Anzeige
Jubeln Nicolai Remberg und Co. am Samstag wieder?
Jubeln Nicolai Remberg und Co. am Samstag wieder? - © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn
Jubeln Nicolai Remberg und Co. am Samstag wieder? - © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn
bundesliga

Warum der Hamburger SV das Nordderby gewinnt

xwhatsappmailcopy-link

Am 30. Spieltag steigt das 110. Nordderby der Bundesliga-Geschichte. Wir nennen euch fünf Gründe, warum am Samstagnachmittag der Hamburger SV die Partie in Bremen für sich entscheidet.

1. Gute Erinnerungen

Schon im Hinspiel hat sich der Hamburger SV im Nordderby durchgesetzt. Mit 3:2 gewannen die Rothosen dank der Treffer von Albert Sambi Lokonga, Luka Vušković und Yussuf Poulsen. Es war der erste Erfolg der Hamburger gegen Werder Bremen seit fast zehn Jahren. Auch das letzte Auswärtsspiel, das der HSV in Bremen bestritt, gewann er. Das war im September 2021 in der 2. Bundesliga mit 2:0.

2. Chance auf die "Nordmeisterschaft"

Die Zeiten, in denen Hamburg und Bremen um die Deutsche Meisterschaft spielten, sind lange her. Werder hat vier Titel in der Vereinschronik stehen, der HSV drei. Diese Saison geht es aber immerhin um den inoffizellen Titel des "Nordmeisters" – und da hat der HSV die Nase vorn. Nachdem in den vergangenen Jahren stets Werder der beste Verein aus dem hohen Norden war, ist dieses Jahr der Aufsteiger HSV am besten platziert. Mit einem Sieg könnte Hamburg auf sechs Punkte davonziehen.

Die größten Nordderby-Momente

3. Torgefährlicher im Nordderby

Zwar hat historisch der SV Werder Bremen mehr Nordderbys für sich entschieden, die Hamburger sind aber in diesem Duell das torgefährlichere Team. In den bisherigen 109 Bundesliga-Duellen erzielten die Rothosen 161 Tore und damit zwei mehr als Bremen. In der laufenden Bundesliga-Saison sind die beiden Kontrahenten hingegen mit jeweils 32 Treffern auf Augenhöhe.

4. Bremen fehlt der Kapitän

Am 29. Spieltag flog Marco Friedl wegen einer Notbremse vom Feld und ist damit im Nordderby gesperrt. Das ist ein signifikanter Ausfall, denn Bremen ist ohne seinen Kapitän ein anderes Team. In dieser Saison gab es ohne ihn ein 3:3 gegen Leverkusen und ein 0:2 gegen Hoffenheim. In der vergangenen Saison holte Bremen mit Friedl 44 Punkte aus 25 Spielen, was einem Schnitt von 1,8 Punkten pro Spiel entspricht. Ohne ihn lag der Schnitt hingegen bei 0,8 Punkten (sieben aus neun Spielen).

5. Keiner kontert besser als der HSV

Konter könnten diese Partie entscheiden, denn der HSV erzielte zehn seiner 32 Saisontore nach schnellen Gegenangriffen. Nur der FC Bayern kommt ebenfalls auf zehn Kontertore. Passenderweise zeigt Werder genau in diesen Spielsituationen aktuell Schwächen. An den letzten beiden Spieltagen kassierten die Bremer jeweils ein Gegentor nach einem Konter.