Zusammenfassung

  • Der FC Bayern gewann seit der Rückkehr von Jupp Heynckes 16 der 18 Bundesliga-Spiele. Das 4:0 ist der höchste Bundesliga-Sieg der Bayern im Jahr 2018.

  • Der Rekordmeister hat nun 20 Punkte Vorsprung auf Platz zwei, so groß war der Abstand in dieser Saison noch nie.

  • Sandro Wagner erzielte alle seine 39 Bundesliga-Tore von innerhalb des Strafraumes. Er gab mehr Torschüsse ab (sechs) als alle Freiburger zusammen (fünf).

Freiburg - Ohne Probleme hat der FC Bayern München seine Tabellenführung ausgebaut und beim SC Freiburg verdient mit 4:0 (2:9 gewonnen. Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow per Eigentor (25.), Corentin Tolisso (29.), Sandro Wagner (54.) und Thomas Müller (69.) trafen zum Abschluss des 25. Bundesliga-Spieltags für die Münchner.

FANTASY HEROES: Thomas Müller (15 Punkte) u.a. Sandro Wagner und Corentin Tolisso (je 11)

Durch den höchsten Auswärtssieg in der laufenden Saison hat der Spitzenreiter bereits 20 Punkte Vorsprung auf "Verfolger" Schalke 04. Der SC kassierte seine erste Heimniederlage seit vier Monaten.

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Die 24.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwald-Stadion sahen in der Anfangsphase starke Freiburger. Die Gastgeber, bei denen Mike Frantz und Florian Niederlechner fehlten, machten den Münchnern wesentlich mehr Mühe als erwartet.

Corentin Tolisso bejubelt sein Traumtor zum 2:0 © gettyimages / Simon Hofmann

Die Bayern, die ohne Kingsley Coman, Franck Ribery, James und Manuel Neuer auskommen mussten, verzichteten freiwillig auf Torjäger Robert Lewandowski. Der Pole saß wie Arjen Robben auf der Ersatzbank. Für Lewandowski lief Sandro Wagner auf. 

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"Insgesamt haben wir heute eine sehr engagierte und konzentrierte Leistung abgeliefert. Ich habe mich auch ein bisschen anstacheln lassen, gestern Abend ist mein erstes Fohlen auf die Welt gekommen. Ich bin also frisch Papa geworden, das hat mich schon motiviert." Thomas Müller (FC Bayern München)

In der 12. Minute hätten die Freiburger eigentlich in Führung gehen müssen. Bayern-Keeper Sven Ulreich rettete aber gegen Lucas Höler. Die Münchner agierten behäbig und machten so gut wie nichts aus ihrem Plus beim Ballbesitz. Erst in der 22. Minute sorgte Thiago für einen Hauch von Torgefahr.

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Drei Minuten später griffen die Bayern auf ihre Allzweckwaffe Müller zurück, der in typischer Manier kurz vor dem Tor stocherte und Schwolow zum Eigentor nötigte. Kurz darauf legte Tolisso mit einem sehenswerten Treffer aus der Distanz nach, auch ein drittes Tor wäre im ersten Durchgang möglich gewesen.

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"Wir sind gut ins Spiel gekommen, mit ein bisschen Glück gehen wir in Führung. Dann haben wir Pech beim 0:1, danach war Bayern einfach zu gut. Trotzdem ein Kompliment an unsere Mannschaft." Alexander Schwolow (Torwart SC Freiburg)

Das besorgte Wagner dann wenige Minuten nach dem Seitenwechsel. Im Anschluss dominierten die Bayern fast nach Belieben. Für Freiburg ging es in dieser Phase in erster Linie um Schadensbegrenzung. In der 63. Minute hatte Juan Bernat per Kopf die große Chance auf den vierten Treffer. Bessere machte es Müller kurz darauf nach einer Ecke von Joshua Kimmich.

Spieler des Spiels: Thomas Müller

Thomas Müller war an neun der 18 Bayern-Torschüsse beteiligt (vier abgegeben, fünf vorgelegt), leitete zwei Tore ein und setzte selbst den Schlusspunkt zum 4:0. Müller bestritt trotz Auswechslung die meisten Zweikämpfe aller Münchner (22) und schlug die meisten Flanken aller Akteure (sieben).

SID

Bilder des Spiels:

Juan Bernat im Duell mit Lucas Höler
Juan Bernat im Duell mit Lucas Höler © gettyimages / Thomas Kienzle
Thomas Müller macht das 4:0 - und ein starkes Spiel
Thomas Müller macht das 4:0 - und ein starkes Spiel © gettyimages / Simon Hofmann
Wieder in Top-Form: Bayerns Thiago
Wieder in Top-Form: Bayerns Thiago © gettyimages / Simon Hofmann
Sandro Wagner ist abermals ein adäquater Vertreter für Robert Lewandowski
Sandro Wagner ist abermals ein adäquater Vertreter für Robert Lewandowski © gettyimages / Simon Hofmann