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Video-Analyse: Das Erfolgsgeheimnis des VfB Stuttgart

Zum Jahresausklang gab es zwar eine 0:1-Niederlage beim VfL Wolfsburg, aber diese änderte nichts an der bislang bärenstarken Saison des VfB Stuttgart. Insbesondere beim 5:1-Auswärtssieg bei Borussia Dortmund zeigten die Schwaben, was in ihnen steckt. Beim Triumph im Ruhrgebiet lief der VfB zudem mit der jüngsten Startelf seit 1967 auf - ein klarer Fingerzeig, dass die Mannschaft sogar noch Entwicklungspotenzial hat. Die "Jungen Wilden 2.0" begeistern aber schon in der Gegenwart, was auch am maßgeschneiderten Konzept von Pellegrino Matarazzo liegt.

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Im Signal Iduna Park feierte der VfB ein rauschendes Fußballfest. Thomas Hitzlsperger, einstiger VfB-Profi und mittlerweile Vorstandsvorsitzender beim schwäbischen Aufsteiger, beschrieb seine Gefühlslage auf Twitter anschließend so: "Ich könnt Konfetti kotzen, so happy bin ich über das, was ich gerade sehen durfte".

Nach allen Regeln der Kunst hatte die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo Borussia Dortmund auseinander geschraubt und einen auch in der Höhe verdienten Kantersieg auf fremdem Platz eingefahren. Der Erfolg beim BVB war exemplarisch für die Stuttgarter Qualitäten in dieser Saison. Der Aufsteiger rückt auch gegen die Spitzenteams nicht von seiner taktischen Marschroute ab. Der Gegner wird extrem hoch angelaufen und im Aufbauspiel unter Druck gesetzt. Nach einem Ballgewinn geht es dann auf kürzestem Weg Richtung Tor.

Starkes Kollektiv ist der Schlüssel

Dabei ist weniger der einzelne Spieler, als das Zusammenspiel der gesamten Mannschaft wichtig. Natürlich ragt Silas Wamangituka mit seinen sieben Saisontreffern ein wenig heraus, aber Matarazzo hat sein Team im Laufe der Hinrunde immer wieder umgebaut und gerade in der Offensive häufiger rotiert. So sind die Beine und der Kopf immer frisch für die intensive Spielweise. Insgesamt trafen schon zehn Stuttgarter mindestens ein Mal - damit liegt das Matarazzo-Team auf einem Level mit dem FC Bayern oder dem BVB.

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Im Moment gilt die ganze Konzentration dem erfolgreichen Klassenerhalt. Eine Mission, die bei acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz mehr als vielversprechend gestartet ist. Im neuen Jahr kommt es dann sofort zum Duell mit RB Leipzig. Eine hohe Hürde für die Schwaben, die sich davon aber nicht einschüchtern lassen werden. Soviel kann man nach den bisher 13 Spieltagen schon mit Sicherheit sagen. Und das ist fast noch wichtiger als die 18 Punkte auf dem Konto.