Zusammenfassung

  • Der FC Bayern hat als einziges Team im Jahr 2018 eine makellose Bilanz; alle sechs Rückrundenspiele haben die Münchner gewonnen!

  • Robert Lewandowski traf in 15 Bundesliga-Spielen gegen Wolfsburg 16 Mal. Alleine in den letzten sechs Duellen in der Bundesliga traf er immer, insgesamt zwölf Mal.

  • Daniel Didavi erzielte vier seiner 37 Bundesliga-Tore per Kopf, davon zwei gegen Bayern. Er war damit für zwei der drei Kopfballgegentore der Bayern in dieser Saison verantwortlich.

Wolfsburg - Der FC Bayern München holt nach einem Rückstand noch einen 2:1-Sieg beim VfL Wolfsburg. Daniel Didavi (8.) hatte die Gastgeber im ersten Durchgang zum Erstaunen vieler in Führung gebracht, Nationalstürmer Sandro Wagner (64.) und Robert Lewandowski (90., Foulelfmeter) drehten das Spiel zu Gunsten des Favoriten.Für den polnischen Stürmerstar Lewandowski war es das 20. Saisontor.

FANTASY HEROES: Arjen Robben (11 Punkte) / Sandro Wagner (10) / Rafinha (9)

Zuvor hatte VfL-Keeper Koen Casteels (55.) einen Foulelfmeter von Arjen Robben pariert. Für Bayern war es der zehnte Liga-Sieg in Folge. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF und Sky) gegen Besiktas Istanbul können die Münchner, die in der Liga nahezu uneinholbar an der Tabellenspitze liegen, aufgrund der - vor allem im ersten Durchgang - mauen Leistung nicht zufrieden sein.

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Verglichen mit dem Bremen-Spiel stellte Schmidt auf fünf Positionen um. Renato Steffen, Gian-Luca Itter, Sebastian Jung, Divock Origi und Daniel Didavi kamen neu in die Startelf. Bayern-Trainer Jupp Heynckes schonte derweil gleich seine gesamte Stammabwehr, insgesamt brachte er acht neue Spieler. 

Sven Ulreich fliegt vergeblich beim 1:0 von Wolfsburg
Sven Ulreich fliegt vergeblich beim 1:0 von Wolfsburg © imago / Matthias Koch

Für Torjäger Robert Lewandowski lief Wagner von Beginn an auf, auch Weltmeister Thomas Müller saß zunächst nur auf der Bank. Mittelfeld-Motor Thiago gab nach dreimonatiger Pause sein Comeback. James und Kingsley Coman waren ebenso wenig mit nach Wolfsburg gereist wie der gelbgesperrte Arturo Vidal.

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"Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, waren aber lange nicht zielstrebig und direkt genug" Thomas Müller

Die vielen Wechsel der Bayern spielten im ersten Durchgang dem VfL in die Karten. Die Münchner konnten ihr gewohnt sicheres Kombinationsspiel überhaupt nicht aufziehen und kamen kaum zu Chancen. Einzige Möglichkeit war ein Kopfball von Innenverteidiger Niklas Süle (16.), den Casteels stark parierte.

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Im zweiten Abschnitt brachten sich die Bayern mehr ins Spiel ein und drückten in den Strafraum des Gegners. Dass Robben den Strafstoß, den Stegemann nach einem Foul von Steffen an Corentin Tolisso gab, verschoss, störte die Gäste wenig. Sie mühten sich weiter, investierten viel. 

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Spieler des Spiels

Arjen Robben war der entscheidende Akteur auf dem Weg zum Last-Minute-Sieg der Münchner: Der Niederländer hatte 87 Ballbesitzphasen, bestritt die meisten Zweikämpfe beim FC Bayern (30, davon 16 gewonnen) und war an den meisten Torschüssen beteiligt (vier Torschüsse, fünf Torschussvorlagen). Das 1:1 bereitete Robben vor, den Elfmeter zum 2:1 holte er heraus.

Bilder des Spiels

Arjen Robben (l.) im Laufduell mit Gian-Luca Itter
Arjen Robben (l.) im Laufduell mit Gian-Luca Itter
Sandro Wagner freut sich über sein Tor zum Ausgleich
Sandro Wagner freut sich über sein Tor zum Ausgleich © gettyimages / RONNY HARTMANN
Koen Casteels macht ein gutes Spiel, muss trotzdem zweimal hinter sich greifen
Koen Casteels macht ein gutes Spiel, muss trotzdem zweimal hinter sich greifen © gettyimages / Stuart Franklin
Josuha Guilavogui grätscht gegen Franck Ribery
Josuha Guilavogui grätscht gegen Franck Ribery © gettyimages / RONNY HARTMANN