Frankfurt - Ab der Saison 2015/16 kommt die Torlinientechnik in den Stadien der 18 Clubs der Bundesliga zum Einsatz. Im Rahmen der heutigen Mitgliederversammlung wurde mit 15 Ja-Stimmen bei drei Nein-Stimmen in geheimer Abstimmung die nötige Zweidrittel-Mehrheit für eine Einführung erzielt. Mit der Installation und dem Betrieb des Systems in den kommenden drei Jahren soll der FIFA-lizenzierte Anbieter Hawk-Eye beauftragt werden.

Den Antrag zur Einführung der Torlinientechnologie in der Bundesliga hatte der FC Bayern München gestellt. Der Einsatz der Torlinientechnologie in der 2. Bundesliga stand nicht zur Abstimmung.

Der Anbieter Hawk-Eye, der im Rahmen eines offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsverfahrens den Zuschlag erhielt, vertraut auf ein kamerabasiertes System zur Überwachung der Torlinie. Diese Technologie, die seit Beginn der vergangenen Saison bereits in der englischen Premier League eingesetzt wird, nutzt 14 unter dem Stadiondach angebrachte Kameras. Überquert ein Ball die Torlinie, sendet das System innerhalb einer Sekunde ein Signal an eine Empfängeruhr am Handgelenk des Schiedsrichters.

So funktioniert das "Hawk-Eye"-System