
Nach Beckenbauer, Podolski und Müller: Vierter "Young Player Award" für die Bundesliga?
Wer sichert sich bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada den "FIFA Young Player Award" – und tritt damit in die Fußstapfen von unter anderem Franz Beckenbauer (1966), Lukas Podolski (2006) und Thomas Müller (2010)? Wir präsentieren sieben heiße Bundesliga-Kandidaten für die prestigeträchtige Nachwuchsspieler-Auszeichnung!
Yan Diomande (Elfenbeinküste/RB Leipzig)
Yan Diomande gehört nach seiner überragenden Debütsaison bei RB Leipzig zu den begehrtesten Talenten weltweit, sammelte in der Liga ganze 20 Scorerpunkte (zwölf Treffer und acht Torvorlagen).
Mit der Elfenbeinküste trifft der Flügelangreifer in der Gruppe E auch auf Deutschland – dass "Les Éléphants" es mit großen Fußballnationen aufnehmen kann, bewiesen sie kürzlich bei ihrem Turnier-Generalproben-2:1 in Frankreich.

Luka Vušković (Kroatien/Hamburger SV)
Auf eine ähnliche Durchbruchs-Spielzeit wie Diomande blickt Luka Vušković beim Hamburger SV zurück, der Leihakteur von Tottenham Hotspur avancierte zu einem der besten Bundesliga-Verteidiger überhaupt. Dass mit Kroatien mittlerweile sowieso immer zu rechnen ist, bewiesen die "Vatreni" 2022 (WM-Dritter), 2018 (Zweiter) und 1998 (Dritter).
Johan Manzambi (Schweiz/SC Freiburg)
Gelingt der bemerkenswerten Schweizer Generation um Kapitän Granit Xhaka endlich Größeres? Falls dem so sein sollte, dürfte das ebenfalls an der nächsten liegen – handelt es sich bei Johan Manzambi von Europa-League-Finalist SC Freiburg doch um den großen Kreativ-Hoffnungsträger in der Offensive.
Seit 1954 wartet die schweizerische Nationalmannschaft auf den Viertelfinal-Einzug bei einer Weltmeisterschaft. Mit einem Manzambi in Bestform könnte es endlich wieder so weit sein.
Ibrahim Maza (Algerien/Bayer 04 Leverkusen)
Erst einmal überstand Algerien bei einer WM die Gruppenphase, 2014 war – trotz großartiger Leistung – im Achtelfinale gegen den späteren Weltmeister Deutschland Schluss. Geht jetzt sogar mehr?
Die Hoffnung ruht vor allem auf Ibrahim Maza, der nach seinem Wechsel aus der 2. Bundesliga zu Bayer 04 Leverkusen in der abgelaufenen Saison direkt zu einem der besten Mittelfeldspieler aufstieg.
Can Uzun (Türkei/Eintracht Frankfurt)
Can Uzun von Eintracht Frankfurt sind in dieser Kategorie wohl eher Außenseiter-Chancen auszurechnen, kommt er bei der Türkei doch nicht gesetzt daher. Erarbeitet sich der Stürmer aber doch noch eine Stammrolle, könnte er in einem Offensiv-Ensemble voller Potenzial neben den Starspielern Arda Güler und Kenan Yıldız vor einem großen Wettbewerb stehen.

Bazoumana Touré (Elfenbeinküste/TSG Hoffenheim)
Mit Diomande bildet Bazoumana Touré von der TSG Hoffenheim bei der Elfenbeinküste eine kongeniale Außenzange. Gehört diese WM tendenziell den flinken Flügelakteuren, und nicht den Dribblern, sollte er kaum zu halten sein. Tourés 763 Sprints waren im absolvierten Bundesliga-Spieljahr die meisten.
Antonio Nusa (Norwegen/RB Leipzig)
Norwegen dürfte zu den meistgenannten berühmt-berüchtigten Geheimtipps dieser Weltmeisterschaft zählen, woran Erling Haaland natürlich entscheidenden Anteil hat. Neben dem Superstar spielen jedoch auch Youngster groß auf, am namhaftesten dabei Antonio Nusa von RB Leipzig.

