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xGoals: Die unwahrscheinlichsten Tore des 12. Spieltags

Das letzte Bundesliga-Wochenende hatte einen besonders unerwarteten Treffer zu bieten - den mit der viertgeringsten Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Saison. Bei diesen Toren ließen sich die Spieler von der Wahrscheinlichkeitsrechnung keinen Strich durch die Rechnung machen.

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Gerade einmal 1,8 Prozent betrug die Trefferwahrscheinlichkeit, als Kapitän Christopher Trimmel vom 1. FC Union Berlin sich im Berlinderby im Nachgang einer Ecke von der linken Seite vom rechten Strafraumrand einfach mal ein Herz fasste.

Neben Trimmel knackten auch Donyell Malen von Borussia Dortmund mit einem Distanzschuss, seinem Debüttor in der Bundesliga, und Filip Kostic von Eintracht Frankfurt mit einem Freistoß aus etwa 35 Metern die Fünf-Prozent-Marke.

Das xGoals-Modell weist die Torerzielungswahrscheinlichkeit jedes Abschlusses aus. Die Torwahrscheinlichkeit wird hierbei nach jedem Torschuss in Echtzeit berechnet, sodass Informationen über den Schwierigkeitsgrad des Schusses und die Wahrscheinlichkeit eines Treffers vorliegen.

Das Besondere an den xGoals-Werten ist, dass nicht wie sonst üblich nur die Position des Schützen berücksichtigt wird, sondern eine Vielzahl von Trackingdaten in die Berechnung einfließen - unter anderem die Distanz und der Winkel zum Tor, die Bewegungsgeschwindigkeit des Schützen, die Zahl der Gegenspieler zwischen Ball und Tor und die Torabdeckung durch den Torwart. Grundlage für das xGoals-Modell sind historische Daten von etwa 40.000 Torschüssen.