla im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und Edin Džeko verwandelte souverän unter die Latte (81.). Dann wurde es verrückt: Bei einem Hallenser Eckball in der Nachspielzeit fiel Niclas Stierlin der Ball vor die Füße und von der Strafraumkante schoss er wuchtig zum umjubelten 2:2 ein (90. +1)!

In der Verlängerung machte Schalke dann aber nochmal ernst und konnte das Ergebnis durch Tore von Sylla (98.), Junior Adamu (105.) und erneut Džeko (117.) auf 5:2 hochschrauben.

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