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Horst Steffen ist bereits der siebte Trainer, der in dieser Saison frühzeitig gehen muss
Horst Steffen ist bereits der siebte Trainer, der in dieser Saison frühzeitig gehen muss - © XX / DFL/Getty Images/Joern Pollex
Horst Steffen ist bereits der siebte Trainer, der in dieser Saison frühzeitig gehen muss - © XX / DFL/Getty Images/Joern Pollex
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Die Trainerwechsel der Bundesliga-Saison 2025/26

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Am Sonntag hat der SV Werder Bremen die Trennung von Cheftrainer Horst Steffen bekannt gegeben. Es ist der siebte Trainerwechsel der laufenden Spielzeit. bundesliga.de zählt alle Veränderungen auf.

Erik ten Hag (Leverkusen, nach dem 2. Spieltag)

Es waren große Fußstapfen, in die der Niederländer nach dem Abschied von Meisterttrainer Xabi Alonso im vergangenen Sommer treten sollte. Doch rund wollte es für ten Hag bei Bayer 04 Leverkusen nicht laufen. Der Vizemeister startete mit nur einem Punkt aus den Begegnungen gegen die TSG Hoffenheim und SV Werder Bremen.

Auch zwischen Trainer und Mannschaft soll es nicht immer gefunkt haben.Nach dem zweiten Spieltag endete die Zusammenarbeit am 1. September 2025. Mit Kasper Hjulmand wurde eine Woche nach der Trennung der neue Coach präsentiert. Ten Hag ist derweil technischer Direktor bei Twente Enschede.

Nach nur zwei Spieltagen musste Erik ten Hag gehen - IMAGO/VITALII KLIUIEV

Gerardo Seoane (Mönchengladbach, nach dem 3. Spieltag)

Zwei Jahre war Gerardo Seoane bei Borussia Mönchengladbach als Cheftrainer im Dienst. Der 47-Jährige hatte die "Fohlen" im Sommer 2023 übernommen. Im September 2025 wurde die Zusammenarbeit beendet. Gladbach war mit nur einem Punkt aus drei Spielen in die Spielzeit gestartet, saisonübergreifend blieb die Borussia beim 0:4 gegen Werder Bremen aber zum zehnten Mal in Serie ohne Sieg.

Zu wenig für Seoane, der nur einen Punkteschnitt von 1,22 in seiner Amtszeit am Niederrhein erzielte. Auf den Schweizer folgte Eugen Polanski, zunächst als Interims-, später als Chefcoach. Seoane ist mittlerweile bereits zum zweiten Mal in der Schweiz bei den Young Boys in Bern tätig.

Gerardo Seoane ist mittlerweile wieder Trainer in Bern - Helge Prang

Paul Simonis (Wolfsburg, nach dem 10. Spieltag)

Der Niederländer wurde im Sommer als neuer Trainer bei den "Wölfen" vorgestellt – er kam mit der Empfehlung, die Go Ahead Eagles Deventer mit dem Pokalsieg zum ersten Titel seit 92 Jahren geführt zu haben. Doch der Saisonstart verlief nicht so wie erhofft. Nach zehn Spieltagen standen gerade einmal zwei Saisonsiege auf dem Konto, dazu kam noch das Zweitrunden-Aus im Pokal.

Simonis musste gehen und Daniel Bauer übernahm zunächst kommissarisch. Tatsächlich kehrte der Erfolg zunächst zurück. Sieben Punkte sammelte der VfL in den folgenden vier Spielen. Kurz vor Weihnachten folgte die Entscheidung, Bauer das Vertrauen als Cheftrainer auszusprechen.

Paul Simonis und der VfL Wolfsburg gehen getrennte Wege - DFL/Getty Images/Leon Kügeler

Sandro Wagner (Augsburg, nach dem 12. Spieltag)

Die Verpflichtung des ehemaligen Mittelstürmers wurde als Transfer-Coup gefeiert. Doch so richtig wollten Wagner und der FC Augsburg nicht zusammen passen. Mit drei Siegen aus zwölf Spielen lagen die Fuggerstädter Anfang Dezember auf Rang 14, zwei Zähler vor dem Relegationsplatz. Im Pokal gab es zudem das frühe Aus gegen den VfL Bochum 1848

Am 1. Dezember einigten sich beide Parteien auf eine Trennung. Wagner hatte zu diesem Zeitpunkt einen Punkteschnitt von 0,93 erreicht. Mit Manuel Baum wurde eine interne und eine alt bekannte Lösung gefunden. Baum war schon von 2016 bis 2019 Cheftrainer beim FCA.

Sandro Wagner war bis Anfang Dezember Trainer in Augsburg - IMAGO/RHR-FOTO

Bo Henriksen (Mainz, nach dem 12. Spieltag)

Acht mal in Serie war der 1. FSV Mainz 05 nach dem 4:1-Triumph beim FC Augsburg in der Liga in Folge sieglos geblieben. Die Rheinhessen rutschten damit nach dem 12. Spieltag auf den letzten Tabellenplatz. Es folgte die Trennung von Bo Henriksen. Nach knapp zwei Jahren musste der Däne, der Mainz zuvor in den internaitonalen Wettbewerb geführt hatte, wieder gehen.

Für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach übernahm Benjamin Hoffmann, eine Woche nach der Trennung von Henriksen wurde mit Urs Fischer der Nachfolger präsentiert. Und mit dem Schweizer kehrte der Erfolg zurück nach Mainz. Die 05er kassierten seitdem genau eine Niederlage, gewannen von den vergangenen vier Partien drei (darunter das Auswärtsspiel am Wochenende bei RB Leipzig).

Bo Henriksen musste Mainz im Dezember verlassen - Pau Barrena/Bundesliga

Dino Toppmöller (Frankfurt, nach dem 18. Spieltag)

Zweieinhalb Jahre leitete der 45-Jährige die Geschicke bei Eintracht Frankfurt. Der ehemalige Stürmer führte die Hessen unter anderem in die Champions League. In dieser Spielzeit lief es bei der Eintracht dann aber nicht mehr rund. Auf den 4:3-Erfolg beim 1. FC Köln im November folgte nur ein weiterer Sieg. Nach dem 3:3-Unentschieden gegen Bremen und dem frühen Aus in der Champions League war für Toppmöller Schluss.

Vorerst wurde die Mannschaft von den bisherien Nachwuchstrainern Dennis Schmitt sowie Alex Meier betreut. Ab dem 2. Februar übernimmt der Spanier Albert Riera das Amt, der 43-Jährige arbeitete zuletzt in Slowenien für NK Celje.

Dino Toppmöller war mehr als zwei Jahre Trainer bei Eintracht Frankfurt - IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer

Horst Steffen (Bremen, nach dem 20. Spieltag)

Am Ende fehlte den Verantwortlichen von Werder Bremen die Überzeugung, dass Horst Steffen mit dem SV Werder Bremen noch die Wende schaffen würde. Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag trennte sich der Bundesligist von seinem Cheftrainer.

Steffen war im vergangenen Sommer von der SV Elversberg an den Osterdeich gewechselt. Zuletzt war Bremen zehn Mal in Folge ohne Sieg geblieben. Vorerst wird das Team von den bisherigen Co-Trainern Raphael Duarte und Christian Groß betreut. Eine Dauerlösung soll aber zeitnah gefunden werden.

Horst Steffen wurde nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach freigestellt - IMAGO/kolbert-press/Burghard Schreyer