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Das letzte Duell der beiden wurde im Pokal ausgetragen: Nach 120 Minuten stand kein Sieger fest, der BVB entschied es dann für sich im Elfmeterschießen
Das letzte Duell der beiden wurde im Pokal ausgetragen: Nach 120 Minuten stand kein Sieger fest, der BVB entschied es dann für sich im Elfmeterschießen - © IMAGO/Fotostand / Racocha
Das letzte Duell der beiden wurde im Pokal ausgetragen: Nach 120 Minuten stand kein Sieger fest, der BVB entschied es dann für sich im Elfmeterschießen - © IMAGO/Fotostand / Racocha
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Diese Schlüsselspieler solltest du am Freitagabend im Blick haben!

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Ob Torgarant Serhou Guirassy, ein formstarker Julian Brandt oder Comebacker Can Uzun: Im kommenden Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund können beide Vereine jeweils auf wichtige Stars zurückgreifen! bundesliga.de zeigt Dir, welche Spieler am Freitagabendspiel das Zünglein an der Waage sein könnten.

Am Freitagabend steigt das Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund. Der Blick geht dabei nicht nur auf die Tabellenkonstellation, sondern vor allem auf die Akteure, die diesem Spiel ihren Stempel aufdrücken können. Beide Teams verfügen über Schlüsselspieler, die mit ihrer Qualität, Erfahrung und auch Momentum den Unterschied ausmachen. Wer am Ende die Oberhand behält, wird daher maßgeblich davon abhängen, welche dieser Protagonisten ihre Leistung im direkten Duell abrufen können.

Wird das Duo Brandt & Guirassy das Topspiel am Freitagabend für den BVB entscheiden? - IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal

>>> Für welche Schlüsselspieler entscheidest du dich im Fantasy Manager?

Ritsu Dōan: Allrounder der SGE

Ritsu Dōan schlug bei Eintracht Frankfurt sofort ein: vier Tore und vier Vorlagen machen ihn mit acht Scorerpunkten zum Topscorer der Hessen. Er ist einer der aktivsten Offensivspieler (26 Torschüsse, an 45 Abschlüssen beteiligt), extrem lauf- und für einen Offensivspieler zweikampfstark (48 Prozent gewonnen) sowie bei Standards gefährlich. Gegen Dortmund wartet er allerdings noch auf sein erstes Erfolgserlebnis – alle acht Bundesliga-Duelle gingen verloren. Da wäre das Spiel am kommenden Freitag doch ein geeigneter Zeitpunkt...

Serhou Guirassy: Dortmunds Torgarant

Serhou Guirassy ist mit fünf Toren zwar erneut bester BVB-Torschütze, steckt aber zurzeit etwas in einer Flaute: In den letzten elf Spielen traf er nur einmal und blieb zuletzt sechsmal in Folge torlos – erstmals seit 2022. Aber: Vier seiner fünf Saisontore waren 1:0-Führungstreffer (Bundesliga-Bestwert), somit könnte er auch am Freitag als "Dosenöffner" fungieren. Chancen hatte er reichlich, vergab jedoch sechs von neun Großchancen – das ist Liga-Höchstwert. Sein Einsatz und seine Präsenz stimmen jedoch, die Zweikampfquote des Stürmers liegt bei 42 Prozent. Vom Punkt ist er meist sicher und verwandelte elf von 13 Bundesliga-Elfmetern. Der Schlüssel zum Erfolg im Topspiel?

Rasmus Kristensen: Mit ihm steht und fällt die SGE-Abwehr

Rasmus Kristensen ist seit seinem Wechsel zur Eintracht Stammspieler und stabilisiert die rechte Abwehrseite. Mit ihm kassierte Frankfurt deutlich weniger Gegentore (13 in 878 Minuten) als ohne ihn (17 in 472 Minuten). Der Däne setzt auch offensive Akzente und strahlte zum Ende der Vorsaison auch Torgefahr aus (sechs Tore, drei davon an den letzten drei Spieltagen). In der laufenden Saison traf er bislang nur einmal, vielleicht kann er nun neben seinem starken Defensivspiel auch nach vorne wieder Akzente setzen.

>>> So sieht die aktuelle Tabelle aus!

Felix Nmecha: der gesetzte Mittelfeldmotor

Der Nationalspieler ist ein Dauerbrenner - an allen 15 Spieltagen war er im Einsatz, beeindruckende zwölf Mal von Beginn an. Mit einem Tor und zwei Vorlagen kommt er auf drei Scorerpunkte, alle seine Bundesliga-Tore erzielte er jedoch in Heimspielen. Der lauf- und zweikampfstarke Mittelfeldspieler (52 Prozent gewonnene Duelle, 11,6 km pro Spiel) bringt zudem Tempo mit, muss seine Leistungen jedoch langfristig stabil bestätigen. Felix Nmecha ist da, wenn er gebraucht wird - so auch im intensiven Spiel am Freitag?

Nathaniel Brown: der blitzschnelle Youngster

Nathaniel Brown eroberte sich im November 2024 einen Stammplatz auf der linken Seite der Eintracht. Der 22-Jährige kommt in dieser Saison auf ein Tor und drei Vorlagen und überzeugt trotz defensiver Rolle mit starker Offensivbilanz (13 Scorerpunkte in 41 Bundesliga-Spielen). Brown ist Frankfurts schnellster Spieler (35,8 km/h) und defensiv stabil mit 53 Prozent gewonnenen Zweikämpfen. Der Youngster ist bei der SGE sowohl in den Aktionen nach vorne als auch nach hinten nicht mehr wegzudenken, somit wird er auch am Freitagabend eine Schlüsselrolle einnehmen.

>>> Endlich wieder Bundesliga!

Nico Schlotterbeck: der BVB-Abwehrchef schlechthin

Nico Schlotterbeck kehrte nach fast sechs Monaten Verletzungspause im September zurück und ist seitdem gesetzt: elf Einsätze, immer über 90 Minuten, sechsmal führte er die Schwarz-Gelben sogar als Kapitän auf den Platz. Er ist zentral für den Dortmunder Spielaufbau (85 Ballaktionen pro 90 Minuten) und bringt überraschend offensive Impulse: vier Torvorlagen in der Vorsaison, zudem erstmals als Eckenschütze erfolgreich. Defensiv solide, mit Fokus auf Balleroberung – und insgesamt ein wichtiger Fixpunkt der BVB-Abwehr.

Ansgar Knauff: In jedem Wettbewerb ist er treffsicher

Ansgar Knauff kam in 14 von 15 Bundesliga-Spielen zum Einsatz, fehlte lediglich einmal erkrankt und erzielte bislang zwei Ligatore. Auch in Champions League und DFB-Pokal war er schon in der laufenden Saison erfolgreich. Der flexible Offensivspieler bringt vor allem Tempo ins Frankfurter Spiel (35,5 km/h, nur Nathaniel Brown ist bei der SGE schneller als der Stürmer) und ist gegen seinen Ex-Klub BVB garantiert nicht nur besonders motiviert, sondern auch ein potenzieller Impulsgeber.

Karim Adeyemi: Der pfeilschnelle Wirbelwind im BVB-Sturm

Trotz seiner Leistungsschwankungen ist Karim Adeyemi konstant im Einsatz: 15 Spiele bestritt der Nationalspieler, allerdings nie über 90 Minuten. Mit vier Ligatoren und insgesamt fünf Scorerpunkten gehört er zu den produktiveren BVB-Offensivspielern. Seine größte Waffe bleibt das Tempo (bis 35,8 km/h): Zwei seiner Tore fielen nach Kontern, was ligaweit fast Spitze ist – lediglich Kane läuft ihm mit drei Toren nach Kontern den Rang ab. Adeyemi sprintet zudem am häufigsten im BVB-Team und arbeitet inzwischen auch defensiv mit. Der facettenreiche Stürmer kann im Duell gegen die Eintracht den Unterschied machen.

Überall erfolgreich: Knauff traf in dieser Saison sowohl schon in der Liga, als auch im Pokal und in der Königsklasse - Christian Kaspar-Bartke

Can Uzun: Der Shootingstar ist zurück!

Can Uzun startete furios in die Bundesliga-Saison und erzielte an den ersten fünf Spieltagen jeweils ein Tor – ein neuer Vereinsrekord der Eintracht. Danach ließ seine Form etwas nach, ehe ihn Anfang November eine Muskelverletzung stoppte. Zum Jahresende kehrte er zurück und wurde zweimal eingewechselt. Der im zentralen Mittelfeld als Achter oder Zehner eingesetzte Youngster ist mit fünf Treffern zweitbester Torschütze seines Teams und hat damit bereits mehr Tore erzielt als in der gesamten Vorsaison. Zusätzlich bereitete er drei Tore vor und gehört damit zu den Top-Scorern der Hessen. Uzun ist sehr abschussfreudig, gab die zweitmeisten Torschüsse im Team ab und überzeugt trotz seines jungen Alters durch Abgeklärtheit und Abschlussstärke.

Julian Brandt: Offensivstar mit positivem Momentum

Julian Brandt kommt in dieser Bundesliga-Saison auf sieben Startelf- und fünf Joker-Einsätze und ist mit sechs Scorerpunkten (vier Tore, zwei Vorlagen) aktuell Top-Scorer von Borussia Dortmund. In seinen letzten beiden Startelfeinsätzen traf er jeweils, darunter in den Heimspielen gegen Hoffenheim und Mönchengladbach. Besonders auffällig ist seine Effektivität als Joker: Zwei seiner vier Tore erzielte Brandt als nach Einwechslung, insgesamt kommt er damit auf 17 Joker-Tore in der Bundesliga – Bestwert unter allen aktiven Spielern. Am 5. Spieltag in Mainz sprang er kurzfristig für den erkrankten Serhou Guirassy in die Startelf und bereitete beim 2:0-Sieg beide Treffer vor.

Unter Trainer Niko Kovač wird Brandt im Gegensatz zu früher kaum noch auf verschiedenen Positionen eingesetzt, sondern spielt überwiegend zentral im offensiven Mittelfeld. Die BVB-Offensive ist mehr als bereit für das hitzige Verfolgerduell!