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Marcel Sabitzer bejubelt sein Tor mit Michael Gregoritsch, Phillipp Mwene und Paul Wanner gegen Algerien
Marcel Sabitzer bejubelt sein Tor mit Michael Gregoritsch, Phillipp Mwene und Paul Wanner gegen Algerien - © IMAGO/Nick Tre. Smith/Icon Sportswire
Marcel Sabitzer bejubelt sein Tor mit Michael Gregoritsch, Phillipp Mwene und Paul Wanner gegen Algerien - © IMAGO/Nick Tre. Smith/Icon Sportswire
bundesliga

Österreich mit Bundesliga-Power gegen Spanien

Auf Österreich wartet am 2. Juli in Los Angeles mit Spanien ein harter Brocken im WM-Sechzehntelfinale – doch die große Hoffnung trägt beim ÖFB einen bekannten Namen: Bundesliga.

Ein Münchner bediente einen Dortmunder, zuvor hatte ein Ex-Münchner einen Ex-Bremer in Szene gesetzt. Den Last-Minute-Ausgleich bereitete ein Dortmunder gemeinsam mit einem Augsburger für einen Ex-Frankfurter und Ex-Stuttgarter vor. Beim dramatischen 3:3 gegen Algerien, das Österreich erstmals seit 1982 in eine WM-K.-o.-Runde brachte, steckte in jedem Treffer Bundesliga-DNA.

Die Rede ist von Konrad Laimer, Marcel Sabitzer, David Alaba,  Marko Arnautović, nochmal Sabitzer und Saša Kalajdžić. Schon beim Turnierauftakt hatte Bremens Romano Schmid nach Vorarbeit von Leipzigs Xaver Schlager getroffen. 

Bayerns "aggressive Leader" dominiert

Das ÖFB-Team made in Germany

Insgesamt 14 aktuelle Bundesliga-Profis gehören zum österreichischen WM-Kader. Gegen Algerien standen mit Konrad Laimer, Marcel Sabitzer, Romano Schmid, Xaver Schlager, Nicolas Seiwald, Phillipp Mwene, Philipp Lienhart und Stefan Posch gleich acht von ihnen in der Startelf. Michael Gregoritsch wurde eingewechselt, Alexander Prass, Marco Friedl, Carney Chukwuemeka, Dejan Ljubicic und Patrick Wimmer saßen auf der Bank.

Dazu kommen mit Marko Arnautović, David Alaba, Florian Grillitsch, Paul Wanner, Kevin Danso, Alessandro Schöpf und Saša Kalajdžić sieben weitere Profis mit Bundesliga-Vergangenheit. "Wir haben begonnen, ein Fußballmärchen zu schreiben – und wir möchten es weiterschreiben", sagte Letztgenannter nach seinem wichtigen Jokertor.

Der Architekt dieses österreichischen Fußballmärchens ist mit Ralf Rangnick ein weiteres bekanntes Bundesliga-Gesicht. Der frühere Trainer von Stuttgart, Hannover, Hoffenheim, Schalke und Leipzig prägte den deutschen Fußball mit seiner Idee von intensivem Pressing und mutigem Offensivspiel – und will Österreich so nun auch gegen Spanien zum Erfolg führen.

Gregoritsch gewinnt "Fair Play of the Season"-Award

Österreich jagt das nächste WM-Märchen

Mit Ausnahme der Niederlage gegen Argentinien ging Rangnicks Plan bislang voll auf. Jetzt wartet mit Spanien zwar der Gruppensieger und klare Favorit, wirklich überzeugt hat "La Furia Roja" bei dieser WM aber noch nicht. Bezeichnend: Leverkusens Alejandro Grimaldo, der einzige aktuelle Bundesliga-Profi im spanischen Kader, wartet noch auf seinen ersten Einsatz.

Österreich dagegen vertraut auf seine Bundesliga-Power. Mit dem Momentum aus dem Last-Minute-Wunder soll das Fußballmärchen nun weitergehen.

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