Anzeige
Vincent Kompany war erleichtert über den Sieg in Elversberg
Vincent Kompany war erleichtert über den Sieg in Elversberg - © DFL
Vincent Kompany war erleichtert über den Sieg in Elversberg - © DFL
bundesliga

Die Trainerstimmen zum 3. Spieltag

Das sagen die Coaches zum Bundesliga-Wochenende: Alle Stimmen in der Übersicht.

SV Elversberg - FC Bayern München 1:2 

Vincent Wagner (SV Elversberg): "Wir haben verloren, da gibt es nichts zu beglückwünschen. Das Wie war schon in Ordnung. Bei aller Euphorie, die Bayern hätten schon noch mal einen Gang hochschalten können. Aber wir waren in Momenten zumindest dran. Wir waren nah dran, aber nah dran reicht halt gegen die Bayern nicht. Sie haben eine unglaubliche Qualität."

Vincent Kompany (FC Bayern München): "Wir haben heute gegen einen schwierigen Gegner gespielt und sind froh über die drei Punkte. Es ist nicht einfach hier zu spielen. Heute war unser Tempo nicht gut und wir waren nicht so richtig in den Zweikämpfen. Am Ende haben wir die Chancen auch wieder kreiert. Die Elversberger haben sehr mutig gespielt. Wenn wir nicht 100 Prozent da sind, sind alle Spiele schwierig. Aber am Ende ist es gut geendet." 

RB Leipzig - Hamburger SV 5:0

Martín Demichelis (RB Leipzig): "Siege sind immer wichtig und ich glaube nach zwei harten Niederlagen war es eine wichtige Reaktion nicht nur zu gewinnen, sondern auch wie. Wir haben heute versucht, mit dem 433 Kontrolle über das Spiel zu bekommen und hatten am Anfang Schwierigkeiten. Mit der ersten richtigen Aktion nach vorne haben wir das Tor gemacht und von dort an haben wir mehr Kontrolle gehabt"

Merlin Polzin (Hamburger SV): "Für uns wird jetzt ganz entscheidend sein, dass wir weniger emotional das Ganze betrachten sondern dann auch inhaltlich aufarbeiten. Ich habe der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass ich ein anderes Gesicht zeigen will, in der Art und Weise wie wir auftreten und Fußball spielen. Das hört sich zwar beschissen an nach diesem Ergebnis, aber das habe ich gesehen. Eins steht fest: Wir stehen brutal zusammen und das ist gerade in dieser Phase extrem wichtig."

1. FC Köln - Werder Bremen 1:1

Rene Wagner (1. FC Köln): "Wir hatten in den letzten beiden Spielen Probleme in der ersten Halbzeit, heute war es genau anders herum. Wir müssen darüber sprechen, warum uns in manchen Phasen der Mut fehlt. Am Ende ist es aber ein vedienter Punkt für beide Mannschaften. Wir sind zuhause ungeschlagen, das ist wichtig für uns."

Daniel Thioune (Werder Bremen): "Ich glaube, beide Mannschaften haben in ihrer besten Phase das Tor geschossen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir nach dem gehaltenen Elfmeter direkt da und wach sind. Wach waren wir dann erst nach dem 0:1, dann ist uns auch ein bisschen was gelungen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann verdientermaßen ausgeglichen. Das Unentschieden ist gerechtfertigt."

Borussia Dortmund - SC Paderborn 3:0

Niko Kovač (Borussia Dortmund): "Wir sind gut in die Partie gekommen, dann war es aber nicht einfach für meine Mannschaft, Paderborn hat das gut gemacht. Wir haben aber nichts zugelassen. In der zweiten Halbzeit, hatten wir dann genug gute Chancen. Ich war mit dem Auftritt über die 90 Minuten zufrieden. Wir haben das Spiel hochverdient gewonnen."

Ralf Kettemann (SC Paderborn): "Ich habe viele Dinge gesehen, die uns weiterhelfen. Für mich muss es Kernkompetenz sein, Ergenbis und Spielleistung zu trennen. Das der SC Paderborn in Dortmund verliert ist nichts unrealistisches, vor allem wenn man früh zurückliegt. Ich ziehe aber den Hut, wie wir darauf reagiert haben. Ich habe uns auch wiederholt vor dem gegnerischen Tor gesehen. Für uns geht es darum, cool zu bleiben und dran zu bleiben."

SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach 5:0

Julian Schuster (SC Freiburg): "Ich bin sehr glücklich und freue mich vor allem über die Art und Weise. Uns war bewusst, dass Gladbach mit sehr viel Energie in dieses Spiel starten wird. Wir mussten einen großen Aufwand betreiben. Wir haben dann die Kontrolle über das Spiel gefunden und uns Chancen erarbeitet. So konnten wir uns stabilisieren, die Tore machen und den nächsten Dreier einfahren."

Eugen Polanski (Borussia Mönchengladbach): "Wir kommen zunächst gut ins Spiel, ohne jedoch größere Torchancen zu haben. Dann fangen wieder unsere individuellen Fehler an. Es ist deutlich zu einfach, gegen uns Tore zu schießen. Am Ende ist es dann eine Haltungsfrage, ob wir nach dem Platzverweis noch die Gegentore drei, vier und fünf bekommen müssen. Wir hatten eine kurze Phase in der zweiten Halbzeit in Unterzahl, in der wir uns wehren und das Spiel offen gestalten, aber am Ende sicherlich nicht mehr.

TSG Hoffenheim - VfB Stuttgart 2:1

Christian Ilzer (TSG Hoffenheim): "Es war ein 50:50-Spiel – beide Teams hätten als Sieger vom Platz gehen können. Uns tut es gut, die Partie gewonnen und die ersten Punkte gesammelt zu haben. Wir haben gegen einen sehr starken Gegner bis ans Limit gehen müssen. Es hat sich gelohnt, alles zu investieren. Der Sieg tut uns gut.“

Sebastian Hoeneß (VfB Stuttgart): "Für uns ist der Ausgang bitter. Wir machen ein gutes Auswärtsspiel, aber es gelang uns nicht, die vorhandenen Momente entscheidend für uns zu nutzen. Ich habe ein insgesamt offenes Spiel gesehen. Nach dem Rückstand haben wir uns zurückgekämpft, gleichen aus, sind am Drücker, verpassen jedoch das 2:1 – und müssen nahezu mit einer Kopie des ersten Gegentores den zweiten Gegentreffer hinnehmen."

FC Augsburg - Bayer 04 Leverkusen 2:2

Manuel Baum (FC Augsburg): "Ich habe direkt nach Abpfiff mit den Spielern abgeklatscht und nur in enttäuschte Gesichter geschaut. Und das nach einem 2:2 gegen Leverkusen – eine solche Haltung gefällt mir. Insgesamt bin ich mit der Leistung und auch dem Ergebnis zufrieden, auch wenn wir uns natürlich ärgern, weil der Ausgleich erst kurz vor Schluss fällt."

Carles Martínez (Bayer 04 Leverkusen): "Für die Fans war es ein gutes Spiel mit vielen Chancen. Die erste Halbzeit hat uns gehört, in der zweiten Halbzeit war Augsburg dann am Drücker. Wir haben zwar Möglichkeiten kreiert, aber nicht getroffen, und das war nicht gut genug. Dennoch haben wir uns nach dem Doppelschlag nochmal gefangen und uns den Ausgleich erarbeitet. Am Ende war es ein verdientes Unentschieden.“ 

1.FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt 1:3

Urs Fischer (FSV Mainz 05): "Es war eine wirklich schlechte erste Hälfte von uns. Die Tugenden im Fußball, die du jedes Wochenende auf den Platz bekommen musst, die haben gefehlt. Besonders in der Intensität war die Eintracht uns überlegen. Obwohl die erste Hälfte nicht gut war, hätte beim Momentum der Elfmeter etwas bewirken können. Die zweite Halbzeit war dann besser, aber mit nur einer guten Halbzeit wird es schwierig."

Adi Hütter (Eintracht Frankfurt): "Das war ein starkes Statement von meiner Mannschaft nach der letzten berechtigten Niederlage. Ich habe eine gute Mannschaftsleistung gesehen. Knackpunkt war sicherlich vor der Pause der gehaltene Elfmeter und das Tor von Burkardt. Ich möchte ein Sonderlob für die Mannschaft aussprechen, die sich bis zur 90. Minute überall reingeschmissen hat. Es ist ein sehr wichtiger Sieg in der Phase für uns und die Fans."

Union Berlin - Schalke 04 1:3

Mauro Lustrinelli (Union Berlin): "Wir haben in der zweiten Halbzeit alles gegeben. Wir brauchen im Moment viele Torchancen, um ein Tor zu schießen. Wir verteilen zu viele Geschenke an den Gegner, wir bekommen zu viele Gegentore. Im Moment bekommen wir pro Spiel drei Gegentore, das ist einfach zu viel." 

Miron Muslić (Schalke 04): "Wir wussten, welches Spiel heute auf uns zukommt. Wir waren sauber im Umschalten und haben die langen Bälle von Union exzellent wegverteidigt. Die Zeitpunkte der Tore waren gut, in der ersten Halbzeit müssen wir das zweite machen und mit 2:0 in die Halbzeit gehen. Dafür haben die Jungs aber nach Wiederanpfiff sofort das 2:0 gemacht, das hat die Sache etwas einfacher gemacht."

Trainer Miron Muslic vom FC Schalke 04 feiert den Sieg
Trainer Miron Muslic vom FC Schalke 04 feiert den Sieg - IMAGO/DeFodi.de

Weitere Videos