
Die SV Elversberg in der Analyse
Nach dem starken Auftritt samt Sieg gegen Leverkusen zum Start ins Bundesliga-Abenteuer hat die SV Elversberg bei der Borussia aus Mönchengladbach direkt nachgelegt: So hat der kesse Aufsteiger das Spiel gegen die "Fohlen" gedreht.
Schon vor dem Anpfiff waren die Saarländer der klare Underdog: Die Siegwahrscheinlichkeit lag da nämlich nur bei 24,5 Prozent. Nachdem sich die SV Elversberg sich nach dem 0:1 zurückgekämpft hatte, gab's das schnelle 1:2 durch Hugo Bolin.
Die Siegwahrscheinlichkeit zur Pause und nach dem Doppelpack des Schweden? Bei den Gästen nur noch bei sieben Prozent, während die Wahrscheinlichkeit auf einen Heimdreier für die Elf vom Niederrhein auf 75 Prozent hochschnellte.

Spielentscheider Krattenmacher
Nach dem 1:3 kam es noch dicker – oder was die Siegwahrscheinlichkeit angeht – wohl eher dünner: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Neuling sich im ista-Borussia-Park doch noch einen Dreier holt, lag nur noch bei einem (!) Prozent!
Doch der Aufsteiger aus der Stadt mit unter 8000 Einwohnern trotzt schon seit Jahren den Wahrscheinlichkeiten des Fußball-Geschäfts und ließ sich davon nicht unterkriegen: Joker Maurice Krattenmacher erzielte gerade mal eine Minute nach seiner Einwechslung nicht nur den Anschluss, sondern holte den Freistoß heraus, den Felix Keidel kurz darauf traumhaft verwandeln sollte, heraus – und machte dann mit seinem 4:3 den Elversberger Wahrscheinlichkeits-Wahnsinn komplett!
Geht das Elversberger Märchen am Wochenende gegen die übermächtigen Bayern weiter?