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RB Leipzig: Angelino in der Taktik-Analyse

Leipzigs kleinster Spieler ist zugleich einer der größten: Angelino glänzt auf der linken Außenbahn bei RB Leipzig. bundesliga.de analysiert, wie wichtig der Spanier für das Team von Julian Nagelsmann ist.

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Offiziell ist Angelino Linksverteidiger. Doch diese Bezeichnung wird seiner Rolle bei RB Leipzig nicht gerecht. Denn im System von Julian Nagelsmann übernehmen die Außenverteidiger auch die Rolle von Außenstürmern. Gut, wenn man auf links einen Mann wie Angelino zur Verfügung hat, der zum modernen Typus des Linksverteidigers zählt und der den Offensivdrang im Blut hat.

Der Spanier, und sein Gegenpart Nordi Mukiele auf rechts, nehmen die Abwehrketten der Bundesliga in die Zange. Immer wieder spielt Leipzig kluge Bälle hinter die Verteidigung. In diese Räume stoßen dann Angelino und Mukiele vor. Besonders Angelino kommt diese Spielweise gelegen. Mit seinem enormen Antritt ist er von den Verteidigern kaum zu stoppen, wenn er hinter ihren Rücken davonläuft.

Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann verrät: "Wir haben tiefe Läufe mit Steckpässen in die Gefahrenzone des Gegners explizit trainiert." Und so kommt Angelino immer wieder in gefährliche Abschlusspositionen. Mindestens zwei Torschüsse pro Spiel hat der 23-Jährige im Schnitt. Die ersten beiden seiner drei Saisontore erzielte er dabei kurioserweise mit dem Kopf – obwohl er nur 1,71 Meter groß ist. "Wir haben schon Witze gerissen, dass Angel per Kopf schon genauso viele Tore erzielt hat wie Alexander Sörloth und ich", sagte Stürmer Yussuf Poulsen. "Und das obwohl wir beide ungefähr drei Mal so groß sind wie er."

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Angelino hat allerdings auch ein feines Füßchen, wie er am 7. Spieltag beim 3:0-Sieg gegen den SC Freiburg bewiesen hat. Da verwandelte er einen Freistoß direkt. Der Spanier ist im Gesamtpaket ein herausragender Fußballspieler. Derzeit ist er noch von Manchester City ausgeliehen. In Leipzig wollen sie aber gerne noch lange auf seine Qualitäten setzen.