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Mit Hertha-DNA zur Rettung: Pal Dardai übernimmt gemeinsam mit Andreas "Zecke" Neuendorf bei Hertha BSC

Pal Dardai ist zurück als Cheftrainer bei Hertha BSC. Der 44-Jährige übernimmt das Amt von Bruno Labbadia und soll den Hauptstadtclub aus dem unteren Tabellendrittel führen. An Dardais Seite wird Andreas „Zecke“ Neuendorf als Co-Trainer zu den Profis zurückkehren. Die Berliner Rettungsmission wird also aus großen Identifikationsfiguren bestehen und soll den gewünschten Aufschwung bringen.

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Hertha BSC befindet sich mal wieder im Umbruch und die Rettungsmission des Hauptstadtclubs ist bereits in vollem Gange. Mit Pal Dardai bekommen die Berliner einen Cheftrainer, der die Hertha-DNA im Blut hat. 2015 übernahm der Ungar die Profis vom damaligen Trainer Jos Luhukay und führte sie vom 17. Tabellenplatz zum Klassenerhalt (Platz 15 wurde erst am letzten Spieltag gesichert), danach ging es zunächst aufwärts. Bis heute ist Dardai ein absoluter Fan-Liebling und genießt einen großen Rückhalt bei den Anhängern der Hertha. In 286 Bundesliga-Partien spielte er für Hertha (17 Tore) und ist damit der Rekordspieler der Berliner.

Der 44-jährige Pal Dardai gehört immer noch zur jungen Garde der Bundesliga-Trainer. Dennoch saß er schon 151 Mal in der Bundesliga auf der Hertha-Bank - nur Fiffi Kronsbein und Jürgen Röber kommen auf mehr Bundesliga-Spiele als Cheftrainer der Hertha. In den ersten beiden kompletten Spielzeiten unter Dardai belegte Hertha die Plätze sieben (2015/16) und sechs (2016/17). Insgesamt holte der Ungar 54 Siege als Trainer des Hauptstadtclubs. Mehr Siege als Hertha-Trainer verbuchten in der langen Bundesliga-Historie der Berliner lediglich Helmut Kronsbein (89) und Jürgen Röber (70).

Eine stabile Defensive war lange Zeit Dardais Fundament: 1,36 Gegentore pro Spiel kassierte die Hertha im Schnitt unter ihm. Auch die aktuelle Mannschaft soll nun wieder zur Stabilität zurückfinden.

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Bis Sommer 2019 stand Dardai an der Seitenlinie der Hertha und trainierte seit letztem Jahr die U16. "Das war sicher nicht mein Plan, dass ich nun wieder von der U16 auf die Trainerposition bei den Profis wechseln werde. Ich brauche aber auch niemandem zu erklären, was Hertha BSC für mich bedeutet. Daher war es gar keine Frage für mich, dass ich in dieser Situation aushelfe. Ich freue mich auf diese Aufgabe und die Zusammenarbeit mit der Mannschaft", erklärte der Ungar bei seiner Vorstellung.

Zur Rückrunde der Saison 2020/21 steht der Rekordspieler der Hertha vor einer ähnlich schweren Aufgabe wie damals, denn für die Charlottenburger lief diese Saison bisher alles andere als berauschend: Nach vielen hochkarätigen Transfers im Sommer peilte man die internationalen Plätze an, doch das Team kam nie so richtig in Fahrt. Mit 17 Punkten stehen die Berliner auf dem 14. Tabellenplatz und kassierten zum Auftakt der Rückrunde eine 1:4-Niederlage gegen Werder Bremen.

Wie wichtig Dardai in der jetzigen Phase der Berliner sein wird, weiß auch der Vorsitzende der Geschäftsführung Carsten Schmidt: "Ich freue mich sehr, dass wir mit Pal Dardai den Trainer für uns gewinnen konnten, der bereits nachgewiesen hat, dass er eine Mannschaft in einer für Hertha BSC herausfordernden Situation führen und stabilisieren kann. Als eingefleischter Herthaner kennt er hier jeden und benötigt keine Eingewöhnungszeit. Pal lebt Hertha BSC und wir sind absolut überzeugt davon, dass er mit seiner klaren Art der Mannschaft den nötigen neuen Impuls geben wird."

Die Rettungsmission wird Dardai nicht alleine bestreiten, denn ein weiterer ehemaliger Hertha-Profi wird an der Seite des Urgesteins stehen: Andreas "Zecke“ Neuendorf. Der 45-Jährige trainierte, bis zu seinem Engagement als neuer Co-Trainer, die U 23 von Hertha BSC. In seiner aktiven Zeit bestritt Neuendorf 196 Bundesliga-Spiele für die Hauptstädter und erzielte dabei 18 Tore, im Sommer 2014 beendete er seine Karriere als Spieler.

Als Duo mit Hertha-DNA sollen Dardai und Neuendorf die Berliner in der Rückrunde weiter nach oben führen und die "Alte Dame" wieder erfolgreich machen.