Köln - Was sagen die Trainer zu den Ergebnissen und Geschehnissen am Wochenende? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des 13. Spieltags zusammengestellt.

FC Ingolstadt - SV Darmstadt 98

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Es bleibt der Wermutstropfen, dass Markus Suttner einen Mittelfußbruch erlitten hat. Das ist bitter, weil er sehr wichtig für uns ist. Wir waren die ersten 20 Minuten komplett von der Rolle und nicht auf den Punkt konzentriert, dann gerät man eben auch früh in Rückstand. Wir haben dann umgestellt und so einige Chancen bekommen, diese aber nicht genutzt. Wir haben weiter daran geglaubt, dass irgendwann mal einer rein geht, und so hat Robert ein super Tor gemacht. Darmstadt ist sehr schwer zu bespielen, wenn sie in Führung sind, aber es ist uns gelungen, die Partie in kurzer Zeit zu drehen, und ich bin unheimlich stolz auf unsere Jungs!"

Dirk Schuster (Trainer SV Darmstadt 98): "Herzlichen Glückwunsch dem FCI zu drei Punkten. Das Spiel ging super los für uns, danach haben wir es versäumt, weiterhin sauber Fußball zu spielen und mussten einige Drucksituationen bereits in der ersten Halbzeit überstehen. Die Führung war also schmeichelhaft, weil wir uns zu sehr auf die eigene Defensive konzentriert haben und nach vorne wenig Akzente setzen konnten. Danach wollte der FCI den Ausgleich erzwingen, und wir haben in zwei Minuten zwei Fehler gemacht, womit das Spiel gekippt ist. Wir konnten uns dann keine gefährlichen Chancen mehr erarbeiten. Das 3:1 ist vielleicht zu hoch, aber letztendlich war es eine verdiente Niederlage bei einem Duell auf Augenhöhe."

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Hertha BSC - TSG 1899 Hoffenheim

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Es war ein sehr schwieriges Spiel. Hoffenheim wollte uns auskontern. Die Bedingungen waren schwer, wir haben uns aber gut auf den Schnee eingestellt. Wir haben dann mehr mit langen Bällen gespielt – das wollten wir sehen. Fußball zu spielen, war für alle schwer. Der Sieg war nicht unverdient, obwohl wir es in der zweiten Halbzeit nicht gut gemacht haben. Hoffenheim hatte nicht viele Chance. Ein 1:0 ist für den Trainer besser als für die Fans. Die Partie kann auch unentschieden enden."

Huub Stevens (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): Ein Spiel hat 90 Minuten. Wir haben aber nur in den zweiten 45 Minuten gezeigt, dass wir verstanden haben, wo wir in der Tabelle stehen. Die erste Hälfte haben wir verschlafen. Wenn man da unten steht, ist es ganz schwer, das Quäntchen Glück zu bekommen, das man braucht. Das haben wir heute nicht geschafft.

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FC Schalke 04 - FC Bayern München

André Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "Wir haben taktisch ein hervorragendes Spiel abgeliefert. Das haben die Jungs hervorragend gemacht, wir waren im Umschaltspiel brandgefährlich. Ein kleiner Fehler führte zum 2:1, das nutzen die Bayern dann aus."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Wir haben drei Punkte mehr, Kompliment an die Mannschaft. Es war nicht einfach gegen diese defensiv eingestellte Mannschaft. Nach dem 2:1 hatten wir viele Konter, aber leider nicht den letzten Pass gespielt. Aber wichtig sind drei Punkte mehr."

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VfL Wolfsburg - Werder Bremen

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wenn man 6:0 gewinnt, ist alles gut. Wir wollen zu den besten Mannschaften gehören, deshalb darf man nicht so emotionslos spielen wie gegen Eindhoven und Mainz. Unser Umschaltspiel hatte heute schon wesentlich besser geklappt."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Natürlich ein verdienter Sieg für Wolfsburg. In der ersten Halbzeit war mit dem 0:2 noch nicht alles verloren, doch der dritte Treffer hat uns das Genick gebrochen. Am Ende können wir uns noch bei unserem Torwart bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausgefallen ist."

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Eintracht Frankfurt - Bayer 04 Leverkusen

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Aufgrund der größeren Spielanteile war der Sieg verdient für Leverkusen. Wir wollten aus der Defensive Konter fahren, aber durch die frühe Verletzung von Luc Castaignos war das nicht mehr möglich. Das zweite Gegentor war Abseits, das erste dürfen wir so nicht kriegen. Der Treffer zum 1:3 hat uns dann das Genick gebrochen. Das darf nicht passieren, da waren wir in der Überzahl und mussten wissen, dass Hakan Calhanoglu nach innen zieht."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir hatten uns viel vorgenommen. Ich freue mich, dass wir guten Fußball gezeigt haben. Wir sind sehr geschlossen aufgetreten und haben eine reife Leistung geboten. Einen Stürmer wie Chicharito zu haben, der regelmäßig trifft, tut jeder Mannschaft gut. Er hat sich sehr gut in unser Spiel integriert. Dass er so regelmäßig und konstant trifft, ist schon außergewöhnlich."

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VfB Stuttgart - FC Augsburg

Alexander Zorniger (Trainer VfB Stuttgart): "Wir sind natürlich maßlos enttäuscht. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber vom 0:1 haben wir uns nicht mehr erholt. Wir haben die entscheidenden Zweikämpfe verloren und waren nicht in der Lage, zuzulegen. Die Körpersprache hat nicht gepasst. Es muss irgendwas gegeben haben, was ich übersehen habe, deshalb ziehe ich mir den Hauptschuh an." 

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Das war ein hochverdienter Sieg. Ich bin hochzufrieden. Stuttgart ist für uns ein gutes Pflaster. Der Sieg tut uns sehr gut. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und die Tore im richtigen Moment erzielt. Wir haben gezeigt, dass uns keiner abschreiben braucht."

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1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Im Grunde ist das in Ordnung. Was wir versucht haben umzusetzen, hat in vielen Bereichen funktioniert. Vor allem in der ersten Viertelstunde und dann in der zweiten Halbzeit war das Okay. Es war wichtig, dass wir unsere Staffelung nicht verlieren und in einen Konter laufen. Schade, dass wir unsere Möglichkeiten nicht verwertet haben. Von der Spielanlage her haben wir das richtig gut umgesetzt. Aber natürlich hätten wir gern die drei Punkte gehabt."

Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Wir sind schlussendlich mit dem Punkt zufrieden! Wir haben nach dem Hallo-Wach-Effekt eine korrekte erste Halbzeit gezeigt. Nach einer Stunde haben wir das Spiel aus den Händen gegeben, Köln hatte seine beste Phase, einige Großchancen. Jetzt folgt ein wichtiges Heimspiel, wo wir den Punkt vergolden wollen. Mit der Laufleistung und dem Einsatzwillen bin ich sehr zufrieden. Den Punkt nehmen wir gerne mit."

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Borussia Mönchengladbach - Hannover 96

André Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Ich freue mich sehr über diesen Sieg, denn er war ein hartes Stück Arbeit. Hannover hat meiner Mannschaft alles abverlangt, defensiv gut gestanden, zwischenzeitlich hoch gepresst und es uns insgesamt sehr schwer gemacht. Wir haben nicht wirklich zu unserem Spiel gefunden, weil wir manche Dinge, die uns in den vergangenen Wochen stark gemacht haben, nicht optimal umsetzen konnten. In einigen Situationen hatten wir zudem das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite, dass Hannover seine Chancen nicht genutzt hat, wenngleich wir natürlich einige Möglichkeiten liegen gelassen haben. Dennoch hat die Mannschaft auch in diesem Spiel wieder ein unbändiger Wille ausgezeichnet, so dass wir die Partie am Ende gewonnen haben."

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): "Ich glaube, dass die Wenigsten meiner Mannschaft eine solche Leistung in Anbetracht unserer personellen Situation zugetraut hätten. Aus meiner Sicht haben wir unser bestes Auswärtsspiel in dieser Saison gezeigt. Wir haben uns gegen einen extrem starken Gegner, auf den man immer achten muss und der stets in der Lage ist, Tore zu erzielen, viele Chancen herausgespielt, die keine Zufallsprodukte waren. Es war für meine Begriffe ein ausgeglichenes Spiel, das beide Mannschaften hätten gewinnen können. Am Ende sind wir dann leider der unglückliche Verlierer."

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Hamburger SV - Borussia Dortmund

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Die Mannschaft hat von der ersten Minute an leidenschaftlich und taktisch stark dagegen gehalten. Wir sind dann verdient in Führung gegangen. Wenn man aber die Ergebnisse von Dortmund auch in der Europa League sieht, dann durften wir uns nie sicher sein. Das ist eine Mannschaft, die immer zurückkommen kann."

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Gerade in der ersten Halbzeit gab es einen dramatischen Unterschied zwischen unserem eigenen Anspruch und dem, was wir gezeigt haben. Das war ein fahrlässiger Beginn. Deshalb sind wir zurecht bestraft worden. Von der ersten Minute an war es offensichtlich, dass uns jegliche Körpersprache und jegliche Einstellung gefehlt haben. Dafür habe ich keine Erklärung, ich habe es auch nicht kommen sehen."

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