
Freiburg feiert Heimsieg gegen Heidenheim dank spätem Eggestein-Treffer
Johan Manzambi (24.) und Maximilian Eggestein (83.) treffen für Freiburg, Budu Zivzivadze (59.) für Heidenheim. Nach dem Einzug ins Europa-League-Halbfinale folgt für Freiburg der nächste Erfolg, während Heidenheim im Abstiegskampf einen Rückschlag hinnimmt.
Der Sport-Club Freiburg setzte seinen Erfolgslauf nach dem historischen Einzug ins Europa-League-Halbfinale auch in der Bundesliga fort. Nur drei Tage nach dem triumphalen 3:1-Erfolg bei Celta Vigo besiegte die Mannschaft von Julian Schuster den abstiegsbedrohten 1. FC Heidenheim 1846 mit 2:1.
Die Breisgauer kämpfen mit Eintracht Frankfurt um Platz sieben, während die Heidenheimer nach ihrer zuletzt aufkeimenden Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt einen Dämpfer hinnehmen mussten. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt weiterhin sechs Punkte.
Manzambi bringt Freiburg in Führung
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Freiburg zunehmend die Kontrolle. In der 14. Minute verpasste Johan Manzambi nach einer präzisen Vorlage von Vincenzo Grifo nur knapp, als sein Schuss aus spitzem Winkel im Außennetz landete. Heidenheim blieb jedoch gefährlich: Marvin Pieringer köpfte in der 17. Minute eine Flanke von Arijon Ibrahimović an das Außennetz.
In der 24. Minute belohnten sich die Gastgeber dann für ihren Aufwand. Nach einem abgewehrten Ball im eigenen Strafraum startete Grifo einen Konter und spielte auf Manzambi, der in die Mitte zog und den Ball mit etwas Glück per Abfälscher von Patrick Mainka unhaltbar für Diant Ramaj ins Netz schoss.
Zivzivadze gleicht aus, Eggestein entscheidet
Heidenheims Trainer Frank Schmidt reagierte zur Pause und brachte Budu Zivzivadze für Julian Niehues - ein Wechsel, der sich schnell auszahlen sollte. Die Gäste kamen deutlich energischer aus der Kabine und dominierten die ersten Minuten der zweiten Hälfte. In der 59. Minute wurde der eingewechselte Zivzivadze von Mathias Honsak bedient, zog nach innen und versenkte den Ball mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck zum verdienten 1:1.
Freiburgs Trainer Schuster reagierte in der 68. Minute mit einem Dreifachwechsel. Doch es war der bereits auf dem Feld stehende Maximilian Eggestein, der in der 83. Minute für die Entscheidung sorgte. Grifo bekam den Ball am Strafraum und legte quer zu Eggestein, der abgeklärt abschloss und den Ball, leicht abgefälscht, zum 2:1 ins untere Eck schob.
Man of the Match: Johan Manzambi
Johan Manzambi zeigte eine überzeugende Leistung und war der Dreh- und Angelpunkt im Freiburger Offensivspiel. Sein Treffer zum 1:0 in der 24. Minute brachte die Breisgauer auf die Siegerstraße. Der Mittelfeldspieler, der in der 68. Minute für Nicolas Höfler ausgewechselt wurde, sammelte nicht nur die meisten Fantasy-Punkte (276) aller Akteure, sondern war auch an mehreren gefährlichen Angriffen beteiligt. Auch im Zweikampfverhalten überzeugte Manzambi und gewann wichtige Duelle im Mittelfeld gegen die physisch präsenten Heidenheimer.
Bundesliga Match Facts
xGoals: Freiburg 1,97 - Heidenheim 1,71
Schnellster Spieler: Bruno Ogbus (SCF), 34,99 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:0 von Johan Manzambi (SCF), 4 Prozent
Most Pressed Player: Vincenzo Grifo (SCF), 4 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Julian Niehues (FCH), +1,64
Fantasy Heroes: Johan Manzambi (Sport-Club Freiburg, 276 Punkte), Vincenzo Grifo (Sport-Club Freiburg, 261 Punkte), Matthias Ginter (Sport-Club Freiburg, 241 Punkte)
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