
Undav trifft schon wieder: Stuttgart feiert wichtigen Dreier gegen Leipzig
Der VfB Stuttgart hat das Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig mit 1:0 (0:0) gewonnen. Deniz Undav (56.) erzielte das entscheidende Tor nach einem Fehler von Leipzigs Torhüter Vandevoordt. Mit diesem Sieg zieht Stuttgart in der Tabelle mit Hoffenheim gleich und hat nun drei Punkte Vorsprung auf Leipzig im Kampf um die Champions-League-Plätze.
Vor dem Duell zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig war die Ausgangslage klar: Beide Teams standen punktgleich in der Tabelle, jeweils mit 14 Siegen, fünf Remis und sechs Niederlagen. Nur die bessere Tordifferenz sicherte den Schwaben Platz vier vor den Leipzigern. Ein echter Showdown im Kampf um die Champions-League-Qualifikation.
VfB-Coach Sebastian Hoeneß setzte auf drei Veränderungen gegenüber dem 1:2 in der Europa League gegen Porto und brachte für Nikolas Nartey und Jeff Chabot mit Chris Führich und Luca Jaquez zwei frische Kräfte. Bei Leipzig nahm Ole Werner nur eine Änderung vor und ließ Ezechiel Banzuzi für Brajan Gruda starten.

Torlose erste Halbzeit
Die Partie begann temporeich, mit beiden Teams auf Augenhöhe. Die erste gefährliche Situation entstand nach vier Minuten, als Yan Diomande auf der rechten Seite durchbrach und den Ball flach in die Mitte spielte, wo Rômulo nur knapp verpasste. Der VfB hatte mehr Ballbesitz (57 Prozent), während Leipzig auf schnelle Umschaltmomente setzte.
Die größte Chance der ersten Halbzeit bot sich in der 33. Minute dem Leipziger Christoph Baumgartner, der nach einem präzisen Pass von David Raum völlig frei vor Alexander Nübel auftauchte, den Ball aber über das Tor setzte. Auf der Gegenseite köpfte Ermedin Demirović in der 34. Minute nach einer Flanke von Führich knapp am Leipziger Tor vorbei. Mit einem gerechten 0:0 ging es in die Kabinen.

Undavs Treffer bringt die Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel scheiterte Nicolas Seiwald mit seinem Kopfball an Nübel und dem Pfosten. Im Anschluss erhöhte Stuttgart den Druck. In der 53. Minute parierte Leipzigs Torhüter Vandevoordt einen Fernschuss von Deniz Undav stark.
Nur drei Minuten später folgte der spielentscheidende Moment: Vandevoordt spielte einen fatalen Fehlpass direkt in die Füße von Chris Führich, der blitzschnell auf Undav weiterleitete. Der Stürmer ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schob den Ball aus 14 Metern überlegt zum 1:0 ein (56.). Es war bereits Undavs fünfter Treffer in fünf aufeinanderfolgenden Bundesligaspielen und sein 16. Saisontor insgesamt.
RB Leipzig versuchte zu antworten, fand gegen die gut organisierte Stuttgarter Defensive aber kaum Lösungen. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Willi Orbán in der Nachspielzeit (90.+2), als sein Kopfball nach einer Flanke von Raum nur den rechten Pfosten traf. Nach 96 Minuten war der wichtige Heimsieg für Stuttgart perfekt.
Man of the Match: Deniz Undav
Deniz Undav (78 Prozent). Undav erzielte das Tor des Tages, gab auch die meisten Torschüsse ab (sechs) und führte beim VfB die meisten Zweikämpfe (die Hälfte gewonnen).
Bundesliga Match Facts
xGoals: Stuttgart 1,05 - Leipzig 0,98
Schnellster Spieler: Ramon Hendriks (VFB), 35,07 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:0 von Deniz Undav (VFB), 19 Prozent
Most Pressed Player: Yan Diomande (RBL), 32 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Angelo Stiller (VFB), +3,17
Fantasy Heroes: Deniz Undav (VfB Stuttgart, 343 Punkte), Alexander Nübel (VfB Stuttgart, 224 Punkte), Angelo Stiller (VfB Stuttgart, 199 Punkte)
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