
Die Trainerstimmen zum 18. Spieltag
Das sagen die Coaches zum Bundesliga-Wochenende: Alle Stimmen in der Übersicht.
Wie hat dein Fantasy-Team abgeschnitten?
RB Leipzig - FC Bayern München 1:5
Ole Werner (Leipzig): "In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel gemacht und müssen höher führen. Wenn du gegen Bayern gewinnen willst, musst du mehr als ein Tor machen. Auch bis zum 1:3 hatten wir gute Chancen, bis zur 80. Minute waren wir bei den xGoals vorne. Dass das Spiel am Ende 1:5 ausgeht, ist ungewöhnlich."
Vincent Kompany (Bayern): "Leipzig hat uns in der ersten Halbzeit richtig Probleme gemacht und war klar besser. Vielleicht waren sie ein bisschen frischer als wir. In der zweiten Halbzeit, dann, oh mein Gott, da sind die Jungs sechs Kilometer mehr gelaufen als der Gegner. Es war alte Schule und ging über die Mentalität. Es war aber trotzdem nicht perfekt."
Borussia Dortmund - FC St. Pauli 3:2
Niko Kovač (Dortmund): "Das macht ja den Fußball aus. Man denkt, man hat das Spiel sicher und macht dann den Sack nicht zu. Wichtig ist, dass wir gewonnen haben und mit dem Sieg im Rücken fährt es sich einfacher nach London."
Alexander Blessin (St. Pauli): "Wir haben verloren und deswegen müssen wir das akzeptieren. Das ist extrem bitter, weil sich die Mannschaft nie aufgegeben hat. Ich glaube, nach dem 2:2 waren wir näher am 3:2 als der BVB. Bringt alles nichts, letztendlich stehen wir mit null Punkten da."
VfL Wolfsburg - 1. FC Heidenheim 1:1
Daniel Bauer (Wolfsburg): "Die erste Halbzeit war einfach nicht gut, da müssen wir kritisch mit uns sein. Die Reaktion in der zweiten Halbzeit hat mir gut gefallen. Am Ende des Tages hast du in der Bundesliga aber den Sieg nicht verdient, wenn du 45 Minuten herschenkst."
Frank Schmidt (Heidenheim): "Wir haben heute hier ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, bisschen tiefer zu stehen, garnicht so sehr ins Pressing zu gehen, das hat uns gut getan."
Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach 0:0
Merlin Polzin (Hamburg): "Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft, vor allem in der ersten Halbzeit, sehr zufrieden. Nach sieben Jahren in der zweiten Liga sollten wir in der Bundesliga mit jedem Punkt zufrieden sein. Natürlich hätten es heute auch zwei Punkte mehr sein können, aber wir nehmen den Punkt mit und versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen.“"
Eugen Polanski (Mönchengladbach): "Grundsätzlich finde ich, dass sich heute zwei Mannschaften gegenüber gestanden haben, die Fußball spielen können und auch wollen. Was mir bei uns in der ersten Halbzeit gefehlt hat, ist die Aktivität sowohl mit als auch ohne Ball. Da hatten wir keine guten Momente, um den Gegner vor Probleme zu stellen."

1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05 2:1
Lukas Kwasniok (Köln): "Es war heute emotional. Mit dem 0:1 war das Vertrauen in sich selbst nicht mehr so da. Wenn du mit Pfiffen in die Halbzeit gehst, gilt es in der Kabine ruhig und sachlich zu bleiben. Das Allerwichtigste war heute aber, dass die Fans das Spiel auf unsere Seite gezogen hat. Sie waren heute der 12. Mann"
Urs Fischer (Mainz): "Es war eine sehr gute erste Halbzeit, wir hatten die Kontrolle übers Spiel. Das Einzige, was gefehlt hat, war, dass wir das 2:0 machen. Das wäre dann wirklich optimal gelaufen. Köln hat dann in der zweiten Hälfte mehr Druck gemacht und wir haben die Kontrolle verloren."
TSG Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen 1:0
Christian Ilzer (Hoffenheim): "Es ist klar, dass man gegen so eine Mannschaft bereit sein muss, richtig viel zu investieren. Die Jungs haben nach Mittwoch heute erneut extrem geliefert. Insgesamt war es ein verdienter Sieg, weil wir auch das chancenstärkere Team waren. Wenn ich heute ein wenig Kritik üben darf, ist es, dass uns die letzte Präzision meistens gefehlt hat und wir das zweite Tor machen müssen."
Kasper Hjulmand (Leverkusen): "Es war ein enger, aber verdienter Sieg für den Gegner. Insgesamt haben wir nicht unser bestes Spiel gemacht. Wir hatten nach dem Tor eine bessere Phase und haben in der zweiten Halbzeit mit ein paar Veränderungen versucht, nochmal Druck aufzubauen. Das ist uns nicht gelungen. Wir müssen uns verbessern."
SV Werder Bremen - Eintracht Frankfurt 3:3
Horst Steffen (Bremen): "Wenn man den Spielverlauf sieht, müssen wir das Spiel gewinnen. Das hätten wir heute ziehen müssen. Wir hätten uns den Sieg auch verdient gehabt. Vor allem in der zweiten Habzeit war es eine sehr gute Leistung heute, aber momentan ist die Enttäuschung größer, als das gute Gefühl, wieder Tore schießen zu können."
Dino Toppmöller (Frankfurt): "Wie wir die Gegentore bekommen, ist zu einfach. Wir schießen auswärts wieder drei Tore, das sollte reichen, um ein Fußballspiel zu gewinnen. Am Ende ist es eine tolle Einzelleistung und ein technisch anspruchsvoller Abschluss. Wir machen zwar das 3:3, aber freuen kann sich keiner so richtig. Das ist schwer zu akzeptieren und wir müssen jetzt die richtigen Schlüsse ziehen."

