Die Vorfreude auf die Saison 2022/23 ist groß - © DFL / Imago Images
Die Vorfreude auf die Saison 2022/23 ist groß - © DFL / Imago Images
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Fünf Gründe, warum du dich auf die neue Saison 2022/23 freuen kannst

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Am 5. August fällt der Startschuss für die nunmehr 60. Bundesliga-Spielzeit. Die Saison 2022/23 hält für die Fans wieder jede Menge Highlights bereit. bundesliga.de nennt fünf Gründe, warum du dich auf die kommende Spielzeit freuen darfst.

Offizieller Transfermarkt: Alle Wechsel der Clubs

1) Spannende neue Gesichter

Wie in jeder Sommer-Transferperiode gibt es auch vor dieser Saison jede Menge spannende Spieler, die neu in die Bundesliga kommen und ihre herausragenden Fähigkeiten trotz eines meist noch sehr jungen Alters bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Allen voran die Dortmunder Neuverpflichtung Karim Adeyemi, zuletzt Europas torgefährlichster Spieler unter 21 Jahren und inzwischen auch deutscher Nationalspieler. Bayer Leverkusen ist derweil mit dem tschechischen Megatalent Adam Hlozek einen Transfer-Coup für Offensive gelungen.

Aus der Masse herausstechen außerdem Noussair Mazraoui (von Ajax Amsterdam zum FC Bayern München) sowie der neue Frankfurter Stürmer Randal Kolo Muani, vom FC Nantes verpflichtet. Währen Rechtsverteidiger Mazraoui mit Ajax Titel am Fießband gesammelt hat, kommt Muani mit der Empfehlung von 17 direkten Torbeteiligungen (zwölf Treffer, fünf Assists) aus Frankreich zu den Hessen. Dennoch dürfte es bis zum Start noch einiges an Bewegung auf dem Transfermarkt geben.

Neue Gesichter gibt es aber auch auf der Trainerbank. Borussia Mönchengladbach hat mit Daniel Farke einen Coach installiert, der in der jüngeren Vergangenheit in der Premier League mit Norwich City für Aufsehen gesorgt hat. Neu in der Bundesliga ist ebenfalls Enrico Maaßen, der zuletzt die Reserve von Borussia Dortmund trainiert hat und das Team 2021 in die 3. Liga geführt hat. Und mit dem Bremer Aufstiegstrainer Ole Werner löst nun ein 34-Jähriger Julian Nagelsmann als Trainerküken ab.

2) Traditionsreiche Rückkehrer

Die beiden Aufsteiger haben es in sich. Mit dem FC Schalke 04 und dem SV Werder Bremen kehren nach nur einem Jahr zwei Traditionsclubs in die Bundesliga zurück, die zusammen auf 108 Jahre in der Beletage des deutschen Fußballs zurückblicken und damit praktisch zum Inventar gehören. Dass Schalke und Bremen in der abgelaufenen Zweitliga-Spielzeit auch die mit Abstand zuschauerstärksten Clubs waren, macht die Stadien der beiden Aufsteiger auch zu hoch emotionalen Spielstätten, bei der die Fans für ordentlich Stimmung garantieren werden.

Die Eckdaten der Saison 2022/23

3) Außergewöhnlicher Terminplan

Durch die Winter-WM in Katar weicht der Spielplan 2022/23 deutlich vom gewohnten Schema ab. Mit einem großen Vorteil: Die Saison beginnt am 5. August schon außergewöhnlich früh, die Fans werden in der Sommerpause also nicht allzu lange auf die Folter gespannt. So früh startete die Bundesliga letztmals im Spieljahr 2011/12. Eine Woche zuvor gipfelt bereits der Supercup am 30. Juni mit der Begegnung zwischen Meister Bayern München und Pokalsieger RB Leipzig. Und die 2. Bundesliga startet sogar schon am 15. Juli.

Obwohl sich die Bundesliga schon am 13. November nach einer Englischen Woche in die Winterpause verabschiedet, müssen Fußball-Fans keinen Entzug fürchten. Nach der WM und einer Weihnachtspause kehrt die Liga am 20. Januar wieder zurück - direkt mit einer Englischen Woche. Und das Saison-Finale, also der 34. Spieltag, wird 2023 deutlich später stattfinden: Am 28. Mai. Die Rahmen der kommenden Saison wird also insgesamt um mehrere Wochen gestreckt.

Der Sommerfahrplan der Bundesliga

4) Tore satt und Fairness

In den vier der vergangen fünf Saisons war die Bundesliga die torreichste Top-Liga Europas. Mit einem Schnitt von 3,12 Treffern pro Begegnung lag die höchste deutsche Spielklasse nach Abschluss der Saison 2021/22 abermals vor der Premier League, der Serie A, La Liga und der Ligue 1. Alleine Bayern München und Borussia Dortmund landen mit 2,85 bzw. 2,5 Toren pro Partie im Schnitt in dieser Statistik unter den Top-3-Teams der Top-Ligen. Aber auch Fairness wird in der Bundesliga groß geschrieben: Nirgendwo anders wurden 2021/22 im europäischen Vergleich so wenige Rote Karten gezückt (24).

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5) Volle Stadien

Stadien ohne Zuschauer und Einlassbeschränkungen haben den Fußball in der Bundesliga über weite Strecken der Corona-Krise geprägt. Auch im letzten Spieljahr blieben die Ränge lange Zeit leer. Erst an den letzten Spieltagen kamen Fans auch Spieler wieder in den Genuss der vollen Stadien. Ein absoluter X-Faktor, der gerade in Deutschlands Eliteklasse durch die meist ausverkauften und hoch modernen Arenen verstärkt wird. Die Fans sind 2022/23 also wieder uneingeschränkt zurück. Und die Stimmung in den Bundesliga-Stadien wird auch 2022/23 in Europa wieder seinesgleichen suchen.