
Playoffs zur WM: Edin Džeko und Patrik Schick retten ihre Teams
Am Donnerstagabend fanden die acht Halbfinals der vier Playoff-Pfade (A-D) statt. Aus der Bundesliga kämpften zahlreiche Spieler um den Einzug in die vier Finalspiele am 31. März.
In der frühen Partie schaltete die Türkei mit Atakan Karazor (VfB Stuttgart), Ozan Kabak (TSG Hoffenheim) und Salih Özcan (Borussia Dortmund) Rumänien mit 1:0 aus. Siegtorschütze war Ferdi Kadioglu von Brighton & Hove Albion. Die Türkei trifft im Finale auf Kosovo.
Ab 20:45 Uhr standen sieben UEFA-Partien an. Der Türkei folgen Polen, Kosovo, Italien, Schweden und Dänemark in die Endspiele, die am 31. März stattfinden.
Džeko ermöglicht Weiterkommen
Bosnien und Herzegowina rettete sich bei seinem Auswärtsspiel in Wales auf den letzten Drücker in die Verlängerung. Torschütze zum 1:1 in der 86. Minute: Schalke-Superstar Edin Džeko. Der Sturmtank köpfte eine Flanke des ehemaligen Leverkuseners Kerim Alajbegovic ein.
Neben Džeko waren auch S04-Abwehrchef Nikola Katić und Stuttgarts Ermedin Demirović Teil der Anfangself. In der Schlussviertelstunde der regulären Spielzeit kamen Karlsruhes Dženis Burnić und Gladbachs Haris Tabaković noch aufs Feld.
In der Verlängerung konnte sich keine der beiden Nationen durchsetzen. Folgerichtig gab es Elfmeterschießen. Dort scheiterte zunächst VfB-Stürmer Demirović gegen Keeper Karl Darlow. Weil aber auch die Waliser zweimal verschossen, konnte Alajbegovic Bosnien schließlich ins Finale gegen Italien schießen. Und der 18-Jährige behielt die Nerven! Riesenjubel beim Team von HSV-Legende Sergej Barbarez.
Schick und Co. halten Druck stand
Ins Elfmeterschießen ging es auch für Tschechien mit dem Leverkusener Patrik Schick und die Hoffenheimer Vladimir Coufal und Robin Hranáč. Schick hatte die Gäste nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand gegen Irland durch einen Elfmeter wieder auf 1:2 herangebracht und damit den Weg für die Verlängerung geebnet.
Nachdem sich auch dort kein Sieger gefunden hatte, musste die Entscheidung vom Punkt herbeigeführt werden. Den ersten Fehlschuss leistete sich Mojmir Chytil für Tschechien. Doch Ex-Leverkusen-Torhüter Matěj Kovář parierte zweimal, sodass Jan Kliment nach dem zwischenzeitlichen 3:3 durch Schick mit dem 4:3 das Finale eintütete. Für Tschechien geht es nun gegen Dänemark.

Sieben Tore zwischen Vavro und Asllani
Einen spektakuläres Spiel lieferten sich auch die Slowakei und der Kosovo. Bei den Gastgebern standen Wolfsburgs Denis Vavro und Bochums Matúš Bero auf dem Feld. Aufseiten der Gäste liefen die Hoffenheimer Fisnik Asllani und Albian Hajdari sowie Augsburgs Elvis Rexhbecaj und Düsseldorfs Florent Muslija von Beginn an auf.
Der Kosovo lag zur Halbzeit mit 1:2 hinten, drehte die Partie in Halbzeit aber durch die Treffer von Asllani und Muslija. Kreshnik Hajrizi stellte auf 4:2. Kurz vor dem Abpfiff fiel noch das 3:4 aus Sicht der Slowaken durch David Strelec.

Mæhle und Co. feiern Kantersieg
Einen Sieg gab es auch für Kölns Jakub Kamiński und Wolfsburgs Kamil Grabara, die mit Polen Albanien 2:1 schlagen konnten. Für die Weiß-Roten erzielte der frühere Bayern- und Dortmund-Star Robert Lewandowski das zwischenzeitliche 1:1. Im Finale wartet auf Kamiński und Co. das Duell gegen Schweden.
Locker ins Finale zog dagegen Dänemark mit den Bundesliga-Stars Joakim Mæhle und Christian Eriksen (beide Wolfsburg), Nikolas Nartey (Stuttgart) und Frederik Rønnow (Union) ein - Endstand 4:0. Im Finale trifft Danish Dynamite wie erwähnt auf Tschechien.
In zwei weiteren Spielen schlugen Italien Nordirland mit 2:0 und Schweden die Ukraine mit 3:1.

Am Dienstag geht es weiter
Die Finalpaarungen im Überblick:
Bosnien und Herzegowina - Italien
Schweden - Polen
Kosovo - Türkei
Tschechien - Dänemark





















