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Scharfschütze: Für Partizan Belgrad traf Jovan Milošević (Mitte) nach Belieben
Scharfschütze: Für Partizan Belgrad traf Jovan Milošević (Mitte) nach Belieben - © IMAGO/Srdjan Stevanovic ©
Scharfschütze: Für Partizan Belgrad traf Jovan Milošević (Mitte) nach Belieben - © IMAGO/Srdjan Stevanovic ©
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Ist er das fehlende Puzzlestück für Horst Steffen?

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Lange Zeit suchte Werder-Trainer Horst Steffen nach dem passenden Stürmer für seine Spielidee - Viktor Boniface kam dafür nach seiner Knieverletzung nicht mehr in Frage. Mit der Leihe von Jovan Milošević, der zuletzt vom VfB Stuttgart an Partizan Belgrad ausgeliehen war, erhoffen sich die Bremer nun das passende Puzzlestück gefunden zu haben.

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Diese Hoffnung stützt sich vor allem auf das letzte Halbjahr, in dem Milošević wettbewerbsübergreifend in 30 Pflichtspielen 19 Treffer erzielen konnte. Doch nicht nur seine Trefferquote nährt in Bremen die Zuversicht. Vor allem auch seine intelligenten Laufwege, seine ständige Anspielbarkeit und sein aktives Mitwirken im Kombinationsspiel lassen hoffen, dass die Sturmflaute an der Weser bald ein Ende haben könnte.

"Jovan ist ein mitspielender Stürmer mit gutem Torabschluss. Er passt sehr gut zur Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen. Obwohl er mit 20 Jahren noch relativ jung ist, hat er zuletzt viel Spielpraxis in der ersten serbischen Liga sammeln können", erklärt Werder-Trainer Horst Steffen.

Bremen als weiterer Entwicklungs-Schritt

Kurz vor seinem Wechsel nach Bremen hatte Milošević seinen Vertrag beim VfB Stuttgart bereits verlängert. Ein klares Zeichen des Vertrauens der Schwaben, die laut VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth "sehr zufrieden mit seiner Entwicklung" sind.

Insbesondere das vergangene halbe Jahr in Belgrad habe gezeigt, "dass Jovan auf dem richtigen Weg ist". In Stuttgart ist die Konkurrenzsituation im Angriff jedoch groß, weswegen man sich für eine erneute Leihe entschied, um dem Angreifer weitere Spielpraxis auf hohem Niveau zu ermöglichen.

Diese soll Milošević nun in Bremen sammeln, wo seine Qualitäten dringend benötigt werden. In der ersten Saisonhälfte gelang es weder Keke Topp noch Victor Boniface, für die nötige Durchschlagskraft im Sturm zu sorgen.

Boniface droht zudem nach einer Knie-Operation für die gesamte Rückrunde auszufallen, wodurch sich die personellen Sorgen im Angriff zuletzt weiter verschärft hatten.

Serbischer Nationalspieler als große Hoffnung

Umso größer sind die Hoffnungen, die Werder in den einmaligen serbischen Nationalspieler setzt. Peter Niemeyer, Leiter Profifußball Werder Bremen, betonte, man wolle Milošević "so schnell wie möglich in die Mannschaft integrieren", damit er seine gute Form auch in die Bundesliga bestätigen könne.

Neben seiner Torgefahr soll der Neuzugang vor allem durch hohes Anlaufen, sauberes Festmachen der Bälle und das Schaffen von Räumen für nachrückende Mitspieler überzeugen.

Gerade diese Eigenschaften machen Milošević zu einem interessanten Puzzlestück für Steffens Spielphilosophie und könnte zum lange gesuchten Schlüsselspieler im Bremer Angriff werden.