
Lennart Karl spricht über sein Bayern-Comeback
Lennart Karl arbeitet an seiner Rückkehr. Der Youngster des FC Bayern München hat die Weltmeisterschaft 2026 wegen eines Muskelbündelrisses verpasst. Derzeit absolviert er seine Reha an der Säbener Straße. Das sagt er zu seinen Comeback-Plänen.
Ob die Weltmeisterschaft 2026 für Deutschland besser gelaufen wäre, hätte sich Lennart Karl nicht kurz vor Turnierbeginn verletzt? Es ist eine hypothetische Frage, aber es sah alles danach aus, als hätte Bundestrainer Julian Nagelsmann den 18-Jährigen vom FC Bayern München als Stammspieler eingeplant. Mit seiner trickreichen und unbekümmerten Spielweise hätte er der deutschen Offensive vielleicht gutgetan.
Doch kurz vor dem Turnier setzte ihn ein Muskelbündelriss außer Gefecht. Jetzt arbeitet Karl in der Reha an seiner Rückkehr. Mit den Vereinskanälen des FCB sprach er über sein Comeback. "Wenn du wieder auf dem Platz stehst, merkst du, wie sehr dir das alles gefehlt hat", sagte er, nachdem er in dieser Woche an der Säbener Straße erste Übungen absolvieren konnte.
Karl will nichts überstürzen
Bis er wieder gemeinsam mit dem Team trainieren kann, wird es noch einige Zeit dauern. Die Zeit bis zum Trainingsauftakt am 20. Juli dürfte zu knapp sein. Stattdessen beschreibt Karl sein Programm so: "Für mich heißt es erstmal nur Fahrrad fahren, vorsichtig joggen – noch alles dosiert. Dann erst geht es auf den Platz mit Lauftraining und ersten Übungen am Ball."
Der Youngster betont, dass er "nichts überstürzen" will. Denn das Wichtigste ist schließlich, dass er wieder sein volles Leistungsniveau erreicht und keinen Rückschlag auf dem Weg zurück erleidet. "Der Austausch mit den Ärzten und Athletiktrainern ist jeden Tag da, wir schauen sehr genau, wie der Muskel reagiert", erklärt er.

Unterstützung von Verein und Familie
Lennart Karl bekommt die volle Unterstützung bei seiner Arbeit fürs Comeback – sowohl vom Verein als auch von seiner Familie. Das gibt ihm Zuversicht, betont er: "Was mir geschrieben wurde, hat mir viel Freude bereitet und Kraft gegeben. Alle haben mir klar gemacht: Verletzungen gehören dazu, entscheidend ist, wie du zurückkommst. Das ist mein Antrieb."
Und vielleicht wird er ja in der Zukunft auch für die deutsche Nationalmannschaft der Hoffnungsträger, mit dem die nächsten Turniere erfolgreicher verlaufen...
