Köln - Was sagen die Trainer zu den Ergebnissen und Geschehnissen am Wochenende? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des Spieltags zusammengestellt.

VfB Stuttgart - FC Ingolstadt

Alexander Zorniger (Trainer VfB Stuttgart): "Endlich mal haben wir eine schlechte Statistik vorzuweisen, aber am Ende drei Punkte zu verbuchen. Den Sieg haben wir vielleicht ein Stück mehr gewollt als in den bisherigen Partien. Ein großes Lob an meine Jungs, die es gegen diesen unbequemen Gegner sehr gut gemacht haben."

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Wir hätten heute nicht als Verlierer vom Platz gehen müssen. Insgesamt haben wir es nach dem verschossenen Elfmeter dennoch ganz vernünftig gemacht. In einer sehr guten Phase kriegen wir leider das 0:1 durch einen irregulärer Treffer. Anschließend haben wir alles reingepackt, um noch etwas zu holen. Heute lief es aber leider gegen uns, die Enttäuschung ist dementsprechend groß. Aber es geht morgen schon wieder weiter mit Blick nach vorne."

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1. FC Köln - Hannover 96

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Das war eine sehr unglückliche Niederlage. Auch wenn wir 0:1 verloren haben, sehe ich uns von der Entwicklung her auf einem guten Weg. Wir haben Wille und Engagement gezeigt und hatten Möglichkeiten. Leider haben wir nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen und der Torhüter hat auch einige Male ausgezeichnet reagiert."

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): "Das war ein glücklicher Sieg. Wir müssen uns für nichts entschuldigen. In dieser Saison lief auch schon einiges gegen uns. Es war ein großer Kampf meiner Mannschaft. Für uns geht es Schritt für Schritt, das waren wichtige Punkte für uns. Darauf lässt sich aufbauen."

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Eintracht Frankfurt - Borussia Mönchengladbach

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Heute hat die bessere Mannschaft gewonnen. Der Gegner war schneller, hat mehr Tempo gehabt. Die erste Halbzeit war ordentlich, dann sind wir zu Beginn der zweiten Halbzeit in Konter reingelaufen. Wenn du 1:3 hinten liegst, dann wird es schwer. Und es war schwer."

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben es defensiv gemacht, waren gut organisiert. Wir haben die Konter im Keim erstickt. Dass wir vorne Qualitäten haben, das wissen wir. Ich habe die Gelassenheit eine geraume Zeit und möchte diese nicht missen."

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Hamburger SV - Bayer Leverkusen

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "In der ersten Halbzeit war Leverkusen stärker, wir haben uns mit dem Pressing schwer getan. In der zweiten Hälfte haben wir eine der spielstärksten Mannschaften der Liga komplett von unserem Tor ferngehalten. Das Unentschieden geht so in Ordnung."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir haben uns in der ersten Hälfte einige gute Möglichkeiten herausgespielt, die wir nicht verwertet haben. Da hatten wir die Möglichkeit, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden oder positiv zu beeinflussen. In der zweiten Halbzeit wurde es deutlich ausgeglichener, eine sehr umkämpfte Partie. Insgesamt ist das Ergebnis in Ordnung, wir müssen damit leben."

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FC Augsburg - SV Darmstadt 98

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Wir sind an den Tugenden von Darmstadt gescheitert. Wir haben Standards schlecht verteidigt und hatten wieder einmal unheimliche Probleme gegen einen tiefstehenden Gegner. Mit dem 0:1 und 0:2 war unser Plan dahin. Der hohe Prozentsatz an Ballbesitz bringt nichts, das Runde muss ins Eckige."

Dirk Schuster (Trainer Darmstadt 98): "Wir haben uns vorgenommen, unsere ureigenen Tugenden an den Tag zu legen: kompakt spielen, aktiv verteidigen, die Räume eng machen und Nadelstiche setzen. Es ist uns über weite Strecken gelungen. Wir haben ein sehr ordentliches Spiel gemacht, sehr wenig zugelassen. Wir waren kämpferisch sehr stark."

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VfL Wolfsburg - TSG Hoffenheim

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen. Man wünscht sich da natürlich, dass man gleich das dritte Tor macht. Das hat leider nicht gereicht und dann wurde es nach zwei Gegentoren ein ganz neues Spiel. Beim 2:2 sind wir einfach zu sorglos, da wünsche ich mir mehr Konsequenz. Manche Mannschaften wären dann vielleicht ganz eingebrochen, aber wir haben den Faden wieder gefunden. Wir haben uns diesen Sieg dann verdient."

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wir hatten eine denkbar schlechte Anfangsphase mit zwei frühen Gegentoren. Du darfst Wolfsburg einfach nicht diese Räume geben. Grundsätzlich waren das zwei unterschiedliche Leistungsphasen bei uns. In unserer Situation ist es insgesamt schwierig, weil wir dem schlechten Saisonstart hinterher hinken. Wir waren dran, aber haben es leider nicht geschafft."

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FC Schalke 04 - Hertha BSC

André Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "Wir sind alle ziemlich fertig, es ist hochemotional, wenn man in letzter Sekunde den Siegtreffer macht. Wir waren nach der Roten Karte zu passiv und haben uns schwer getan, obwohl wir viel Ballbesitz und auch Torchancen hatten. Wir waren nicht in der Lage, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Wir haben durch einen überragenden Spielzug das 1:1 kassiert und standen da und konnten es nicht glauben. Aber wir haben alles versucht, um mit aller Macht noch zu gewinnen."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Ich habe Mitleid mit meinen Spielern. Sie haben in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt, sehr hart gearbeitet und hätten einen Punkt verdient gehabt. Leider haben wir leere Taschen."

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1. FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund

Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Ich bin nicht zufrieden. Wir waren in der ersten Zone, im Spielaufbau lange Zeit gut. Wir haben das Spiel mit unseren eigenen Fehlern entschieden. Gegen Dortmund darf man diese Fehler erst recht nicht machen. Schlussendlich war es ein verdienter Sieg für den BVB. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Wir waren ganz vorne und ganz hinten nicht gut genug. Wir müssen noch aggressiver die Zweikämpfe führen, die Räume besser schließen. Nächste Woche ist Wiedergutmachung angesagt. Ich gratuliere dem BVB und Thomas Tuchel zum Sieg."

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Unsere Mentalität war sehr gut. Wir haben die Situation angenommen, aber Mainz stand mit etwas mehr Selbstvettrauen auf dem Platz. Das habe ich ein bisschen geahnt, dass kann nach den letzten vier Pflichtspielen auch sein. Man konnte nicht erwarten, dass uns alles ganz leicht von der Hand geht. Deshalb bin ich sehr zufrieden, mit laufender Spielzeit sind wir immer besser geworden und haben am Ende gewonnen. Das ist sehr, sehr wichtig. Es ist der Beginn von etwas Neuem. Wir haben nicht verloren, sind nicht in Rückstand geraten. Klar war der Sieg etwas wackelig, aber das macht gar nichts."

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