13.02. 19:30
14.02. 14:30
14.02. 14:30
14.02. 14:30
14.02. 14:30
14.02. 14:30
14.02. 17:30
15.02. 14:30
15.02. 16:30
Anzeige
Brajan Gruda bejubelt seinen ersten Treffer für RB Leipzig.
Brajan Gruda bejubelt seinen ersten Treffer für RB Leipzig. - © IMAGO/Picture Point / Roger Petzsche
Brajan Gruda bejubelt seinen ersten Treffer für RB Leipzig. - © IMAGO/Picture Point / Roger Petzsche
bundesliga

Gruda rettet Leipzig in dramatischem Schlagabtausch gegen Wolfsburg

xwhatsappmailcopy-link

RB Leipzig und der VfL Wolfsburg trennen sich mit einem 2:2 (0:0). Mohamed Amoura (52.) und Mattias Svanberg (78.) brachten die Wölfe zweimal in Führung, Yan Diomande (70.) und Brajan Gruda (89.) retteten den Gastgebern einen Punkt.

Der Rahmen für dieses Bundesliga-Duell zwischen Champions-League-Aspirant und Abstiegskandidat war perfekt. Vor dem Anpfiff verabschiedeten die Leipziger Fans Timo Werner mit einer emotionalen Zeremonie vor dessen Wechsel in die USA.

Sportlich standen die Vorzeichen klar: RB Leipzig hatte am vorherigen Spieltag mit einem 2:1-Sieg in Köln Champions-League-Platz vier zurückerobert, während der VfL Wolfsburg nach drei Liga-Niederlagen in Folge als Tabellen-15. angereist war – punktgleich mit dem Relegationsplatz.

Verabschiedung vom Timo Werner. - IMAGO/Martin Stein

Leipzig dominant, aber ohne Treffer

Von Beginn an dominierte Xaver Schlager, der als Kapitän sein 100. Pflichtspiel für RB bestritt, mit seinen Kollegen das Geschehen. Bereits in der fünften Minute verzeichnete Conrad Harder die erste gute Gelegenheit, als er nach einem Freistoß von Brajan Gruda volley über das Tor schoss.

Die Wölfe wurden nur selten gefährlich, ein Distanzschuss von Christian Eriksen in der achten Minute zischte knapp über das Leipziger Gehäuse.

Spektakulär, aber erfolglos: Conrad Harder versuchte es mit einem Fallrückzieher, doch Wolfsburgs Torhüter Kamil Grabara parierte glänzend. - Boris Streubel

Grabara hält die Wölfe im Spiel

Während die Gastgeber das Spiel kontrollierten (65% Ballbesitz), avancierte Kamil Grabara zum Rückhalt der Wolfsburger. Der polnische Schlussmann entschärfte erst einen gefährlichen Abschluss von Yan Diomande (10.) und parierte später spektakulär einen Fallrückzieher von Harder (19.).

Ein personeller Rückschlag traf die Leipziger in der 29. Minute, als sich Péter Gulácsi verletzte und durch Maarten Vandevoordt ersetzt werden musste.

Früher Wechsel im Leipziger Tor: Maarten Vandevoordt musste bereits nach 29 Minuten für den verletzten Péter Gulácsi einspringen. - RONNY HARTMANN

Amoura schockt die Gastgeber

Nach der torlosen ersten Halbzeit erlebten die 42.000 Zuschauer in der Red Bull Arena einen völlig anderen zweiten Durchgang. In der 52. Minute nutzte Wolfsburg einen Konter eiskalt: Adam Daghim setzte sich auf rechts gegen mehrere Leipziger durch und legte zurück auf Mohamed Amoura, der den Ball aus 16 Metern über Vandevoordt hinweg ins Netz lupfte. Ein Schock für die Hausherren, die bis dahin klar überlegen waren.

Gegen den Spielverlauf: Mohamed Amoura (nicht im Bild) überwindet Leipzigs Ersatzkeeper Maarten Vandevoordt mit einem präzisen Schuss zur überraschenden Wolfsburger Führung. - Boris Streubel

Leipzig schlägt zurück, Wolfsburg kontert

Die Leipziger erhöhten den Druck und wurden in der 70. Minute belohnt: Nach einem missglückten Abschlag von Grabara gelangte der Ball zu Gruda, der auf Diomande querlegte – der Ivorer musste nur noch zum verdienten 1:1 einschieben.

Doch die Freude währte nur kurz. In der 78. Minute stellte der eingewechselte Mattias Svanberg nach Vorarbeit von Jeanuël Belocian mit einem präzisen Schuss ins lange Eck die erneute Wolfsburger Führung her.

Jubel nach dem Ausgleich: Yan Diomande feiert seinen Treffer zum 1:1, der die Leipziger zurück ins Spiel brachte. - Boris Streubel

Geniestreich von Gruda rettet Leipzig

Als alles nach einem Auswärtssieg für die Wölfe aussah, schlug der Leipziger Winter-Neuzugang zu: In der 89. Minute fasste sich Brajan Gruda nach Vorarbeit von Johan Bakayoko ein Herz und schlenzte den Ball aus 16 Metern sehenswert ins lange Eck.

Mit diesem späten Ausgleich sicherte die Brighton-Leihgabe den Sachsen zumindest einen Punkt. In der siebenminütigen Nachspielzeit gelang keinem Team mehr der Siegtreffer.

Kurze Wolfsburger Freude: Mattias Svanberg (2.v.l.) bejubelt mit seinen Teamkollegen das zwischenzeitliche 2:1 für die Gäste, doch Leipzigs später Ausgleich verhinderte den Auswärtssieg. - Boris Streubel

Man of the Match: Yan Diomande

Diomande war einer der Aktivposten im Leipziger Spiel. Dabei war er nicht nur vor dank seines Treffers zum zwischenzeitlichen 1:1 wichtig. Er gewann außerdem 60 Prozent seiner Zweikämpfe. Darüber hinaus gab er drei Schüsse ab und legte zwei weitere Abschlüsse direkt auf. 

Yan Diomande war Leipzigs Aktivposten in der Offensive. - IMAGO/Björn Reinhardt

Bundesliga Match Facts
xGoals: Leipzig 2,97 - Wolfsburg 0,59
Schnellster Spieler: Adam Daghim (WOB), 34,26 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 0:1 von Mohamed Amoura (WOB), 3 Prozent
Most Pressed Player: Antonio Nusa (RBL), 33 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Max Finkgräfe (RBL), +5,67

Fantasy Heroes: Brajan Gruda (RB Leipzig, 419 Punkte), Yan Diomande (RB Leipzig, 350 Punkte), Max Finkgräfe (RB Leipzig, 230 Punkte)