Zusammenfassung

  • Nuri Sahin möchte nach seiner Karriere Dortmunder Coach werden.

  • Gegenüber dw.com spricht der Borussia-Spieler über seine Jugendliebe.

  • "Ich möchte den Club wachsen sehen und ein Teil davon sein."

Dortmund - Nuri Sahin wechselte mit zwölf Jahren zu Borussia Dortmund, träumte davon, eines Tages für die Profis aufzulaufen. Heute - im Alter von 29 - hat der gebürtige Lüdenscheider 219 Bundesliga-Spiele für den BVB bestritten. Wo er sich in zehn Jahren sieht, wollten die Kollegen der Deutschen Welle vom 52-maligen türkischen Nationalspieler wissen: "An der Seitenlinie in unserem Stadion, als Trainer dieses Vereins."

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Sahin liebt Schwarz-Gelb. Zweimal trieb es ihn fort, einmal für ein Jahr auf Leihbasis zu Feyenoord Rotterdam, einmal ebenfalls für ein Jahr dauerhaft zu Real Madrid, wo er zudem knapp sechs Monate an den FC Liverpool ausgeliehen wurde. Der Mittelfeldakteur wollte einen Traum verfolgen, ließ seine große Fußballliebe dabei hinter sich. "Aber tief in meinem Herzen wusste ich immer: Nein, ich möchte ein Teil von Borussia Dortmund sein, ich möchte mit Dortmund etwas gewinnen. Ich möchte den Club wachsen sehen und ein Teil davon sein. Ich brauche das, um ein glückliches Leben zu führen", sagt er gegenüber dw.com.

Geschichte noch lange nicht beendet

Nuri Sahin bei seinem Debüt 2005 © imago

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Die Story von Sahin ist eine, die - um das Phrasenschwein zu füttern - nur der Fußball schreibt. Einst Balljunge bei der Borussia, dann Profi, mittlerweile Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger und Champions-League-Finalist. Welche Erfolge kommen in den nächsten Jahren noch dazu? Als Aktiver bleiben dem Spielgestalter aus der Tiefe noch einige Jahre, um weitere Titel zu sammeln. Geht es nach ihm, kommen als Coach noch Möglichkeiten, die BVB-Erfolgsgeschichte weiter zu schreiben, dazu.

Sein Erfolgsrezept? "Du musst im Kopf frei sein, musst glücklich sein. Du musst das, was du tust, von ganzem Herzen tun", äußert er im Interview mit der Deutschen Welle. Sahin hat sein Glück gefunden. Egal, welche Aufgaben noch auf ihn zukommen werden - er wird sie mit Konzentration und Leidenschaft angehen, daran besteht kein Zweifel.

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