
Nach Sieg gegen Köln: RB Leipzig ist wieder oben dran
Mit höchster Effizienz und schnellen Kontern hat RB Leipzig gegen den 1. FC Köln gewonnen. Zum Auftakt des 22. Bundesliga-Spieltags durften sich die Sachsen über ein 3:1 vor eigenem Publikum freuen und holten wichtige Zähler im Rennen um Europa.
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Als Schiedsrichter Florian Badstübner das Spiel abpfiff, sah man erschöpfte, aber auch erleichterte Spieler von RB Leipzig. Christopher Nkunku (25.), Dani Olmo (54.) und Angelino (57.) schossen die Sachsen vor 15.000 Fans im eigenen Stadion zum Sieg gegen den 1. FC Köln.
Für Leipzig war dieser Erfolg enorm wichtig, denn dadurch überholten sie den direkten Tabellennachbarn aus dem Rheinland und stehen nun zwei Zählern vor ihm. "Am Ende ist das 3:1 verdient. Wir sind glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es ist eine schöne Momentaufnahme, über Nacht auf Platz vier zu stehen, aber mehr nicht“, sagte ein zufriedenener Domenico Tedesco nach dem Spiel.
Tedescos Spielidee fruchtet
Seitdem der 36-Jährige das Amt als Cheftrainer Anfang Dezember übernommen hat, läuft es wieder bei RB Leipzig. Aus insgesamt acht Bundesliga-Spielen holte die Mannschaft fünf Siege und zwei Remis unter Tedesco. "Wir gewinnen wieder Spiele! Wir spielen gut, sind gefährlich, haben über weite Strecken die Kontrolle. Wir machen immer noch ein paar Fehler, aber das gehört dazu. Wir sind wieder auf dem richtigen Weg, die Mannschaft hat Vertrauen in die Spielidee“, weiß auch Emil Forsberg, der in der 64. Spielminute für Olmo eingewechselt wurde.
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Nach langer Verletzungspause kam Olmo in dieser Saison nur sehr langsam in Fahrt, aber gegen Köln blühte der Spanier richtig auf. Sein erstes Tor und seine erste Vorlage der Saison standen am Ende auf seinem Konto und insgesamt war der 23-Jährige immer wieder ein Unruheherd in der Offensive. Dementsprechend fröhlich war Olmo auch nach dem Spiel: "Ich fühle mich gut und bin selbstbewusst. Ich spiele immer mehr. Jetzt geht es darum, fit zu bleiben, damit ich dem Team noch mehr helfen kann."

Leipziger Effektivität gegen Kölner Kämpfer
Angetrieben vom eigenen Publikum zeigte sich Leipzig an diesem Abend besonders effizient, denn die ersten drei Torschüsse landeten direkt im Netz. Dieser Effektivität hatte Köln trotz 9:6 Schüssen nichts entgegenzusetzen. Zwar liefen die Gäste knapp vier Kilometer mehr und zogen fast 30 Sprints mehr an, in der Offensive fehlte aber die richtige Durchschlagskraft ohne Top-Stürmer Anthony Modeste.
Auch wenn Tim Lemperle erst mit dem Abpfiff das 1:3 köpfte, stellte dieser Treffer Steffen Baumgart am Ende zufrieden: "Über unser Tor habe ich mich gefreut, weil die Jungs sich dafür belohnt haben, weiter mutig nach vorne gespielt zu haben. Für mich ist entscheidend, dass die Jungs ergebnisunabhängig weiterarbeiten. Das haben sie getan. Sie haben sich nicht aufgegeben.“
Ebenfalls weiter arbeiten muss RB Leipzig: Für die Sachsen geht es bereits am Donnerstag in der Europa League gegen Real Sociedad weiter. Auf internationaler Bühne will die Mannschaft ebenfalls ihre starke Form präsentieren, um dann am 23. Spieltag gegen Hertha BSC die nächsten Zähler für das enge Rennen um Europa mitzunehmen.
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