Die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann empfängt in Mainz Finnland. Es gilt, sich einzuspielen und Selbstvertrauen in die eigene Stärke zu gewinnen.
"Das tut weh, dass man zwei Jahre warten muss, bis man Weltmeister wird." Diesen Satz sagte Deutschlands Coach Julian Nagelsmann nach der Viertelfinal-Niederlage gegen Spanien bei der Heim-EM 2024.
Diese zwei Jahre sind nun nahezu vorbei – der DFB, in Person von Sportdirektor Rudi Völler, weiß, dass das Weltmeister-Werden keine leichte Aufgabe werden wird: "Wir gehören nicht zu den absoluten Top-Favoriten, da gibt es drei, vier andere." Der Weltmeister von 1990 ist sich aber sicher: "Es wird schwer sein, gegen uns zu gewinnen."
Um es den Gegnern in den USA, Kanada und Mexiko so hart wie möglich zu machen, muss sich das deutsche Team, das zuletzt sieben Siege in Serie eingefahren hat, weiter einspielen und die Automatismen im eigenen Spiel weiter einschärfen.
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"Wie eine gut funktionierende Familie"
Dieses Vorhaben wird bereits am Sonntag gegen Finnland dadurch erschwert, dass beispielsweise Kai Havertz aufgrund des Champions-League-Finals mit dem FC Arsenal am Samstag fehlen wird.
Manuel Neuer wird zudem gegen die Finnen geschont werden, wie Nagelsmann ankündigte: "Wir werden sehen, wie die nächste Woche verläuft, und dann ein Update geben, wie es Richtung USA aussieht. Aber jetzt für das Finnland-Spiel habe ich gesagt, dass es in meinen Augen keinen Sinn macht, da unnötig das Spiel zu machen." Oliver Baumann, der Deutschland als souveräne Nummer 1 durch die WM-Quali geführt hatte, wird gegen Finnland den Posten zwischen den Pfosten einnehmen.
Ziel der deutschen Elf sei es laut Nagelsmann, im Trainingslager in Herzogenaurach immer mehr "wie eine gut funktionierende Familie" zu werden – um dann vielleicht die Trauer aus 2024 in den fünften Stern, den fünften WM-Titel, zu verwandeln.
Das brasilianische Schiedsrichter-Gespann
Matheus Delgado Candancan (Schiedsrichter), Victor dos Santos (Assistent), Alex Ang Ribeiro (Assistent), Paulo da Silva (Vierter Offizieller), Rodrigo D'Alonso Ferreirra (VAR), Rodrigo do Amaral (VAR)
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Kein Neuer gegen Finnland
"Wir haben im Trainerteam entschieden, dass er am Sonntag noch nicht spielen wird, dass wir da noch Ruhe dranlassen. Das war unsere Entscheidung, die haben wir ihm mitgeteilt, er war damit völlig d'accord", sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der PK am Mittwoch.
© IMAGO/Michael Nibel
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Das letzte Aufeinandertreffen
Die letzte Partie zwischen den beiden Nationen liegt schon eine Weile zurück: Im August 2016 setzte sich das Team von Bundestrainer Jogi Löw mit 2:0 in Mönchengladbach durch. Die Treffer erzielten Max Meyer und Mesut Özil. Es war zudem das letzte Länderspiel für Bastian Schweinsteiger.
© Franz Waelischmiller/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Lang ist's her
Finnlands einziger Sieg gelang 1923. Die DFB-Elf wurde mit 2:1 bezwungen.
Duell Nummer 24
Die beiden Nationen trafen bislang 23 Mal aufeinander. Die Bilanz spricht klar für Deutschland: Der DFB siegte 16 Mal, zudem gab es sechs Unentschieden. Die Finnen siegten nur ein Mal.
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Die Ankunft der DFB-Stars zum Trainingslager
Herzlich willkommen!
Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steht vor der Tür. Bevor es für die DFB-Elf in Übersee heiß hergeht, stehen erst noch Testspiele gegen Finnland und die USA an. Zuerst geht's in Mainz gegen die Finnen – alle Infos zur Partie gibt es hier im Ticker!