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Karim Adeyemi hat sich erstmals zu den Berichten über seinen Strafbefehl geäußert
Karim Adeyemi hat sich erstmals zu den Berichten über seinen Strafbefehl geäußert - © Sebastian Widmann/Bundesliga
Karim Adeyemi hat sich erstmals zu den Berichten über seinen Strafbefehl geäußert - © Sebastian Widmann/Bundesliga
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"Riesiger Fehler": Adeyemi äußert sich zur Waffen-Affäre

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Nicht mit Leistungen auf dem Rasen, sondern mit außersportlichen Themen sorgte Karim Adeyemi in der Länderspielpause für Schlagzeilen. Nun äußerte sich der Offensivstar von Borussia Dortmund erstmals selbst zur Situation um seinen Strafbefehl, den er wegen illegalem Waffenbesitzes erhalten hatte.

"Ihr habt sicher die Schlagzeilen über mich in den letzten Tagen gesehen", schreibt der BVB-Star in einer Story auf seinem Instagram-Account. "Es fällt mir nicht leicht, darüber zu sprechen: Anfang 2024 habe ich aus Leichtsinn und ohne wirklich drüber nachzudenken, was ich da tat, eine sogenannte 'Mystery Box' im Internet bestellt. Darin befanden sich auch Gegenstände, die waffenrechtlich nicht erlaubt sind", schildert Adeyemi.

Das Paket sei viele Monate später zugestellt worden und durch einen Zufall ungeöffnet bei der Polizei gelandet. "Trotzdem war es ein riesiger Fehler. Einer, der mir sehr leid tut, mich viel gekostet hat und den ich zutiefst bereue. Ich weiß, dass ich in der Öffentlichkeit stehe und eine Vorbildfunktion habe. Der bin ich dabei nicht gerecht geworden", erklärt der Nationalspieler.

Völler: "Das ist nicht in Ordnung"

Es schmerze ihn, dass er so leichtfertig gehandelt habe, betont Adeyemi und sieht sich nun selbst in der Pflicht: "Ich habe daraus gelernt und verspreche euch, dass ich solche Fehler in Zukunft vermeiden werde. Danke an alle, die mir trotzdem Vertrauen und Unterstützung schenken", schreibt der 23 Jahre alte Offensivallrounder, der in der Länderspielpause beim DFB-Team nicht zum Einsatz kam.

Beim 2:0-Erfolg in Luxemburg fehlte er gelb-gesperrt, das 6:0 gegen die Slowakei verfolgte Adeyemi komplett von der Bank aus. "Das ist nicht in Ordnung. Das ist naiv oder dumm, egal, wie man es nennt", hatte DFB-Sportdirektor Rudi Völler den BVB-Star nach erfolgter WM-Qualifikation getadelt: "Wir wollten jetzt auch hinter dem Jungen stehen. Das haben wir gemacht. Das ist trotzdem kritisch, aber wir wollen ihn natürlich auch nicht verdammen", betonte der Weltmeister von 1990.