Zweikampfmonster unter sich: Nico Schlotterbeck und Konstantinos Mavropanos - © Peter Hartenfelser via www.imago-images.de/imago images/Hartenfelser
Zweikampfmonster unter sich: Nico Schlotterbeck und Konstantinos Mavropanos - © Peter Hartenfelser via www.imago-images.de/imago images/Hartenfelser
bundesliga

Saisonbilanz: Die Top-5-Spieler mit der besten Zweikampfquote

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Die Spielzeit 2021/22 hat viele unvergessliche Momente geliefert. Auf den Rängen konnten endlich wieder Fans für eine fantastische Stimmung sorgen und auf dem Rasen stachen einige Akteure ganz besonders heraus. bundesliga.de wirft einen Blick auf die besten Spieler in verschiedenen Kategorien. Diesmal: Die Top-5-Spieler mit der besten Zweikampfquote.

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Berücksichtigt sind nur Spieler, die mindestens 2/3 der möglichen Spielzeit auf dem Platz standen.

Platz 5: Manuel Akanji (62,9 Prozent gewonnene Zweikämpfe)

In der abgelaufenen Saison war der Schweizer Innenverteidiger ein Fixpunkt in der Abwehr von Borussia Dortmund. Akanji kam 2021/22 in 26 Bundesliga-Spielen zum Einsatz. Die übrigen Spiele verpasste er wegen eines kleinen Eingriffes am Knie Ende 2021 und wegen des Muskelfaserrisses im Februar 2022. Der 26-Jährige vereint die Tugenden eines modernen Abwehrspielers: Neben seiner Zweikampfstärke ist Akanji auch ein starker Aufbauspieler, bringt starke 92 Prozent der Zuspiele zum Mitspieler und ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 34,35 km/h auch noch sehr schnell unterwegs.

Platz 4: Nico Elvedi (64,1 Prozent)

Die Parallelen zwischen Akanji und Elvedi sind nur allzu offensichtlich. Beide kennen sich bestens aus der Schweizer Nationalelf, beide zählen zu den besten Zweikämpfern der Bundesliga und sind auch bei den Akteuren mit der besten Passquote ganz vorne dabei. Hier kommt Elvedi gar auf eine Quote von 94 Prozent. Daneben fängt der Innenverteidiger von Borussia Mönchengladbach aber auch noch die meisten gegnerischen Zuspiele seiner Mannschaft ab. Es war bereits die siebte Saison des 25-Jährigen als Abwehrfixpunkt bei den "Fohlen".

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Platz 3: Jonathan Tah (64,3 Prozent)

Trotz großer Konkurrenz in der Abwehr von Bayer 04 Leverkusen brachte es Jonathan Tah in der abgelaufenen Bundesliga-Saison auf die meiste Einsatzzeit der Feldspieler bei seiner Mannschaft und musste nur am 22. Spieltag gegen Stuttgart passen. Tah ist ein Ballmagnet, der ligaweit unter den zehn Spielern mit den meisten Ballbesitzphasen 2021/22 zu finden ist, verteilt die Bälle außerdem sehr sicher an seine Mitspieler (91,8 Prozent Passquote). Aber auch offensiv hat der 26-Jährige seine Stärken gezeigt, war in der abgelaufenen Saison an fünf Toren direkt beteiligt (zwei Treffer, drei Assists).

Platz 2: Nico Schlotterbeck (65,2 Prozent)

Wenn es um die großen Senkrechtstarter der Saison geht, dann darf Nico Schlotterbeck in keiner Liste fehlen. Der Innenverteidiger des SC Freiburg war vor der Saison erst als Leih-Spieler von Union Berlin in den Breisgau zurückgekehrt und musste erst einmal seinen Platz finden. Das tat er aber enorm schnell. Der 22-Jährige ist nicht nur ein Spieler, der in der Summe ligaweit mit die meisten Zweikämpfe gewinnt (394, ligaweit nur fünf Spieler mehr), sondern auch eine hervorragende Erfolgsquote hat (65,2 Prozent). Gleichzeitig ist Schlotterbeck aber auch ein exzellenter Aufbauspieler, war mit 72 Ballkontakten pro Spiel im Schnitt am häufigsten von seiner Mannschaft am Ball und strahlt mit seinen Vorstößen ganz nebenbei noch selbst Torgefahr aus. An seine 38 Torschüsse kommt 2021/22 ligaweit kein anderer Abwehrspieler ran. Mit vier Saisontoren ist er außerdem einer der gefährlichsten Verteidiger. Der Lohn: Schlotterbeck wurde in der abgelaufenen Spielzeit A-Nationalspieler und wird künftig für Borussia Dortmund auflaufen.

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Platz 1: Konstantinos Mavropanos (67 Prozent)

Auch am Innenverteidiger des VfB Stuttgart bissen sich die gegnerischen Stürmer bisweilen die Zähne aus. Konstantinos Mavropanos war in der abgelaufenen Bundesliga-Saison nicht nur zweikampfstärkster Spieler der Bundesliga, sondern auch der schnellste Stuttgarter (Topspeed 35,7 km/h). Und wenn es nach vorne bei seiner Mannschaft nicht lief, dann nahm der kompromisslose Grieche einfach selbst die Zügel in die Hand. So kam er am Ende auf vier Saisontore. Nur Mittelstürmer Sasa Kalajdzic war hier bei den Schwaben noch erfolgreicher. Die Leihgabe des FC Arsenal konnte dank einer Option von den Stuttgartern nun fest verpflichtet werden. Ein absoluter Transfer-Coup!