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FREIBURG IM BREISGAU, GERMANY - DECEMBER 14: Carney Chukwuemeka, Niklas Suele and Maximilian Beier of Borussia Dortmund look on after the Bundesliga match between SC Freiburg and Borussia Dortmund at Europa-Park Stadion on December 14, 2025 in Freiburg im Breisgau, Germany. (Photo by Daniela Porcelli/Getty Images)
FREIBURG IM BREISGAU, GERMANY - DECEMBER 14: Carney Chukwuemeka, Niklas Suele and Maximilian Beier of Borussia Dortmund look on after the Bundesliga match between SC Freiburg and Borussia Dortmund at Europa-Park Stadion on December 14, 2025 in Freiburg im Breisgau, Germany. (Photo by Daniela Porcelli/Getty Images) - © Daniela Porcelli
FREIBURG IM BREISGAU, GERMANY - DECEMBER 14: Carney Chukwuemeka, Niklas Suele and Maximilian Beier of Borussia Dortmund look on after the Bundesliga match between SC Freiburg and Borussia Dortmund at Europa-Park Stadion on December 14, 2025 in Freiburg im Breisgau, Germany. (Photo by Daniela Porcelli/Getty Images) - © Daniela Porcelli
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Mit 30 Jahren: Niklas Süle beendet seine Karriere

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Völlig überraschend hat Niklas Süle im Sky-Podcast "Spielmacher" seinen Abschied von der großen Fußballbühne bekanntgeben. Für den fünffachen deutschen Meister ist im Sommer endgültig Schluss.

„Ich möchte bekanntgeben, dass ich meine Karriere im Sommer beenden werde“, verkündete Niklas Süle im Podcast „Spielmacher“. Im Alter von 30 Jahren hängt der Abwehrspieler von Borussia Dortmund damit seine Fußballschuhe bereits an den Nagel. Auslöser für diese Entscheidung ist seine Verletzung beim Spiel gegen die TSG Hoffenheim am 30. Spieltag.

Süle schildert traumatische Szenen

„Was ich empfunden habe, als unser Doc in der Kabine in Hoffenheim den Schubladentest gemacht hat (ein Test, um einen möglichen Kreuzbandriss festzustellen, d. Red.), den Physio anschaute und den Kopf schüttelte, der Physio es ebenfalls gemacht hat und auch keinen Anschlag gemerkt hat, da bin ich in die Dusche und habe zehn Minuten geweint. In der Situation dachte ich wirklich: ‚Das ist gerissen‘“, erzählt Süle von den Szenen, nach dem er sich am 30. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim am Knie verletzte.

„Als ich am nächsten Tag ins MRT gekommen bin und die gute Nachricht erhalten habe (dass es doch kein Kreuzbandriss ist), war für mich zu tausend Prozent klar, dass es vorbei ist. Ich konnte mir nichts Schlimmeres vorstellen, als mich eigentlich auf die Zeit danach zu freuen – unabhängig zu sein, in den Urlaub zu gehen, Zeit mit meinen Kindern zu verbringen – dann aber meinen dritten Kreuzbandriss verarbeiten zu müssen.“

Erfolgreiche Karriere geht zu Ende

Bei der TSG Hoffenheim feierte Süle 2013 sein Debüt in der Bundesliga. Dort reifte der Innenverteidiger auch zum Nationalspieler, ehe er 2017 zum Rekordmeister FC Bayern München wechselte. Mit den Bayern gewann er in den darauffolgenden Jahren fünf deutsche Meistertitel, zwei DFB-Pokalsiege und den Gewinn der Champions League. 2022 zog es ihn schließlich zu Borussia Dortmund, wo er nun seine erfolgreiche Karriere beenden wird.

Insgesamt steht Süle bei stolzen 299 Einsätzen (16 Tore, 12 Vorlagen) in der Bundesliga. Sein großer Wunsch wäre es, sich mit seinem 300. Einsatz zu verabschieden. "Im allercoolsten Fall kriege ich noch mal zehn Sekunden oder eine Minute oder wenn Niko Kovac möchte auch fünf, das kriege ich hin. Hauptsache, ich komme rein, mache mein 300. Bundesligaspiel vor 80.000 Zuschauern, vor meinen Liebsten", so der BVB-Star im "Spielmacher"-Podcast.