
Match-Facts-Analyse: Vušković - Hamburgs Volltreffer
Selten ist ein Leihspieler irgendwo so gut eingeschlagen wie Luka Vušković beim Hamburger SV. Der Innenverteidiger hat mit so einigen Topwerten geglänzt und wird somit nun zu einem schmerzhaften Abgang. Der 19-Jährige in der Analyse.
Immerhin ein Vušković wird in der Spielzeit 2026/27 wieder das Trikot des Hamburger SV tragen. So läuft im November die Doping-Sperre für Mario Vušković ab, der Ende 2022 mit einer vierjährigen Trainings- und Spielsperre belegt wurde und somit schon länger auf sein großes Comeback brennt.
Mit Bruder Luka Vušković wird er bei den Hanseaten aber wohl nicht mehr zusammen spielen, der 19-Jährige wird von seinem Stammverein Tottenham Hotspur im Anschluss an seine einjährige Leihe voraussichtlich nicht ziehen gelassen. "Im Fußball weiß man nie, aber die Chance ist sehr, sehr, sehr klein", schätzte der kroatische Innenverteidiger die Situation nach seinem somit letzten Heimspiel im Volkspark am Spieltag 33 schon ganz realistisch ein.

Der Mann mit dem Tor des Jahres 2025
Warum sollten die Londoner ihn auch dauerhaft abgeben? Schließlich entpuppte sich Vušković Stippvisite an der Elbe als Volltreffer für alle Seiten. Das große Talent ist nicht nur der zweikampfstärkste Spieler der Bundesliga-Saison 2025/26 (70 Prozent gewonnener Duelle), er hat auch mehr Tore geschossen als jeder andere Defensivspieler (sechs).
In Erinnerung bleiben wird den Fans der Rothosen insbesondere dessen Treffer per Skorpion-Kick beim 3:2-Sieg im Nordderby gegen den SV Werder Bremen - das Kunststück wurde schließlich zum Tor des Jahres 2025 gewählt. Und wohl auch dank Vušković freut sich der Aufsteiger auf ein weiteres Jahr in der Bundesliga. Wenn das mal nicht ein großer Trost ist?










