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Johan Manzambi überzeugt als Joker
Johan Manzambi überzeugt als Joker - © FREDERIC J. BROWN
Johan Manzambi überzeugt als Joker - © FREDERIC J. BROWN

Schweiz bejubelt Manzambi-Show gegen Bosnien-Herzegowina

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Die Schweiz hat Bosnien-Herzegowina mit 4:1 (0:0) besiegt. Die Joker werden dabei zu den entscheidenden Personen, besonders Freiburgs Johan Manzambi glänzt.

Am 2. Spieltag der FIFA Weltmeisterschaft 2026 traf die Schweiz in der Gruppe B auf Bosnien-Herzegowina. Beide Teams kamen mit einem Remis aus dem ersten Spieltag: Die Schweizer hatten gegen Außenseiter Katar nach einer 1:0-Führung noch den Ausgleich kassiert, Bosnien-Herzegowina hatte sich gegen Gastgeber Kanada ebenfalls mit einem 1:1 begnügen müssen. Ein Sieg war für beide Mannschaften damit von enormer Bedeutung für das Weiterkommen.

Bei der Schweiz fehlte Miro Muheim aufgrund von Wadenproblemen. Trainer Murat Yakin nahm im Vergleich zum Katar-Spiel zwei Änderungen vor: Silvan Widmer und Fabian Rieder rückten in die Startelf. Bei Bosnien-Herzegowina, trainiert von Sergej Barbarez, stand Edin Džeko nach seiner Reservistenrolle im ersten Spiel erstmals in der Startelf.

Wer wird die Überraschung?

Schweiz dominiert, Bosnien verteidigt tief

Die Partie begann mit einem druckvollen Auftritt der Bosnier, die in den ersten Minuten mit einem Freistoß und einer Ecke für Unruhe sorgten, ohne jedoch echte Gefahr zu erzeugen. Danach zogen sich die Gäste tief zurück und überließen der Schweiz das Spielgeschehen. Dan Ndoye war der auffälligste Schweizer in der ersten Halbzeit: In der 10. Minute scheiterte er mit einem Flachschuss ins kurze Eck am Außennetz. Remo Freuler versuchte es in der 23. Minute aus der Distanz, traf aber ebenfalls nur das Außennetz.

Bosnien beschränkte sich auf vereinzelte Konter – Memić nutzte in der 16. Minute einen Geschwindigkeitsvorteil gegen Ricardo Rodríguez, seine Flanke für Demirović landete jedoch im Toraus. In der 38. Minute parierte Gregor Kobel einen Distanzschuss von Amar Memić sicher. Kurz vor der Pause blockte Freuler einen Abschluss von Džeko im Strafraum (41.). Die erste Halbzeit endete torlos.

Dan Ndoye versucht es mit dem Fallrückzieher - ETIENNE LAURENT

Manzambi löst den Knoten

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb das Bild unverändert: Die Schweiz drängte, Bosnien verteidigte. Ndoye prüfte Nikola Vasilj in der 51. Minute mit einem Flachschuss, der Torhüter hielt sicher. Michel Aebischer köpfte nach einer Flanke von Freuler in der 53. Minute knapp vorbei. Das Highlight der ersten Stunde war ein spektakulärer Fallrückzieher von Ndoye in der 56. Minute, den Vasilj mit einer starken Parade entschärfte – ein Treffer hätte wegen Abseits ohnehin nicht gezählt. 

In der 62. Minute rettete Vasilj erneut stark gegen einen Kopfball von Breel Embolo nach einer Ecke. In der 71. Minute reagierte Trainer Yakin mit einem Dreifachwechsel: Johan Manzambi, Djibril Sow und Rubén Vargas kamen für Ndoye, Rieder und Aebischer. Die Wirkung war sofort spürbar: In der 74. Minute erzielte Manzambi das 1:0. Vargas schlug eine Flanke in den Strafraum, der Ball gelangte über Umwege zu Manzambi, der ihn direkt aus der Luft ins Netz beförderte.

Johan Manzambi sorgt für den Führungstreffer - ETIENNE LAURENT

Joker stechen weiter

In der 80. Minute sah Tarik Muharemović nach einem Foul an Embolo kurz vor dem Strafraum die Rote Karte – Notbremse. Ein Freistoß von Vargas in der 81. Minute landete direkt bei Vasilj. In der 84. Minute erhöhte Vargas auf 2:0: Embolo setzte sich im Strafraum durch und bediente Vargas, der den Ball im langen Eck versenkte. 

In der 90. Minute vollendete Manzambi seinen Doppelpack: Vargas legte flach in die Mitte, Manzambi traf eiskalt zum 3:0. In der Nachspielzeit erzielte der eingewechselte Ermin Mahmić mit einem wuchtigen Volleyschuss den Ehrentreffer zum 3:1 (90.+3). Den Schlusspunkt setzte Granit Xhaka, der nach einem Foul von Amar Memić an Sow den Elfmeter sicher zum 4:1 verwandelte (90.+7).

Rubén Vargas bejubelt seinen Treffer zum 2:0 - FREDERIC J. BROWN

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