Der FC Bayern gewinnt den Klassiker mit 5:1 gegen den BVB - © gettyimages / Alexander Hassenstein
Der FC Bayern gewinnt den Klassiker mit 5:1 gegen den BVB - © gettyimages / Alexander Hassenstein
Bundesliga

So bewerten die Clubs das erste Saison-Viertel (Teil 1)

Köln - Das erste Viertel der Saison ist vorbei, die Bundesliga macht aufgrund der Länderspiele eine Pause. Bei den Clubs ziehen Verantwortliche und Spieler ein erstes Resümee.

"Das war immer unser Traum"

Während sich Spitzenreiter FC Bayern München bescheiden gibt, jubelt Aufsteiger FC Ingolstadt 04 über den erfolgreichen Start in die erste Bundesligasaison. bundesliga.de hat für Sie Stimmen und Meinungen von allen Clubs zusammengetragen. Teil 1 beschäftigt sich mit den Mannschaften der oberen Tabellenhälfte.

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In Dortmund ist sich hingegen zumindest Hans-Joachim Watzke, schon sicher, dass "die Meisterschaft entschieden" ist. "In den nächsten Jahren werden nur die Bayern Meister", sagte der BVB-Geschäfsführer nach der 1:5-Niederlage von Borussia Dortmund im Klassiker. Aus dem Spiel müsse man "Lehren ziehen". Der BVB entwickele "ja gerade eine neue Mannschaft". Trainer Thomas Tuchel blickt nach der ersten Saisonniederlage nach vorne, man müsse sich " jetzt schütteln und dann neu aufstellen".

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1. FC Köln ist "hungrig und entwicklungsfähig"

Der FC Schalke 04 hat als Tabellendritter sehr gut das erste Saisonviertel gemeistert. Dennis Aogo findet deshalb auch, dass das "Positive überwiegt". Unzufrieden ist er aber mit der 0:3-Niederlage am letzten Spieltag gegen den 1. FC Köln. Das sei "nicht schön" gewesen. "Aber vielleicht war es ein Dämpfer zur rechten Zeit", glaubt Aogo. Schalke dürfe sich jetzt aber "nicht ausruhen und in alte Verhaltensmuster verfallen".

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14 Punkte nach acht Spielen - für Hertha BSC läuft es derzeit rund, am letzten Spieltag bezwangen die Berliner zudem noch den Hamburger SV mit 3:0 vor heimischer Kulisse. Trainer Pal Dardai ist zufrieden. Man habe "einen Plan gehabt, den die Jungs mehr als erfüllt" hätten. Innenverteidiger Fabian Lustenberger lobt die "hervorragenden Fitness" der Mannschaft. Der "Spaßfaktor" sei höher - und "das Selbstvertrauen ebenfalls".

Leverkusen will kaltschnäuziger werden

Grund zur Freude herrscht auch beim FC Ingolstadt 04. Der FCI steht in seiner Debütsaison nach acht Spieltagen auf Platz 6. Ein Ergebnis mit dem "keiner gerechnet hätte", sagte Sportdirektor Thomas Linke. Es sei "eine Sensation, wie die Mannschaft in die Saison gekommen ist". Abwehrspieler Benjamin Hübner hat zwar ebenfalls nicht damit gerechnet, sieht als Grund aber die "hervorragende Mechanismen" der Mannschaft, die sie sich "im Vorjahr erarbeitet" habe. Romain Brègerie ist besonders beflügelt vom ersten Heimsieg der Schanzer vor der Länderspielpause. So habe man "zwei Wochen ein positives Gefühl und einen freien Kopf", um sich "bestmöglich auf die nächste Partie vorzubereiten".

Ähnlich sieht es beim 1. FSV Mainz 05 aus: Auch wenn die bisherige Saison hier eher einem Auf und Ab gleicht. Vier Siegen stehen vier Niederlagen gegenüber. Wie schnell sich die Platzierung besonders zu Saisonbeginn ändern kann, weiß auch Trainer Martin Schmidt. "Wir hatten nach fünf Spielen neun Punkte und nach sieben Spielen neun Punkte. Zwischen einem guten und einem durchwachsenen Start" lägen manchmal nur ein bis zwei Spiele, erklärt der Trainer im exklusiven Interview (hier klicken).

Ernüchterung herrscht beim VfL Wolfsburg. Der Vizemeister, DFB-Pokal- und Supercupsieger findet sich nach acht Spieltagen nur auf Platz 9 wieder. Man sei, so Klaus Allofs, "in einer Situation", in der Wolfsburg "ein bisschen den Anschluss nach oben" verliere. Die Wölfe seien "in einer Phase, in der die Entwicklung ein bisschen auf der Stelle tritt", sagt der Wolfsburg-Manager weiter. Kapitän Diego Benaglio glaubt, man müsse sich "als Mannschaft da herauskämpfen".

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